SSDs: Preise sollen sich bis 2017 halbieren
Das Marktforschungsinstitut DRAM-Exchange hat eine Prognose abgegeben, wie sich die Preise von SSD-Datenträgern im 2,5-Zoll-Gehäuse über die nächsten Jahre verhalten können. Demnach sieht man bis Ende 2017 eine Halbierung der Preise, SSDs wären dann für deutlich unter 20 Cent pro Gigabyte zu haben.
Möchte man einen PC flotter machen, bringt ein Upgrade von einer Festplatte auf eine SSD wohl mehr als so ziemlich jede CPU-Aufrüstung innerhalb der letzten Jahre. Das einzige große Problem an der Sache sind bisher noch die Preise für den Flash-Speicher. Während die in den letzten Jahren schon kontinuierlich gefallen sind, kosten die großen 1-TByte-Ableger immer noch über 300 Euro. Die doppelte Kapazität ist mit 700 Euro aufwärts nur für die wenigsten Nutzer erschwinglich.
Quelle: DRAM-Exchange
SSDs: Preise sollen sich bis 2017 halbieren (2)
Die englischsprachige Webseite computerworld.com zeigt nun Prognosen von DRAM-Exchange, laut denen man in den kommenden zwei Jahren weiterhin große Preissenkungen bei SSDs sieht. Aktuell wird dem Flash-Speicher ein Preis von 39 US-Cent pro Gigabyte eingeräumt, HDDs hingegen 6 US-Cent/GB. Im kommenden Jahr sollen SSDs auf etwa 24 US-Cent/GB fallen, 2017 schließlich auf 17. Das entspricht einem Rückgang von knapp 40 beziehungsweise nochmals 30 Prozent. Über die zwei Jahre hinweg wäre das mehr als eine Halbierung.
In Deutschland gibt es viele SSDs bereits für 30 bis 35 Cent pro Gigabyte, vereinzelte, nicht repräsentative Angebote gehen sogar schon auf die 25 Cent/GB zu. HDDs hingegen gibt es bereits für 3 bis 4 Cent/GB, also 30 bis 40 Euro pro Terabyte. DRAM-Exchange hat festgestellt, dass sich der Preis von Magnetspeicher in den letzten Jahren kaum verbessert hat, bis 2017 erwartet man sogar eine preisliche Stagnation - sollten dann allerdings auch die schwieriger herzustellenden Festplatten mit 6 TByte und mehr auf ein solches Niveau kommen, wäre das schon mal ein Fortschritt. Interessant dürfte noch werden, wie sich der Preis von PCI-Express-SSDs (vorzugsweise über M.2) verhalten wird. Aktuell sind entsprechende Modelle noch Nischenprodukte, die mit 40 Cent bis 1 Euro pro GByte zu Buche schlagen.
Quelle: computerworld.com

ich habe mir 2012 eine Samsung 830 256GB für 160€ gegönnt, wenn ich die heute gegen etwas gleichwertiges ersetzen müßte würde ich bei der Samsung 850 Pro 256Gb für 110€ landen, das sind etwa 31% Preisrückgang in 3 Jahren Klar könnte ich mir auch was billiges kaufen, allerdings müßte ich dann 120€ als Vergleichspreis für eine damals billige SSD nehmen. Was es schon in den vergangenen Jahren hieß, angeblich sollten die SSDs die HDDs längst ausgerottet haben. Ich schätze die HDDs werden uns noch eine ganze weile begleiten, mit Heliumfüllung und SMR ist ja wohl bei 3,5" HDDs noch bis 40TB Luft, mit HAMR sogar bis 100GB, könnte sein das den SSDs eventuell früher die Luft ausgeht.
PS: bei Preisen von 100€ für eine 4TB Platte und 200€ für eine 8TB Platte komme ich auf 2,5 Cent je TB.
...was zumindest in meinen Augen auch vom technischen Background her in etwa die gleiche Luxusklasse wie die 830 damals ist; zwar nutzt die 850 Evo TLC, dafür sind das aber halt auch 40nm VNAND statt 20nm planare Chips, was die Unterschiede in Bezug auf Luxusanspruch, Haltbarkeit und co. eigentlich ziemlich unbedeutend macht...