SSD-Case mit USB-C- und -A jetzt noch günstiger: Mit 7,29 € zur "externen Festplatte"

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Ein beliebtes Gehäuse zum Bau einer externen Festplatte beziehungsweise SSD ist bei Amazon noch günstiger geworden, als es ohnehin schon war. Auch das Schwestermodell mit abnehmbarem Kabel befindet sich im Preisfall.

News Benjamin Gründken
SSD-Case mit USB-C- und -A jetzt noch günstiger: Mit 7,29 € zur "externen Festplatte"
Quelle: Erzeugt mit Dall-E; Benfei; Montage: PCGH

Einst ging das Gespenst der Kurzlebigkeit von SSDs um. Angeblich halten die Speicher maximal wenige Jahre, hieß es. Einzelne Speichermodule würden sich plötzlich und unerwartet verabschieden und dann einen Gutteil der lieb gewonnenen Daten mit ins Jenseits reißen. Diese Befürchtung bewahrheitete sich nie. Stattdessen wurden viele SSDs nicht wegen Defekten ausgemustert, sondern weil sie zu klein geworden waren und wegen des Preisverfalls größere Modelle immer erschwinglicher wurden. Dann kamen die NVMe-SSDs und auch die größeren Laufwerke flogen aus den Gaming-Rechnern.

Nun, wo die Speicherpreise wieder angezogen haben, fragen sich viele, ob sich das ausgemusterte SATA-Laufwerk nicht doch wieder nutzen lässt. Als externe Festplatte, wie externe SSDs fachlich inkorrekterweise genannt werden, kann man sie allemal nutzen. Dafür sind sie in aller Regel flott genug. Es braucht nur ein passendes Gehäuse. Ein beliebtes Modell mit USB-C und USB-A ist bei Amazon jetzt noch günstiger geworden, als es in den letzten Monaten schon war. Die Aktion ist jedoch als befristet markiert.

Eigenbau vs. klassischer USB-Stick

Manche SSD-Gehäuse wie das Benfei bieten USB-C und -A. Quelle: Benfei Manche SSD-Gehäuse wie das Benfei bieten USB-C und -A.

Obwohl der Umbau Vorteile bringt, wird sich mancher die Frage stellen, ob es nicht auch ein günstiger Stick für 10 bis 20 Euro tut. Das tut er gewiss. Für alle Unentschlossenen haben wir hier noch mal die Vor- und Nachteile der Marke Eigenbau aufgeführt.

Vorteile:

  • Deutlich höhere Geschwindigkeit: Selbst ältere SATA-SSDs sind meist schneller als viele günstige USB-Sticks
  • Größere Kapazitäten: 250 GB, 500 GB oder mehr sind keine Seltenheit
  • Bessere Haltbarkeit: SSDs sind für häufige Schreibvorgänge ausgelegt
  • Nachhaltigkeit: Vorhandene Hardware wird weitergenutzt

Nachteile:

  • Größer und weniger kompakt: nicht so klein wie ein USB-Stick
  • Etwas empfindlicher im Handling: bewegliche Kabel oder größere Bauform

Etwas wild formuliert, könnte man sagen, dass eine Art "USB-Stick auf Steroiden" entsteht. Er ist weniger mobil, dafür deutlich leistungsfähiger. Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass es heute auch rasend schnelle USB-Sticks gibt. Wir haben hier jedoch zwei Preisklassen miteinander verbunden - und die SSD als "Schubladenfund" preislich nicht mitgerechnet. Gehäuse und Stick wären beide grob bei 10 Euro. Hat man keine SSD in der Schublade, sondern muss die erst noch kaufen, verschwindet der Preisvorteil natürlich.

Das Gehäuse im Überblick

Das angebotene Modell von Benfei ist ein 2,5-Zoll-Festplattengehäuse, das sowohl mit USB-C als auch mit klassischem USB-A genutzt werden kann. Somit eignet es sich sowohl für mobile Geräte wie Tablets und Smartphones als auch für klassische PCs. Und das ohne Adapter oder Kabelwechsel. Handwerkliches Geschick ist nicht erforderlich, da die Montage werkzeuglos erfolgt.

Wichtige Eigenschaften laut Hersteller:

  • Unterstützung für SATA I/II/III (bis 6 Gbit/s)
  • Datenübertragung bis zu 5 Gbit/s
  • UASP-Unterstützung
  • Werkzeuglose Installation (Plug & Play)
  • Hot-Swap-fähig
  • Kompatibel mit Windows, Linux und macOS
  • Geeignet für SSDs und HDDs bis 6 TB
  • Integriertes Kabel

Preis erneut gefallen: Auch beim Modell mit abnehmbarem Kabel

Wir hatten schon hier und da auf das Festplatten- und SSD-Gehäuse aufmerksam gemacht. Das Benfei war wiederholt für 8,48 Euro im zeitlich befristeten Angebot, zwischendurch aber wieder moderat teurer. Nun kostet es bis zum 18. April oder solange die Vorräte reichen nur noch 7,29 Euro als zeitlich befristetes Angebot. Laut Preistracker Keepa galt der Preis schon Ende März/Anfang April einmal, wurde davor aber nie beim Onlineriesen erreicht.

Parallel dazu gibt es auf der Produktseite mittlerweile ein zweites Modell. Neben dem Doppelstecker für USB-C- und -A bietet es ein abnehmbares Kabel. USB-C und -A werden auch hier geboten, die abnehmbare Rückseite mündet aber auf USB-C, sodass man die Strippe auch anderweitig nutzen können sollte oder ein anderes Kabel mit dem Gehäuse verbinden kann. Bei diesem Modell werden 8,49 Euro fällig. Auch das galt laut Preistracker zum Monatswechsel schon mal, zuvor aber nie. 9,39 Euro soll man noch im 90-Tage-Mittel dort bezahlt haben. In beiden Fällen übernimmt Amazon übrigens den Versand, aber ein Drittanbieter fungiert als Händler.



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