[Update: SSDs im Preisvergleich] OCZ Vertex 460: Neue Consumer-SSD auf der CES
Ende letzten Jahres stellte OCZ mit der Vector 150 die neue SSD für das Enthusiastensegment vor. Nun ist das Consumer-Modell Vertex 460 an der Reihe. Die Serie soll die gleichen Vorteile bei der Konstanz der IOPS-Leistung besitzen, wie es bei der Vector 150 der Fall ist. Der geringe Zahlensprung gegenüber der Vertex 450 deutet nur kleinere Verbesserungen an. Der NAND-Speicher stammt allerdings nunmehr von Toshiba, der die Übernahme des eigentlich bankrotten OCZ plant.
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Quelle: PC Games Hardware
OCZ mit neuer Consumer-SSD auf der CES
Update vom 24.01.14:
In einer Pressemitteilung hat das nunmehr vollständig von Toshiba übernommene Unternehmen OCZ die Verfügbarkeit der neuen SSD-Serie angekündigt. Alle drei Vertex 460 mit den Kapazitäten von 120, 240 sowie 480 GiByte werden zugleich auch in unserem Preisvergleich gelistet, allerdings erst bei einem Onlinehändler. Preislich werden dort 89, 167 respektive 320 Euro fällig, wobei noch kein Liefertermin angegeben wird. Durch die offizielle Ankündigung, in der die sofortige Verfügbarkeit betont wird, sollte sich dieser Umstand in naher Zukunft ändern.
| OCZ Vertex 460 | 120GB | 240GB | 480GB |
|---|---|---|---|
| sequentielles Lesen | 530 MB/s | 540 MB/s | 545 MB/s |
| sequentielles Schreiben | 420 MB/s | 525 MB/s | 525 MB/s |
| Random-Lesen (4K, QD32) | 80.000 IOPS | 85.000 IOPS | 95.000 IOPS |
| Random-Schreiben (4K, QD32) | 90.000 IOPS | 90.000 IOPS | 90.000 IOPS |
Originalartikel vom 13.01.14:
Erst Ende November hat OCZ den Konkurs angemeldet, nachdem das Unternehmen in den vergangenen Monaten beziehungsweise Jahren bereits geschwächelt hat. Ungeachtet der Turbulenzen rund um die Übernahme OCZs durch Toshiba präsentierte der Hersteller auf der CES mit der Vertex 460 die neueste SSD. Im Gegensatz zur Vector 150, welche eindeutig den High-End-Markt anpeilt, soll die Vertex 460 den Kunden ansprechen, der nicht so viel für eine SSD ausgeben möchte.
Die Vertex 460 nutzt wie das große Modell den hauseigenen Indilinx-Barefoot-3-Controller. Statt Micron-NAND kommt nun Speicher von Toshiba zum Einsatz. Aufgrund des niedrigeren Preises ist auch die Garantielaufzeit im Vergleich zur Vector 150 merklich kürzer. Statt fünf gibt es nur drei Jahre. Zudem garantiert OCZ eine Schreibleistung von 20 GByte/Tag. Auf die dreijährige Garantielaufzeit hochgerechnet ergibt das eine maximale Schreibleistung von rund 22 TByte. Die Kapazitäten der Serie liegen bei 120, 240 und 480 GByte.
Die Vertex 460 profitiert von den gleichen Firmwareverbesserungen, die auch schon bei der Vector vorgenommen wurden: Das Laufwerk nutzt nicht nur einen bestimmten festen Bereich für das Overprovisioning, sondern der Controller kann jede beliebige Speicherzelle des Laufwerks als Ausweichspeicher verwenden. Sofern der Gesamtverbrauch an Speicher unter der für das Overprovisioning vorgesehenen Menge bleibt, erreicht das Laufwerk bei lang anhaltenden Belastungen eine wesentlich höhere IOPS-Leistung - bei unserer eine Stunde dauernden Messung der Schreibleistung von 4k Random Writes ermittelten wir einen im Schnitt 10.000 bis 15.000 Punkte höheren Wert als bei Laufwerken ohne dieser Optimierung. Sowohl im sequenziellen Schreiben als auch Lesen soll die Geschwindigkeit auf bis zu 550 MB/s steigen, also 10 respektive 25 MB/s mehr als beim Vorgänger.
Die Markteinführung soll noch in diesem Monat stattfinden, wobei die Rede von einem sogenannten Soft-Launch ist. Die Bestände werden folglich nicht allzu hoch ausfallen. Den genauen Preis konnte OCZ noch nicht nennen.

M.m nach hätten sie mehr in die FW entwichklung stecken sollen, dass die ganzen Vectors wie die Fliegen eine nach der anderen einfach gestorben sind, kann einfach nicht an HW defekten liegen. Ein supportmitarbeiter meinte,dass auch Spannungsschwankungen den Vector "TOT" herbeigführt haben, nur bei heutigen "Marken" Nts mit X-Fachen Schutzschaltungen und recht dicke Glätkondensatoren, da ist auf allen Leitung die Spannung wirlich stabil! Trotzdem in Zukunft wird Samsug gekauft, die sind die Ausfallsraten einfach TOP
Natürlich widerspiegeln die Kritischen Stimmen bezüglich OCZ die sache in einem größeren Zusammenhang, einzelne Erfolgsmeldungen oder Ausfälle sind irrelevant, das Gesamtbild ist nun mal wichtig bei Empfehlungen, wo OCZ milde gesagt nicht gerade in der Gunst ganz oben stehen.
Jeder Hersteller hat Ausfallraten, das ist Fakt, es kommt dabei aber immer darauf an, das sie nicht zu groß in Relation zu den anderen Herstellern sein dürfen, sonst fallen sie negativ auf.
Die Entscheidung ist für Empfehlungen nicht besonders schwer, wenn man sich entscheiden müsste zwischen Zwei Herstellern, wo der eine eine Ausfallrate von Marginalen 0,0 irgendwas % hat, oder nahe an den 50% liegt.
Wie wärs mit den Aufallraten?
Oder teilweise auch dem hohem Preis in Anbetracht des Überraschungseis das man da kauft?
Ich verstehe nicht wieso man die Hardware eines Unternehmens so in den Boden treten muss nur weil es pleite ist und von einem Anderen aufgekauft wurde. Ich wäre froh wenn es solch abwechslungsreiche Mischungen wie sie im SSD Markt vorkommen im GPU- oder CPU Sektor geben würde.
Das einzige Problem was OCZ mit seinen SSD's in der Vergangenheit hatte waren die Controller. Dieses wiederum war nicht hausgemacht...
Man sollte generell einen großen Bogen um OCZ machen.
Ich denke Toshiba und OCZ sind eine gute Kombination um beide Firmen (wieder) voranzubringen.
Ich glaube gelesen zu haben,daß laut Toshiba OCZ die besseren SSD Chips und Toshiba die besseren Controller und Stromsparmechanismen hat (oder wars umgekehrt?),die kombiniert werden sollen.
Man darf gespannt sein.