PCI-E-5.0-SSDs: Controller von Silicon Motion sollen 2024 bereit sein
In einer Telefonkonferenz über die Geschäftseinnahmen gab das Unternehmen Silicon Motion bekannt, dass seine PCI-E-5.0-fähigen Controller für Consumer-SSDs irgendwann im Jahr 2024 einsatzfähig sein werden. Bis dahin soll es Mainstream-PCs geben, die die noch dieses Jahr erscheinenden SSDs unterstützen werden.
Es wurden schon einige SSDs mit PCI-Express-5.0-Anbindung von diversen Herstellern vorgestellt, etwa von Adata bei der CES Anfang Januar. Jene SSDs sollen mit Lesegeschwindigkeiten von bis zu 14 GB/s und Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 12 GB/s aufwarten. Wirklich zur Geltung kommen diese SSDs unter Verwendung von Alder-Lake- oder Zen-4-Plattformen, sobald Letztere auf den Markt kommen.
Silicon Motion, ein Hersteller für Speichercontroller, verkündete in jüngster Vergangenheit während einer Telefonkonferenz über die Einnahmen des Unternehmens, dass SSD-Controller für die PCI-Express-5.0-Schnittstelle auf Kurs für das Jahr 2024 sind. Das Unternehmen glaubt diesbezüglich, dass PC-Erstausrüster vor diesem Jahr nicht auf die neueste SSD-Plattform wechseln werden. Der Chief-Executive von Silicon Motion, Wallace Kou, erwähnte in diesem Zusammenhang: "Es ist wahrscheinlich, dass PCI-Express 4.0 einige Jahre andauern wird, da sowohl Intel als auch AMD weiterhin neue Upgrade-Varianten von CPUs mit PCI-Express 4.0 auf den Markt bringen."
Konkurrenzprodukte und Pläne für die Zukunft
Schon Ende dieses Jahr sollen allerdings PCI-E-5.0-SSDs in Zusammenarbeit mit Silicon Motion auf Basis dessen SM2508-Controllers auf den Markt kommen. Diese seien jedoch vorerst für Server und Rechenzentren gedacht und weniger für Konsumenten. SSDs der nächsten Generation auf SM2508-Basis werden nach Angaben von Tom's Hardware mit Produkten konkurrieren, die auf dem IG5666-Controller von Innogrit sowie dem PS5026-E26-Controller von Phison basieren.
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Mit diesen drei Angeboten für PCI-Express 5.0 soll es Enthusiasten dann möglich sein, über das Schlüssel-Feature ihrer Alder-Lake-Prozessoren auf ihre Kosten zu kommen. Bis 2024 muss dies allerdings, wie schon erwähnt, noch warten. Mainstream-PCs sollen nämlich tatsächlich erst dieses Jahr auf PCI-E-4.0-SSDs umstellen.
Aktuell arbeite Silicon Motion an dem Controller SM2507 für PCI-Express 5.0, der auf Mainstream-PCs ausgerichtet ist und sich auch für Notebooks eignen soll. Für die Enterprise-Klasse möchte Silicon Motion seinen SM8366-Controller für PCI-E-5.0-SSDs herausbringen, dessen Bemusterung laut Wallace Kou in der zweiten Jahreshälfte 2022 beginnen wird.
Quelle: via Tom's Hardware
Du erwartest doch nicht ernsthaft, dass die Entwickler ihr Spiel von 16GB RAM auf 2GB zusammenstreichen, damit man das bequem machen kann?
Anno 1404 kann ich bequem nebenher starten, egal, wieviel Tabs ich geladen habe. Die 2GB macht mir Win 8.1 im nu frei. Mit Anno 1800 funktioniert das nicht mehr. Unter 16GB freiem RAM merkt man schon, dass Windows da etwas auf die SSD auslagert und unter 8GB wird es dann langsam kritisch. Da muß ich dann leider Chrome per Taskmanager abschießen und dann später wieder neu starten.
Sollte mir mal ein Spiel über den Weg laufen, das meine 32GB an die Grenzen treibt, dann wird natürlich alles andere beendet.
Entweder man entpackt sie alle, weil HDD/SSD Speicherplatz so günstig ist oder man läßt es. Entweder man nutzt den zusätzlichen RAM oder man läßt es.
1: man verbaut soviel RAM, dass das keinen Unterschied macht. Ich habe vor knapp 10 Jahren 32GB genommen (waren mit 130€ sehr billig), heute würde ich 64 oder 128GB nehmen.
2: man beendet (wie gesagt wurde) alle Hintergrundanwendungen. Ich komme noch aus einer Zeit, in der man bei anspruchsvollen Spielen, den PC neugestartet und dann sämtlichen RAM freigeräumt hat (Virenscanner totmachen nicht vergessen).
3: man lebt einfach damit.
Ich halte es für keine gute Idee, da groß Entwicklungssressourcen zu verschwenden. Das sind nur ein paar Leute, die zu faul sind, die Anwendungen zu schließen. Obendrein braucht es dann auch noch ordentlich Fachwissen, sonst ist diese Option schnell kontraproduktiv.
Option 2. würde viele Kunden ebenfalls als Zumutung bezeichnen und das Marketing würde am Rad drehen, wenn Streams und ähnliches nicht mehr möglich wären, vor allem aber stehen sich da auch die Spielefirmen selbst im Weg. Oder beenden du und Chill_Eule neben Windows-Update und Virenscanner auch Steam, Origina, Ubilauncher, etc. bevor ihr ein Spiel startet?
Ohne Hintergrundanwendungen geht es nicht und wenn diese jeweils ihren maximal denkbaren Speicherplatz dauerhaft reservieren, aus Angst, ein Spiel könnte später pauschal alles noch freie an sich binden, wären wir wieder bei Punkt 1. "Große Entwicklungsressourcen" bräuchte es aber auch für eine dynamische Lösung nicht. Jedes Spiel begrenzt sein Speichermanagement schon heute auf ein Maß, dass in Augen des Entwicklers einen sinnvollen Kompromiss aus Speicherbedarf und Performance darstellt. In Zeiten dynamisch gestreamter Inhalte und seamless Worlds dürfte diese Grenze auch kein integriertes Limit der Spiele-Engine sein, die ausschließlich 4-16 GiB verwalten kann, sondern es dürfte in vielen Fällen eine dynamische Begrenzung des Cachings sein. Es fehlt nur eine Option, diese Begrenzung nach oben zu erweitern, wenn man überschüssigen Speicher hat. So ein paar Zeilen Code wünsche ich mir schon länger. (Genauswo wie Installer, die zugunsten niedriger Ladezeiten eine teilweise entpackte Speicherung häufig benötigter Dateien anbieten.)
Wie verhält es sich bei HDMI zum Beispiel?
Man hat mit 2.0 eine Datenrate von ~1,75 GB/s, bei 8 bit Bandbreite.
Bei 2.1 kommt man auf ~5 GB/s, bei 16 bit Bandbreite.
War das technisch wirklich unmöglich, die Bandbreite bei 2.0 statt 8 mit 16 bit anzulegen, oder spielt da auch der Faktor mit rein, dass die Architektur auch bewusst so gestaltet ist, dass man immer wieder neue Generationen hat, durch die man dann immer wieder alle möglichen an der Signalkette beteiligten Komponenten ersetzen muss?
Wäre das toll gewesen? Sagen wir mal so: Allein besagte TB-Kabel kosten heute typischerweise ab 100 bis 200 Euro. Vor 10 Jahren wären es dann vielleicht 500 Euro für ein simples "USB 3.0 20 GBit/s Anschlusskabel" gewesen statt 5 Euro für die USB-3.0-5-GBit/s-Technik, die wir in der Realität bekommen haben. Und uns auch leisten konnten.
Gerade dem PCI-E-Konsortium ist in dieser Hinsicht fast schon Übereifer vorzuwerfen. Seit beinahe 10 Jahren bezahlen wir PCI-E-3.0-Geschwindigkeit, aber bis heute, wo 5.0 bereits verfügbar ist und 6.0 spezifiziert, laufen Grafikkarten mit sinnvoller VRAM-Ausstattung auch in PCI-E-2.0-Slots ohne extreme Performance-Verluste. Der Nachfolgestandard wurde so früh eingeführt, dass sogar die erste Genertion, die ihn unterstütze, komplett in Rente ging, bevor er das erste Mal wirklich benötigt wurde, geschweige denn das noch ältere Teile der Signalkette weiterhin in Betrieb wären und zum limitierenden Faktor werden könnten.
(Ausnahme: Gewisse AMD I/O-Hubs.^^)
Man hätte 2003 auch lieber eine Lane, mit der Leistung von PCIe 5.0 gehabt, die dann so leistungsfähig gewesen wäre, wie 16x PCIe 1.0. Ging eben damals nicht, dazu mußte man dann gut 18 Jahre warten. Man konnte auch nicht vorhersehen, was in der Zukunft sein wird, die optische Übertragung ist ja seit 40 Jahren die Zukunft.
Man hat heute (also drei Jahre, nachdem PCIe 5.0 festgezurrt wurde) eine Vorstellung, wie PCIe 6.0 aussehen wird, das muß noch spezifiziert werden. Wie PCIe 7.0 aussieht und ob es überhaupt noch ein PCIe 8.0 geben wird, steht allerdings noch in den Sternen. Genauso wußten die Leute bei PCIe 1.0 nicht, ob es überhaupt ein PCI 3.0 geben wird. AGP hielt übrigens nur 6 Jahre durch, bis er eingestampft wurde.
Wie verhält es sich bei HDMI zum Beispiel?
Man hat mit 2.0 eine Datenrate von ~1,75 GB/s, bei 8 bit Bandbreite.
Bei 2.1 kommt man auf ~5 GB/s, bei 16 bit Bandbreite.
War das technisch wirklich unmöglich, die Bandbreite bei 2.0 statt 8 mit 16 bit anzulegen, oder spielt da auch der Faktor mit rein, dass die Architektur auch bewusst so gestaltet ist, dass man immer wieder neue Generationen hat, durch die man dann immer wieder alle möglichen an der Signalkette beteiligten Komponenten ersetzen muss?
Man hätte 2003 auch lieber eine Lane, mit der Leistung von PCIe 5.0 gehabt, die dann so leistungsfähig gewesen wäre, wie 16x PCIe 1.0. Ging eben damals nicht, dazu mußte man dann gut 18 Jahre warten. Man konnte auch nicht vorhersehen, was in der Zukunft sein wird, die optische Übertragung ist ja seit 40 Jahren die Zukunft.
Man hat heute (also drei Jahre, nachdem PCIe 5.0 festgezurrt wurde) eine Vorstellung, wie PCIe 6.0 aussehen wird, das muß noch spezifiziert werden. Wie PCIe 7.0 aussieht und ob es überhaupt noch ein PCIe 8.0 geben wird, steht allerdings noch in den Sternen. Genauso wußten die Leute bei PCIe 1.0 nicht, ob es überhaupt ein PCI 3.0 geben wird. AGP hielt übrigens nur 6 Jahre durch, bis er eingestampft wurde.