Sabrent Rocket Q4: Erste M.2-SSD mit PCI-E 4.0 und 4 TB gelistet
US-Hersteller Sabrent hat die erste M.2-SSD mit PCI-E 4.0-Anbindung und 4 TB Speicherkapazität mit hohen Übertragungsraten auf den Markt gebracht.
Nachdem Sabrent kürzlich mit der ersten externen 8 TB-NVMe-SSD eine Weltpremiere feierte, legt der Hersteller nun mit der ersten 4 TB-SSD mit PCI-E 4.0-Unterstützung nach, die auf Übertragungsraten von lesend bis zu 4.900 MB/s und schreibend bis zu 3.500 MB/s kommt.
Die neue Sabrent Rocket Q4 ist dabei bisher nur ohne weiterführende technische Details bei Amazon für 780,61 Euro inklusive Importgebühren aufgetaucht, während zudem auch eine Version mit Kühlkörper für rund 800 Euro angeboten wird. Enthalten ist dabei auch eine Kopie der Cloning-Software Acronis True Image. Bei Amazon.com werden
Bildergalerie
Sabrents bisheriges PCI-E 4.0-Topmodell mit 2 TB ist derweil regulär in Deutschland bei Amazon ab 389,99 Euro zu haben, ohne Listung bei weiteren Händlern im Preisvergleich. PCI-E 4.0-Modelle anderer Hersteller mit 2 TB als bisher maximaler Ausbaustufe starten gegenwärtig ab rund 379 Euro. Während die PCI-E 4.0-SSD im M.2-Formfaktor mit 4 TB eine neuerliche Premiere ist, starten PCI-E 3.x-Modelle anderer Hersteller mit dieser Speicherkapazität aktuell bei rund 440 Euro und 2 TB-Modelle ab 229 Euro.
Passend zum Thema: [PLUS] SSDs im Vergleichstest: PCI-E 3.0 vs. 4.0
Der tatsächliche Geschwindigkeitsvorteil der neuen Generation liegt dabei im Alltagsgebrauch natürlich vor allem nur im messbaren Bereich und ist zudem im Desktop-Segment derzeit an AMDs X570-Chipsatz gekoppelt, während Intel zum Jahreswechsel mit Rocket Lake-S ebenfalls den aktuellen PCI-E-Standard im Endkundenbereich einführen soll. 8 TB-Modelle als M.2-Modul mit PCI-E 4.0 dürften angesichts der Entwicklung ebenfalls nicht mehr lange auf sich warten lassen. Ganz zu schweigen von der fortschreitenden Verbreitung durch den erstmaligen Einsatz von NVMe-SSDs in Playstation 5 und Xbox Series X.
Einen Ausblick auf die etwaige Preisgestaltung gibt hier auch gleich Sabrent selbst: Die Rocket Q mit 8 TB und PCI-E 3.1-Anbindung als einzig gelistetes 8 TB-Modell im M.2-Format ist ab 1.537 Euro gelistet. Neben dem eingangs erwähnten externen Sabrent-Modell mit 8 TB für 1.600 US-Dollar, bewegt sich ansonsten noch die Gigabyte Aorus Gen4 AIC SSD mit 8 TB für rund 1.796 Euro in ähnlichen Gefilden, die dabei jedoch nicht im M.2-Formfaktor daherkommt sondern als Erweiterungskarte direkt in einen PCI-E 4.0 x16-Slot gesteckt wird und für ihre Übertragungsraten von bis zu 15.000 MB/s auch auf eine aktive Kühlung setzt.
Quelle: via tweaktown.com


MfG
Und ich hab ja extra dazu geschrieben, das es „ingame“ schneller geht.
Das ist die Zeit die mein Bildbetrachter unter Windows braucht.
Da ist aber Dekomprimieren, Scalieren etc. natürlich auch mit dabei.
Es ging mir auch garnicht so sehr um die Zeit selbst, sonder den Unterschied.
Edit:
Die 1,irgendwas GB sind falsch! Das bezog sich auf die unkomprimierte PSD-Datei.
Wieviel Speicherchips sind auf der SSD verbaut? Da bei der 8 TB Variante Micron QLC verbaut sind, nehem ich mal ganz dreist das Schreibverhältnis der Crucial P1 als Referenz (80 MB/s in QLC zu 900 MB in SLC-Modus, jeweils in der mickrigen 500GB Variante), also gut Faktor 11. Jetzt kommen wir hier also laut Werbung auf "bis zu" 3500 MB/s schreibend, macht grob die 4-fache Datenrate der P1. Also darf man auch mit der "bis zu" vierfachen Schreibrate im QLC-Modus hoffen, wenn der Controller etwas taugt, also 311 MB/s.
Laut Bildern scheinen auf der P1 mit 500GB zwei Speicherchips verbaut zu sein, was dann 40 MB/s reale Schreibrate je verbauten Speicherchip ergibt. Etwas Optimierung durch neue Chips, und man ist bei den 50 MB/s Schreibrate im QLC-Modus je Chip.
So ganz nebenbei: warum gibt es bisher keine einzig M.2 SSD mit 4 TB TLC? Ist es Sabrent, m.W.n. ohne eigene Flash-Produktion gelunden, als erster Hersteller der Welt irgendwo passende Chips aufzutreiben?
Wobei ich keine Ahnung habe, was da 296 ms an reiner Ladezeit für eine Textur dauern soll. Das ist also grob gerechnet eine Textur mit 148 MB Dateigröße (bei SATA und 500 MB/s Lesegeschwindigkeit).
In 400ms kann ich problemlos ein 46 MPix JPG (50 MB Dateigröße) lesen, entpacken und als 2D Bild per GPU wieder herunterskaliert auf WQHD anzeigen. Da ist dann alles dabei, vom Laden des JPGs, dem Dekodieren (was das zeitaufwändigste ist) und der Übertragung des 46 MPix Bilders als 32 Bit RGB an die Grafikkarte.