Preisreduzierung: SSDs sollen im Q1 2022 deutlich günstiger werden

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Preisreduzierung: SSDs sollen im Q1 2022 deutlich günstiger werden (1)
Quelle: PC Games Hardware

Die Preise für NAND-Flash sollen laut Trendforce, einem Marktforschungsinstitut spezialisiert auf dieses Thema, im ersten Quartal deutlich sinken.

Nein, uns ist kein Fehler unterlaufen. In der aktuellen Zeit, wo eigentlich alles im Technik-Sektor entweder massiv teurer wird, nur sehr schwer verfügbar ist oder gar beides gleichzeitig, prognostiziert Trendforce, dass es im Q1 2022 zu deutlichen Preissenkungen im Bereich NAND-Flash kommen soll. Das Marktforschungsinstitut gab dafür sogar konkrete Zahlen: 8 bis 13 Prozent günstiger sollen Produkte wie zum Beispiel SSDs werden, zuvor ging man sogar von 10 bis 15 Prozent aus. Die letztere Aussage musste man allerdings nach unten korrigieren, nachdem in Xi'an, die Millionenstadt in China, in der unter anderem Micron und Samsung Produktionsstätten haben, der Lockdown zum Zwecke der Covid-19-Eindämmung verhängt wurde.

Keine Einschränkungen durch Lockdown

Der Lockdown ist seit einigen Tagen beendet und es wurde berichtet, dass es weder zu größeren Produktionsausfällen noch zu anderen Engpässen gekommen sei. Ein weiterer Grund, der sich auf die Preise positiv auswirkt, ist, dass sich die Unternehmen bereits im Vorfeld gut mit NAND-Flash eingedeckt haben und es daher hohe Lagerbestände gibt. Zusammen mit einer geringen Nachfrage soll es so zu den genannten Preisreduzierungen kommen.

Preisreduzierung: SSDs sollen im Q1 2022 deutlich günstiger werden (2) Quelle: Trendforce Preisreduzierung: SSDs sollen im Q1 2022 deutlich günstiger werden (2)

PCIe-3.0-SSDs trotz PCIe-4.0

Auch wenn der aktuelle Standard, PCIe-4.0 schon seit einiger Zeit etabliert ist, scheinen sich vor allem OEMs vermehrt um PCIe-3.0-SSDs zu bemühen, da die Verbreitung des Ersteren wohl langsamer vonstattengeht als angenommen. Um dennoch die Anfrage an Fertig-PCs abarbeiten zu können, wird daher auf die günstigeren PCI-Express-3.0-SSDs zurückgegriffen.

Nachfrage in der Mobilbranche eher verhalten

Auch bei Smartphones und Tablets ist die Nachfrage für NAND-Flash eher gering und die Lagerbestände der Hersteller entsprechend groß. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass auch dort eine Preisreduzierung zu erwarten wäre.

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Zarus Komplett-PC-Käufer(in)
        billiger als Du bekommt sie also niemand, so so
      • Von Zarus Komplett-PC-Käufer(in)
        billiger als Du bekommt sie also niemand, so so
      • Von antigavur PC-Selbstbauer(in)
        hab schon 5 tb an ssd speicher. mehr brauch ich nicht. hab eh alle bei angeboten gekauft, plus mit gutscheinen nochmals die preise gedrückt. viel billiger als ich bezahlt habe, kann es also gar nicht mehr werden. die standardpreise würde ich niemals zahlen. denn sogar mit 50 prozentigen preisnachlässen, machen die hersteller und verkäufer noch gewinn. denn schenken würden einem diese geldgeier auf keinen fall etwas. das zeigt, dass die produkte die wir für standardpreise kaufen, hoffnungslos überteuert sind.
      • Von czk666 Software-Overclocker(in)
        Wann ist denn mal damit zu rechnen dass Direct storage in spielen angewendet wird? Wahrscheinlich erst wenn nur noch die neuen Konsolen bedient werden? Dann besorge ich mir auch eine nvme.
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