SanDisk: 6-TB- und 8-TB-SSDs für 2016 geplant
Offenbar plant der Hardware-Hersteller SanDisk das eigene SSD-Portfolio im nächsten Jahr nochmals zu vergrößern. Demnach könnten 6-Terabyte- und 8-Terabyte-Modelle veröffentlicht werden, welche auf NAND-Flash sowie auf 15-Nanometer-Technologie beruhen sollen. Die bisher größte SanDisk-SSD umfasst stolze 4 Terabyte Datenspeicher.
Solid State Drives haben in den letzten Jahren eine große Wandlung durchgemacht. Von Jahr zu Jahr wurde Verhältnis von Gigabyte pro Euro immer erschwinglicher und selbst 500GB-SSDs stellen für den Normalverbraucher keine Herausforderung mehr dar. Allerdings erhöht sich der Preis bei größer werdender Kapazität mit nahezu exponentieller Zunahme und so ist es nicht verwunderlich, dass ein 4-Terabyte-Modell von SanDisk mit dem Namen 'Optimus MAX' nicht für unter 5.000 Euro zu haben ist.
Um jedoch für die Zukunft gerüstet zu sein, plant der Hardware-Hersteller SanDisk offenbar, das eigene SSD-Portfolio weiter auszubauen. So sollen 2016 6- und 8-Terabyte-Modelle folgen, allerdings ist bisher noch unklar, ob diese auch für den Privatanwender zur Verfügung stehen werden oder ob SanDisk diese nur an OEMs verschickt. Zur Erinnerung: schon die Optimus MAX 4 Terabyte wurde nur an große Unternehmen ausgeliefert, jedoch könnte sich dies im nächsten Jahr ändern, da es derzeit wahrscheinlich scheint, dass SanDisk die 4-Terabyte-SSDs im großen Stile produzieren möchte.
Genaue Spezifikationen sind leider bisher nicht bekannt, allerdings weiß man, dass sowohl bei dem 6-Terabyte, als auch beim 8-Terabyte-Modell Toshibas NAND-Flashspeicher zum Einsatz kommen wird. Als Fertigungsprozess greift man hier ein weiteres Mal auf 15-Nanometer-Technologie zurück. Ob wir nächstes Jahr tatsächlich 8-Terabyte-SSDs im Handel sehen werden, bleibt derzeit allerdings noch abzuwarten.
Quelle: kitguru.net

Schöne Sache diese Entwicklung. Auch das dir Preise fallen werden - vielleicht haben wir dann 2017/2018 endlich die Angleichung (irgendwo von Intel schon mal so ne Prophezeiung gehört).
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(ist nun nicht von Intel ^^)
Ich hab mit einer 60 GB SSD für 180€ angefangen und mir ein paar Jahre später die SSD840 Pro mit 120 GB für 120€ geholt. Reicht locker fürs System + Programme.
Scheint ja wieder ein Weg in die richtige Richtung zu sein
Allerdings MUSS der Preis mal runtergehen, sonst bringt das dem Heimanwender absolut nichts.
Stellt sich nun die Frage, ob die Entwicklungskosten und Fertigungskosten/Ausschuss wirklich so hoch sind, dass solche Preise gerechtfertigt sind.
Offensichtlich werden die Preise künstlich hoch gehalten. Auf der einen Seite baut man 8TB SSDs, und auf der anderen Seite verkauft man 30/60/120/256 GB SSDs ziemlich genau im zwei-Jahres Rhythmus für ~100€.
Mir ist schon klar, dass die Entwicklung mitfinanziert werden muss, genauso wie bei teuren HighEnd GPUs, aber ich denke trotzdem, dass bei SSDs die Hersteller absichtlich die Bremse gezogen haben, um langfristig mit steigenden Kapazitäten immer wieder aufs neue Kaufanreize zu setzen, anstatt z.B. mal den Sprung auf 1 TB bei z.B. ~150€ zu machen.
Ich denke, man kann sich im Hardwarebereich langsam darauf einstellen, dass der technische Fortschritt nicht mehr Zeitnah an den Endkunden weitergegeben wird, wie noch vor einigen Jahren.
Selbst bei GPUs, insbesondere Nvidia erkennt man es (zurückhalten der TitanX, GTX980 beschnitten als HighEnd Karte vermarktet) und bei Intel sowieso, was die Performance angeht.
Na ja, sollen sie doch machen, bevor es nicht 1 TB für 100€ gibt, kauf ich nix.
Ich hab mit einer 60 GB SSD für 180€ angefangen und mir ein paar Jahre später die SSD840 Pro mit 120 GB für 120€ geholt. Reicht locker fürs System + Programme.
Für Spiele brauche ich aber 1 TB und zudem ist dort der Performancegewinn noch relativ gering. Also werd ich das ganze aussitzen, anstatt denen das Geld in den Rachen zu stopfen.