Intel Core i9-12900K: Intel zeigt SSDs mit kombinierter Übertragungsrate von 28 GByte/s
Um das Potenzial von PCI-Express 5.0 zu veranschaulichen, hat Intels Ryan Shrout eine Server-SSD vom Typ Samsung PM1743 an ein Alder-Lake-S-System angeschlossen und erreichte eine Übertragungsrate von fast 13,8 GByte in der Sekunde. Zwei SSDs im Verbund kamen wenig später auf 28 GB/s.
PCI-Express 5.0 ist Intels Alleinstellungsmerkmal an der Desktop-Front. Um seinen Vorteil zu veranschaulichen, hat Intels "Chief Performance Strategist" Ryan Shout nun ein interessantes Video auf Twitter verbreitet. Darin schließt er das Musterexemplar einer Server-SSD mit PCI-Express 5.0, eine Samsung PM1743, an ein System mit Intel Core i9-12900K an. Diese erreicht lesend fast 13,8 GByte in der Sekunde. Ein zum Vergleich zitiertes High-End-Modell mit PCIe-4.0-Schnittstelle kommt auf grob 7 GB/s.
Da Intel bei Alder Lake-S den neuen Übertragungsstandard über die PCI-Express-Schnittstelle zur Verfügung stellt, hat Ryan Shout einen Adapter verbaut. In einem weiteren Versuch kommen zwei dieser Adapter und zwei Exemplare der Samsung PM1743 zum Einsatz. Kombiniert erreichen die SSDs dabei ein Tempo von über 28 GB/s. Die Grafikkarte musste für diesen Versuch natürlich ausgebaut werden.
Normalerweise gibt es bei Alder Lake-S und Mainboards mit Z690-PCH PCI-Express 5.0 nur für den ersten PCI-Express-Port. Einige Hersteller vorbauen jedoch zwei mechanische x16-Anschlüsse und teilen die Lanes auf beide Ports auf. Sind beide belegt, sind jeweils acht Lanes in Betrieb. Daher konnte die GPU beim ersten Versuch mit nur einer SSD auch angeschlossen bleiben.
SSD mit PCI-Express 5.0: PM1743 erst kürzlich vorgestellt
Ryan Shout hatte eigentlich geplant, seine PCIe-5.0-Demo kommende Woche auf der CES 2022 abzuhalten. Von einer Vor-Ort-Präsenz nahm Intel wegen der Corona-Pandemie jedoch abermals Abstand. Neue Produkte werden also erneut im Rahmen einer virtuellen Pressekonferenz vorgestellt.
Ebenfalls interessant: Samsung PM1743: Server-SSD mit PCI-Express 5.0 kommt auf 13 GB/s
Samsung hatte die PM1743 erst kürzlich vorgestellt und dabei eine Leserate von 13.000 MB/s sowie 2,5 Millionen IOPS bei wahlfreien Zugriffen versprochen. Schreibend soll die PM1743 mit bis zu 6.600 MB/s (sequenziell) und 250.000 IOPS (Random) arbeiten. Zuvor hatte Kioxia eine Datacenter-SSD mit ähnlichen Leistungswerten gezeigt. Hier erscheinen aber zunächst leistungsschwächere Modelle.
Quelle: Twitter

Aber für den Otto-Normal-Verbraucher nicht nötig.
Beim RAM hingegen könnte sich das Blatt bald massivst zugunsten von DDR5 wandeln…
Aber für den Otto-Normal-Verbraucher nicht nötig.
Hat auch zwei Alternative Möglichkeiten:
1. Zwei Adapter mit PCIe 4.0 8x Anbindung, und auf jeden davon zwei SSDs mit PCIe 4.0 4x verbaut. Identischer Nachteil: Keine GraKa und man braucht ein Board das den 16x auf zwei 8x aufsplittet.
2. Einen PCIe 4.0 16x Adapter nehmen, der vier SSDs mit PCIe 4.0 4x aufnimmt.
Vorteil: Es braucht kein Board bei dem der PEG auf zwei mal PCIe 8x gesplittet wird - diese Boards sind auch günstiger.
Ein Nachteil bleibt bestehen: Man kann ebenso keine GraKa mehr verwenden.
Die sollen also wieder kommen wenn die GraKa drin bleiben kann, und keine Lanes opfern muss - egal wie gering der Vor- bzw. Nachteil wäre.
Oder zumindest die technische Möglichkeit voll ausschöpfen, und vier PCIe 5.0 4x SSDs nutzen. Ob sie diese nun auf 1 oder 2 Adapter aufteilen ist nebensächlich.