Phison: PCI-E-5-Controller auf X670E mit AMD Ryzen 7000 CPU gesichtet
Phison hat in einem ersten Video eine neue M.2-2580 PCIe 5.0 x4 SSD gezeigt, die auf den PS5026-E26-Controller setzt und extrem hohe Schreib- und Leseraten bietet. Die SSD wurde zum Testen sowohl auf einer Zen-4- als auch auf einer Alder-Lake-S-Plattform validiert. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.
Phison hat im Zuge der Computex 2022 eine Zusammenarbeit mit AMD und Micron bekannt gegeben, bei der alle drei Unternehmen ihre schnellsten Technologien vereinen, um Zen 4 im 5-nm-Verfahren mit adäquatem Arbeits- und Flashspeicher auszustatten. Dazu hat das Unternehmen den neuen PCI-E-5.0-SSD-Controller PS5026 vorgestellt, der auf dem Papier eine verdoppelte Leistung gegenüber seinen Vorgängern mit PCI-E 4.0 haben soll. Nun hat der Hersteller in einem Video seine neue SSD mit einem PS5026-E26-Controller vorgestellt.
Sie wurde dabei auf einem Asus ROG X670E Hero mitsamt einem Ryzen-7000-Chip im Prototypenstatus getestet. Während für den Enterprise-Bereich mit PCI-E 5.0 mehr als 14 GB/s bei sequenzieller Schreib- und Leseleistung erwartet werden, scheint der Desktopbereich nicht allzu weit dahinter zu liegen. Die Test-SSD steckte zur Validierung auf einem speziellen Phison-Board, das direkt in einen PCI-E-x16-Slot gesteckt wurde und verfügte neben dem neuen Controller auch über Microns neusten 3D-TLC-NAND-Speicher.
In einem ersten Durchlauf im CrystalDiskMark erreichte die neue SSD damit beinahe 12.500 MB/s bei der Leserate und immer noch sehr schnelle 10.000 MB/s bei der sequenziellen Schreibleistung. Im Vergleich zu den maximal erreichbaren 7.000-7.500 MB/s von PCI-E 4.0 sind das extrem schnelle Schreib- und Leseraten, die zeigen, wie viel Potenzial PCI-E 5.0 hat. Phison hat die neue SSD außerdem auch auf einer Intel-Plattform, bestehend aus einem Asus Z690 Aero D und einer Alder Lake-S-CPU getestet, womit alle Plattformen, die bisher PCI-E 5.0 bieten, abgedeckt sind.
Quelle: Phison

30 mm wären in der Tat sinnvoller: Bereits spezifiziert, breit genug um zwei Reihen Chips nebeneinander unterzubringen und genau aus diesen Gründen seit langem im Serverbereich im Einsatz. Aber für Consumer-SSDs wird bislang ja nicht einmal das 22110-Format genutzt und sogar double-sided-SSDs sind im Rückzug begriffen.
30 mm wären in der Tat sinnvoller: Bereits spezifiziert, breit genug um zwei Reihen Chips nebeneinander unterzubringen und genau aus diesen Gründen seit langem im Serverbereich im Einsatz. Aber für Consumer-SSDs wird bislang ja nicht einmal das 22110-Format genutzt und sogar double-sided-SSDs sind im Rückzug begriffen.