OCZ Vector 180 auf der Computex: Leistungsträger mit Toshiba-MLC
Die OCZ Vector 180 wurde auf der Computex gezeigt und verwendet neben Toshiba-MLC-Chips einen Controller vom hauseigenen Anbieter Indilinx, den Barefoot 3. Die SSD richtet sich an einen Kundenkreis, dem vor allem die Performance wichtig ist.
Quelle: storagereview.com
OCZ Vector 180 auf der Computex: Leistungsträger mit Toshiba-MLC (2)
OCZ gehört seit Kurzem zu Toshiba und die Vector 180 ist eines der ersten Produkte, die in Zusammenarbeit entstehen. Die SSD gab es nur auf der Computex zu sehen, ist mit einem Barefoot-3-Controller und Toshiba-NAND ausgestattet und richtet sich an einen Personenkreis, dem vor allem die Performance wichtig ist. Verbaut sind sehr wahrscheinlich MLC-Chips in 19 nm von Toshiba und ein 512 Megabyte großer DDR3-SDRAM von Micron. Der Controller kommt vom von OCZ übernommenen Spezialisten Indilinx. Angebunden wird die SSD mit SATA 6Gb/s.
Bei den Leistungswerten spricht man von 550 MB/s sequentiellem Lesen und 100.000 IOPS. An Bord ist auch P-Protection: Kommt es zu einem Stromausfall, werden die Daten im Cache auf das NAND geschrieben. Die Vector 180 soll in den Größen 120, 240, 480 und 960 Gigabyte angeboten werden und etwas teurer sein als die Vector-150-Serie. Exakte Preise und Verfügbarkeit konnte OCZ noch nicht nennen.
Quelle: Storage Review
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Hintergrund zu SSD
SSD steht für Solid State Drive und wird gerne auch als Flash-Festplatte bezeichnet. SSDs sind Speichermedien, die als Laufwerk wie herkömmliche Festplatten verbaut und angesprochen werden können, allerdings ohne bewegliche Teile auskommen. Die Vorteile eines Solid-State-Drive sind dabei unter anderem eine mechanische Robustheit, kurze Zugriffszeiten, ein niedriger Energieverbrauch und praktisch nicht vorhandene Betriebsgeräusche. Im Vergleich zu herkömmlichen Festplatten liegt der Hauptnachteil im vergleichsweise hohen Preis pro Gigabyte. Außerdem gibt es Festplatten in höheren Gesamtkapazitäten. Daher qualifizieren sich SSDs eher als Bootplatte, herkömmliche Festplatten dagegen für Datensammlungen. Im Folgenden finden Sie alle Artikel zu SSDs, die bei PC Games Hardware veröffentlicht wurden. Mehr zu SSD gibt es auf unserer Themenseite.

Toshiba bietet selbst auch SSD's an, der kauf von OCZ hat deren Angebot erweitert bzw vergrößert, dabei erhofft man sich wahrscheinlich das der Name OCZ wesentlich bekannter bei SSD's ist als Toshiba, sodass man dadurch mehr Profit erwirtschaftet.
Das man dennoch getrennt fährt hat wohl den einfachen Grund das man abwartet, das sich der Name OCZ mit der Zeit wieder rehabilitiert bei der Kundschaft, und man am ende vielleicht gänzlich auf den Namen OCZ setzen kann, so eine Art Mischname einsetzt wie zb "OCZ powered by Toshiba Hardware" und ganz am ende nur mehr Toshiba steht.
Ich kann auch nicht so wirklich nachvollziehen, dass man die SSDs weiterhin unter der Marke OCZ verkauft, der dürfte die Verkäufe deutlich runterziehen. Stattdessen könnte man Toshiba auf die SSDs drucken.
Aber wahrscheinlich hat man die Befürchtung, dass man die Marke Toshiba bei einer weiteren SSD mit hoher Rücklaufquote gleich mitzerstört...
Mir geht es ebenso, OCZ+SSD im selben Satz, da läuft es mir kalt über den rücken.
OCZ ist im SSD Segment noch viel schlimmer verschrien als Sandforce Controller.
Mich gruselt es immer noch wenn ich OCZ lese, auch wenn das nun Toshiba ist.