Besser spielen mit Samsung 960 Evo 500 GB? Das meinen die Lesertester
Zum Start ins Jahr 2018 veranstaltete PC Games Hardware einen Lesertest zur Samsung 960 Evo 500 GB. Fünf Bewerber erhielten die NVME-SSD im M.2-Format zugeschickt und prüften mit ihren Systemen, wie sich der pfeilschnelle Datenspeicher schlägt.
Die Samsung 960 Evo 500 GB ist eine PCI-Express-3.0-×4-basierte NVME-SSD für den M.2-Steckplatz, in der V-NAND und der Samsung-Polaris-Controller stecken. Sie ist für eine Leserate von maximal 3.200 MB/s und eine Schreibrate von bis zu 1.800 MB/s spezifiziert. Mit bis zu 330.000 IOPS (4 KB, QD32) kann die Speicherlösung auch bei vielen zufälligen Zugriffen punkten. Die SSD unterstützt AES-256 und TCG Opal zur Hardware-basierten Datenverschlüsselung, Trim Support und Garbage Collection sorgen für eine dauerhaft hohe Geschwindigkeit. Die NVME-SSD unterstützt S.M.A.R.T. und ist mit einem Überhitzungsschutz ausgestattet. Als Lesertester traten die Community-Mitglieder eXilitY, Octobit, octogen, ogli und Sir Demencia an.
Die Tester setzten unterschiedliche Testplattformen ein. ogli verwendete beispielsweise ein B350-Mainboard mit einem Ryzen 5 1600, eXilitY hingegen die Kombinationen Z370/i7-8700K sowie Z170/i7-6700K und octogen eine X99-Platine mit einem i7-5820K. Als synthetische Testprogramme nutzen die Lesertester Software wie Aida64, AS SSD Benchmark, ATTO Disk Benchmark und Cystal Disk Mark.
Darüber hinaus liefern die Lesertester aber auch viele Testergebnisse aus der Praxis. eXilitY untersucht beispielsweise, wie stark sich die SSD im Vergleich mit anderen Modellen mit und ohne Belüftung sowie mit verschiedenen Kühlern im Leerlauf und unter Last erwärmt. Octobit prüft beispielsweise, wie die Wahl der SSD die Installationszeit, vor allem aber die Zeit bis zum Start verschiedener Spiele wie Anno 1404, Dota 2 und Overwatch sowie dem Laden eines Spielstands beeinflusst. octogen geht in seinem Test darauf ein, was beim Umzug der Betriebssystems auf die Samsung 960 Evo mit der mitgelieferten Software zum Klonen zu beachten ist. ogli prüfte die Ladezeit mit Football Manager 2017, aber auch Corel Draw X6, Photoshop CS6 und Office 2013. Sir Demencia untersuchte unter anderem die benötigte Zeit zum Kopieren eines 118 GByte großen Spiele-Ordners, das Rendern eines MP4-Videos sowie Entpacken einer Zip-Datei im Vergleich mit den älteren Samsung-SSDs 850 Evo und 830 sowie einer klassischen Festplatte.
Falls Sie sich für die Samsung 960 Evo oder auch allgemein für eine NVME-SSD und deren Besonderheiten interessieren, dann lohnt sich ein Blick auf die Lesertests mit vielen praxisnahen Tests und Leistungsvergleichen:
- Samsung 960 Evo 500 GB: Lesertest von eXilitY
- Samsung 960 Evo 500 GB: Lesertest von Octobit
- Samsung 960 Evo 500 GB: Lesertest von octogen
- Samsung 960 Evo 500 GB: Lesertest von ogli
- Samsung 960 Evo 500 GB: Lesertest von Sir Demencia

Fürs OS sind die Teile hingegen Klasse, klein, flach, praktisch unsichtbar und verflucht schnell, möchte ich nichtmehr missen.
Ausserdem sindes auch P/L-technisch ne Katastrophe, denn für das Geld der 500er 960 bekommt man problemlos ne 1TB MX500, die macht sich im Spielerechner und für eben diese deutlich besser und bietet gleich noch mehr Platz für ne grosse Bibliothek und ne Menge Mods.
Da mein Asus Prime X370 einen M.2-Anschluss mit PCI-E-Anbindung hat, habe ich vor einigen Monaten mein 1 TB 850 EVO als Systemplatte gegen ein 500 GB 960 EVO ausgetauscht. In Benchmarks komme ich zu ähnlichen Ergebnissen wie die Tester. Vereinzelt spürt man den Geschwindigkeitszuwachs auch in der Praxis: der eine oder andere wiederkehrende datenintensive Arbeitsgang ist (bestenfalls) wenige Sekunden schneller erledigt.
Aber im Alltag stellt sich trotzdem kein "Wow"-Effekt ein. Der erhebliche Mehrpreis ist m.E. subjektiv nicht gerechtfertigt.