Samsung SSD 840: Rapid-Mode mit Magician-Update 4.3 auf der Pro-Version verfügbar
Im neuesten Update der Magician-Software 4.3 unterstützt Samsung nunmehr auch die hauseigene SS 840 Pro mit dem Rapid-Mode. Dabei wird ein Teil des Arbeitsspeichers als RAM-Disk genutzt und fungiert somit als Cache für die SSD. Das hat zur Folge, dass trotz SATA-6Gb/s-Standard Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von 1 GB/s erreicht werden. Im Falle eines Absturzes oder Stromausfalls sind die Daten jedoch endgültig verloren.
Mit der SSD 840 Evo hat Samsung im Juli den Rapid-Mode in seine Magician-Software integriert, welcher vorerst exklusiv mit der Einsteigerserie nutzbar war. Das hat sich mit dem letzten Update auf Version 4.3 vor wenigen Tagen geändert, mit dem der Modus auch auf den Pro-SSDs der 840er Reihe eingeschaltet werden kann. Dabei wird im Arbeitsspeicher eine RAM-Disk erstellt, die als Cache für die SSD dient und maximal 25 Prozent der Gesamtkapazität oder 1 GiByte ausmacht - je nachdem was zuerst erreicht wird.
Ein Filtertreiber bestimmt beim Rapid-Mode anhand der Größe und Art, welche Dateien zum Cachen in Frage kommen, beispielsweise werden Filmdateien von dem Prozess ausgeschlossen. Bei Lesezugriffen werden häufig benötigte Dateien, ähnlich wie bei Seagates SSHDs, in den Arbeitsspeicher geladen. Im Gegensatz zu Letzteren werden beim Rapid-Mode aber auch Schreibzugriffe gecached, was vor allem auf Queue-Depth-1-Ebene (QD1) geschieht, sodass diese gebündelt auf die SSD geschrieben werden. Da dabei die CPU belastet wird, finden die Übergänge von RAM auf SSD immer in Ruhepausen statt.
Insgesamt werden bei sequentiellen Vorgängen, also größeren Dateien Schreib- und Lesegeschwindigkeiten von 1 GB/s und mehr erreicht. Auch die 4K-Zufallsdateien profitieren hiervon, sodass ein spürbarer Leistungsvorteil erreicht wird. Allerdings muss beachtet werden, dass die Daten, welche sich im Arbeitsspeicher befinden, bei einem Absturz oder Stromausfall endgültig verloren gehen, da DRAM physikalisch bedingt Strom zur Speicherung benötigt.
Quelle: Overclock.net

na dann lasse ich es lieber.
Mir sind meine Daten auch viel zu wichtig.
Ich habs mal getestet,ich hab eine 256GB 840 Pro als Sytemplatte und eine 250GB 840 Evo als Datenplatte.
Vor dem Update der Software hatte nur die Evo den Rapidmode.Außerdem wurden mir Firmwareupdates angeboten.
Benchmark vorher:
Pro 558/439 Evo (Rapid) 1121/1043
98927/41215 113581/111006
Nach den FW Updates und dem Software Update ohne Rapid
Pro 553/304
84631/35212
Dazu muß ich sagen das mein erstes Benchmark mit neuer Pro und frisch aufgesetztem Win 7 x64 Pro gemacht wurde.Die beiden SSDs sind jetzt mit Spielen und Programmen,Samples,etc voll bis auf jeweils ca 30GB freiem Speicher.Ebenfalls die Evo wurde neu und leer das erste Mal gebencht.
Nach dem Update und mit Rapid
Pro 557/464
95420/74244
Rapid kann nur eine Platte beschleunigen,d.h. die Evo hat jetzt ohne Rapid
547/533
77328/59193
Ich werde nochmal Rapid auf die Evo umschalten und schauen,was sich da verändert hat.
Mein Fazit,es hat wenig gebracht,teilweise sogar Nachteile. Die Pro profitiert nicht im gleichen Maß, wie die Evo (fast das doppelte) vom Rapidmode. Es bügelt irgendwie nur die Nachteile des Firmware Updates der Pro aus.
Allerdings werde ich mal bei ner Neuinstallation auch nochmal neu benchen müssen.Jedenfalls hab ich gemischte Gefühle,was das Ganze angeht.
Benchmark sagen es ist schneller, im Normalbetrieb soll es mitunter sogar bremsen.
Ich habe es aktiviert da ich sowieso mehr als genug Ram habe den ich eigentlich nicht ausreize (16gb) und auch kein RAMdisk am laufen habe.
Und wenn die SSD dadurch auch noch länger Lebt auch gut.
Das kann ich nicht bestätigen, da muss wo anderes der Wurm stecken.
man nutzt wie beim RAMdisk deinen Arbeitsspeicher, leider kann man ihn nicht variabel einstellen und ist immer 1gb von deinem Arbeitsspeicher.