NAND-Fertigung: Mindestens 6,5 Exabyte durch verunreinigte Materialien zerstört - Lieferprobleme erwartet
Durch verunreinigte Materialien in zwei japanischen Halbleiterfabriken soll die NAND-Speicherproduktion von Western Digital und Kioxia um mindestens 6,5 Exabyte niedriger ausfallen als erwartet. Bei der Zahl handelt es sich aber nur um eine Schätzung, denn bislang sind die betroffenen Fertigungslinien noch außer Betrieb.
Laut Western Digital und Kioxia, die bei der Produktion von NAND- beziehungsweise Flash-Speicher zusammenarbeiten, kam es kürzlich zu Problemen in zwei Halbleiterfabriken in Japan. Demnach wurden in den Fabriken in Yokkaichi und Kitsakami verunreinigte Materialien verwendet. Dadurch kommt es derzeit zu beträchtlichen Produktionsausfällen.
Lieferprobleme in Aussicht
Bislang gibt es noch keine genaue Beschreibung der Ursache, und auch zu einem Zeitplan, wann die Fabriken wieder normal arbeiten werden, ist noch nichts geplant. Die Auswirkungen auf den Speichermarkt dürften damit erheblich sein: Allein Western Digital erwartet eine Produktionsminderung um mindestens 6,5 Exabyte. Laut der Schätzung eines Analysten dürften bei beiden Unternehmen zusammen somit rund 16 Exabyte Speicher wegfallen.
Diese Speichermenge soll wiederum rund ein Zehntel dessen sein, was in einem Quartal weltweit an NAND-Speicher zur Verfügung steht. Daher dürfte es in den kommenden Monaten in einigen Fällen zu Lieferproblemen kommen. Verstärkend kommt außerdem noch hinzu, dass auch der NAND-Marktführer Samsung kürzlich Probleme hatte. Das Unternehmen betreibt eine Fabrik in der chinesischen Stadt Xi'an, deren Produktion im Januar durch einen Lockdown ausgebremst wurde.
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Falls es bald zu einer Flash-Unterversorgung kommen sollte, so werden dabei wohl nicht alle Speicherprodukte zugleich betroffen sein. Laut Kioxia betrifft der Produktionsausfall nur die neueren 3D-Produkte und keinen älteren 2D-Flash. Außerdem soll in der nächsten Zeit noch der Lagerbestand der Fertigungsanlagen verkauft werden. Bald soll es aber zu einer Phase kommen, in der Kioxia und Western Digital versprochene Ware vorübergehend nicht liefern können. Dann wird es wohl zu einem Preisanstieg bei NAND-Speicher und damit auch bei SSDs kommen.
Quelle: Bloomberg via Ars Technica

) und war zudem nicht qualitätskonform ... wenn irgendwie möglich, wurde der hier aufgearbeitet (selten zurückgeschickt), die 20% Zusatzkosten gingen auf den asiatischen Lieferanten und wenn seine spezielle Nummer auch noch zu Produktionsausfällen geführt hatte, wurde der Betrag auch noch draufgelegt.
Der günstigere Krempel aus Indien und China kam hier an (natürlich nicht just in time
Als ob Imageschaden irgenwenn noch juckt.
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Die Versicherung bekommt falsch dotierte Proben und wenn mal wirklich jemand nachfragen sollte, ist der Abfall halt schon entsorgt.
Wenn eine Firma einen derartig stümperhaften Materialeingang haben sollte, verkauft sie bestimmt bald nichts mehr.