Phison: Neue Innovationen mit PCI-E 5.0 auf CES gezeigt und erste Tests der SSDs
Phison hat im Rahmen der CES seinen E26-Controller sowie viele weitere Neuigkeiten vorgestellt. Besonders interessant ist aber die hohe Leistung der Phison PS5026-E26 PCIe 5.0 M.2 SSD, die als Referenzmodell für PCI-E 5.0 bereits getestet worden ist. Lesen Sie daher im Folgenden mehr zu Phisons neuer SSD, einigen Technologien und dem Potenzial von PCI-E 5.0.
Auf der CES haben nicht nur AMD, Intel und Nvidia, sondern auch viele andere Hardware-Hersteller ihre neusten Produkte vorgestellt. Darunter befindet sich auch Phison, ein Hersteller von NAND-Flash-Controllern und Speichermedien. Phison hat auf der CES die neusten Innovationen auf Basis von PCI-E Gen 5 vorgestellt. Der hauseigene E26-Controller wurde dazu mit eigener proprietärer I/O+-Technologie ausgestattet, die die Leistung bei lange anhaltenden Lasten erhöhen soll. Gegenüber Modellen mit PCI-E 4.0 soll so nicht nur die Bandbreite verdoppelt werden, sondern auch die Latenzen sollen um 30 Prozent sinken.
Das soll vor allem bei der Verwendung großer Datenmengen auffallen, aber auch Gamer sollen Vorteile daraus ziehen können. Phison fertigt auch Controller, die exklusiv für das Enterprise-Umfeld konzipiert sind, das noch viel stärker als Endnutzer von der höheren Bandbreite profitieren kann. Der neueste Controller des Unternehmens, der in der Enterprise PCIe Gen5 X 2 Series verortet ist, hat es dabei geschafft, respektable 14 Gb/s sequenziell und 3,2 Millionen IOPS zu erreichen. Gleichzeitig scheint er besonders effizient zu sein.
Effizienz ist aber auch das Stichwort für die neuen SSDs mit PCI-E 5.0. Phison selbst hat angemerkt, dass es aufgrund der hohen Datenraten wahrscheinlich ist, dass die SSDs aktive Kühlungen benötigen. In einem ersten Test auf "The SSD Review" wurde die Phison PS5026-E26 PCIe 5.0 M.2 SSD getestet. Dabei handelt es sich um ein Mass-Production-Sample (MP), das als Release-Kandidat gilt. Es erreichte dabei unter einem regulären Passivkühler eines Asrock-Mainboards eine Temperatur von 82 °C, was sehr viel für eine SSD ist und erklärt, warum Phison einen aktiven Kühler beilegt.
Die SSD erreicht dabei Datenraten von rund 10 Gb/s im Lesen und Schreiben sowie 1,5 Millionen IOPS. Dennoch ist das laut den Testern erst der Anfang von PCI-E-5.0-SSDs, die noch viel höhere Performance liefern können sollen. Das machen sie unter anderem daran fest, dass der neue 232-lagige TLC-Speicher von Micron noch nicht voll ausgelastet war. In ihrem Fazit gehen sie davon aus, dass die neuen SSDs zeitnah auf den Markt kommen, womit PCI-E 5.0 im Desktopbereich endlich einen handfesten Vorteil erreichen würde.
Quelle: Phison via Techpowerup & The SSD Review


Sofern man kein Video Editing im großen Stil betreibt, fast vollkommen sinnlos.
Denn 100Gbit/s Netzwerk werden wohl die wenigsten Zuhause haben.
Hauptsache die 2TB SSD ist dann in ~21 Stunden statt ~42 Stunden kaputt geschrieben...
Super... Und kein NAND-Flash Nachfolger in Sicht, nachdem
Optane den Bach runter gegangen ist.
Werde aber trotzdem abwarten, bis PCIe 5.0 vollends ausgeschöpft werden kann und evtl. keine aktive Kühlung mehr empfohlen werden muss.