Samsung 870 Evo ist etwas schneller als der Vorgänger und verwendet TLC
Mit rund drei Jahren Laufzeit hat die Samsung 860 Evo ein respektables Alter erreicht - nun wird sie im SATA-Format durch die Samsung 870 Evo ersetzt.
Mit der Samsung 870 Evo gibt es den Nachfolger der bereits vor rund drei Jahren vorgestellten Samsung 860 Evo, die lange und erfolgreich verkauft wurde. Die 870 Evo ist für den Moment als SATA-Modell im 2,5-Zoll-Gehäuse angekündigt; eine NVME-Version im M.2-Format ist wie beim Vorgänger denkbar, bislang aber nicht bestätigt. Für das M.2-Format verweist Samsung weiterhin auf die 860 Evo. Alternativ wird auch die 970 Evo angeboten. Bei den Evo-Modellen sind die Straßenpreise auch weitestgehend homogen. Darüber liegen die 980 Pro, auch preislich.
Erwartungsgemäß tauscht Samsung beim neuen Modell die Speicherchips aus: Verbaut ist nun TLC-NAND aus der eigenen Produktion mit bis zu 100 Lagen. TLC steht für Triple-Level-Cell und speichert 3 Bit pro NAND-Zelle. Die SSDs werden in den heute üblichen Größen zwischen 250 und 4.000 Gigabyte unformatierter Kapazität bereitgestellt. Samsung verwendet auch traditionell einen eigenen Controller. Dessen Eigenschaften entsprechend schwanken die Leistungswerte der Modelle leicht.
Generell verspricht Samsung bis zu 38 Prozent mehr Leistung zum Vorgänger. Konkret ist von maximale sequenzielle Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 560 bzw. 530 MB/s die Rede. Damit ist man auch nah an der Grenze dessen, was der Standard möglich macht. SATA 3 ist mit 4,8 Gbit/s bzw. 600 MB/s Maximum spezifiziert. Damit ist die Samsung 870 Evo einen Hauch schneller als der Vorgänger, kann aber letztlich auch nicht groß mehr bieten. Mit anderem Anschlussstandard und Controller wären die verbauten NAND-Chips vielleicht sogar zu mehr in der Lage.
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Die technischen Eckdaten sind wie beim Vorgänger in der Theorie gut; die Samsung 870 Evo verwendet einen variablen SLC-Puffer, um dauerhaft hohe Schreibleistungen zu garantieren. Bis zu 98/88K IOPS nennt Samsung offiziell. Ein entsprechender Test folgt.
Bleiben die Kaufmodalitäten: Samsung gewährt bis zu 5 Jahre eingeschränkte Garantie auf die Modelle und nennt für das Spitzenmodell bis zu 2.400 Terabyte Gesamtschreibdatenmenge für das 4-Terabyte-Modell; die kleineren Kapazitäten fallen prinzipbedingt gestaffelt etwas geringer aus. Die Modellreihe wird ab Januar verfügbare sein und Samsung nennt folgende UVPs zum Marktstart:
- Samsung 870 Evo 250 GB: 39,90 € (150 GB TBW)
- Samsung 870 Evo 500 GB: 69,90 € (300 GB TBW)
- Samsung 870 Evo 1 TB: 139,90 € (600 GB TBW)
- Samsung 870 Evo 2 TB: 269,90 € (1.200 GB TBW)
- Samsung 870 Evo 4 TB: 549,90 € (2.400 GB TBW)

Genau das hatte ich auch verlinkt, und dort steht SATA. Bereits im Link-Titel steht SATA.
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Die 870 Evo ist für den Moment als SATA-Modell im 2,5-Zoll-Gehäuse angekündigt; eine NVME-Version im M.2-Format ist wie beim Vorgänger denkbar, bislang aber nicht bestätigt.
Die 860 EVO verwendet immer das SATA-Protkoll, egal ob am SATA- oder M.2-Port. Siehe Samsung.com
Die NVMe-Varianten werden als 900er-Reihe vermarktet.
TLC wollte ich schreiben :-