Engpässe bei Flash-Speichern: Preise für SSDs ziehen bereits an
Schon im vergangenen Jahr wurde vor möglichen Preissteigerungen bei SSDs für Verbraucher gewarnt. Nun spricht die Branche von "explodierenden" Preisen für Endkunden.
Im vergangenen September sagten die Experten von Trendforce bereits steigende Endkundenpreise für SSDs voraus. Dieser Fall war schon im Dezember deutlich sichtbar und machte einige beliebte Modelle teurer. Eine Erholung wird es im neuen Jahr wie es aussieht nicht geben. Branchenquellen sprechen nun von "explodierenden" Preisen für die Verbraucher.
Engpässe sollen Schuld an gestiegenen Preisen tragen
Die Marktanalysten von Trendforce sagten im letzten Jahr einen Preisanstieg für Verbraucher-SSDs voraus, da die großen Unternehmen die Herstellung wieder profitabel gestalten wollten. Laut den Experten seien erhöhte Preise von 40 Prozent nötig, um an den Punkt zu gelangen, an dem die Erlöse aus dem Verkauf genauso hoch wie die Produktionskosten seien. Um einen Profit zu erreichen, sollten die Preise daher um satte 50 Prozent angehoben werden.
Wie Branchenquellen jedoch berichten, mischt sich nun auch noch ein anderes Problem bei den Preisen ein: Engpässe. So soll derzeit ein Mangel an spezifischen NAND-Paketen bestehen, die für die Herstellung von SSDs mit hoher Leistung verwendet werden. Einige Lieferanten würden bereits ihr Angebot erhöhen, die Situation würde sich in den nächsten Monaten jedoch trotzdem in höheren Preisen für Endverbraucher niederschlagen. Es könne zwei bis drei Monate dauern, bis sich die Engpässe bei NAND-Paketen in vollem Umfang auf die Lieferkette auswirken würden. Die Preise für einige der besten 2-Terabyte- und 4-Terabyte-SSDs würden daraufhin "in die Höhe schießen", so die Quellen aus der Branche.
Auch in Deutschland haben die Preise für einige der beliebten SSDs bereits angezogen. Am Beispiel der Samsung SSD 990 PRO mit 2 Terabyte ist binnen einem Monat ein Preisanstieg von knapp 159 Euro auf 175 Euro zu erkennen. Die SSD Kingston KC3000 PCIe 4.0 NVMe mit 2 Terabyte lag lange Zeit bei einem Preis von gut 124 Euro, ist nun aber ab 150 Euro zu haben. Samsungs SSD 990 PRO mit 4 Terabyte verzeichnete bereits im Dezember einen Anstieg von knapp 287 Euro auf jetzt knapp 320 Euro.
Quelle: via Tom's Hardware

MfG
Hier war letztens noch ne Werbung für Corsair-SSDs für Unternhemen: für "leseintensive Anwendungen". Ja ne ist klar Jungs, wer schreibt ist eh verloren bei SSDs
Ich soll ein Trabi fahren um es der Elektroautoindustrie, mit ihrem an dem praktischen Alltagsbedarf vorbei entwickelten völlig überteuerten Hausfrauenpanzern, so richtig zu zeigen?
LOL
MfG
Um der Industrie zu zeigen wo Barthel den Most holt, kann man auch gänzlich auf SSDs verzichten. Mehrere HDDs in einem Raid-0 Verband, dann stimmt auch die Transferrate.
Also, wir sehen: Niemand muss gefühlt überteuerte SSDs kaufen.
Ich verstehe auch dein Argument mit dem Schweinezyklus allerdings sehe ich auch, das es stets bei diesem Zyklus nur um das Unternehmerwohl geht. Wie gesagt, man kann Rücklagen bilden, um solche Entwicklungen abzufedern, denn alles nur 1 zu 1 an den Endverbraucher weiter zu reichen ist nicht gerecht. Kann der Endverbraucher ja auch nicht machen, künstlich weniger kaufen um die Preise zu drücken, da eben viele Produkte Bedarfsprodukte sind und man so einem Preisdiktat unterliegt.
MfG