Intel gibt dem SSD-Preiskampf nach: Topmodell SSD 730 gut 15 % günstiger geworden
Vor wenigen Tagen hat Intel die Preise für seine SSD-730-Serie in den beiden Kapazitäten 240 sowie 480 GByte spürbar nach unten hin korrigiert. So kostet Erstere nun "nur noch" 167 anstelle der ehemaligen 200 Euro und Letztere 331 statt 490. Pro Gigabyte ergibt sich so ein Kostenpunkt von knapp unter 70 Cent.
Ende des vergangenen Februars kündigte Intel erstmals die SSD-730-Serie (PCGH-Test) an, die auf den Server-Pendants basieren und erstmals seit mehreren Jahren einen hauseigenen SSD-Controller in das Endkundensegment bringen – wenn auch von LSI gefertigt. Mit der "Server-DNA" mitsamt der fünfjährigen Garantie begründete der Chipriese auch von Anfang an den vergleichsweise sehr hohen Preis für die SSD 730. Immerhin wurden bei der 240-GByte-Ausführung ursprünglich über 80 Cent pro GByte und bei dem 480-GByte-Modell sogar mehr als ein Euro aufgerufen.
Scheinbar war das für die meisten potenziellen Käufer zu viel des Guten, immerhin trumpft Crucial als kostentechnischer Spitzenreiter mit Preisen von 33 Cent pro Gigabyte, dicht gefolgt von Samsung mit seiner beliebten SSD-840-Evo-Serie. Seit wenigen Tagen hat nun auch Intel die Preise der SSD 730 stark nach unten korrigiert: Sowohl die 240- (167 Euro) als auch die 480-GByte-Ausführung (331 Euro) sind nun gut 15 Prozent günstiger geworden. Zwar reicht das Preisniveau von knapp 70 Cent/GB noch bei Weitem nicht, um der Konkurrenz in dieser Hinsicht gefährlich zu werden, allerdings erscheint es uns als ein Schritt in die richtige Richtung.

Lassen wirs sein 


LG
Aber es reicht sonst auch:
Mir ist Zuverlässigkeit halt ENORM Wichtig. Die Leistung ist natürlich auch wichtig, die ist im REALWORLD Einsatz aber eh bei allen SSDs heute schon recht gut. Schöne Zeit in der wir leben. Von daher empfehle ich Leuten, denen Zuverlässigkeit auch wichtig ist, eben Modelle die für Zuverlässigkeit bekannt sind. Das sind leider meist teure Servermodelle - oder eben diese nah verwandte Consumer -SSD. Es gibt natürlich andere SSDs die fast ebenso gut halten. Das merkt man halt aber erst nach 2-3 Jahren über die Rückgaberaten, während Server SSDs ja von vornherein drauf ausgelegt sind und man sich ein bisschen darauf verlassen kann.
Und nur um es nochmal zu verdeutlichen: weiter oben schreibe ich, dass es nur etwa 1% der Gamer betrifft bzw betreffen könnte: Gamer mit SSD sind vielleicht 3-5% der derzeitigen PC User(wir sprechen also sowieso schon von Nischenprodukten), wiederum 1% derer sind also "allgemeingültig" für dich? 0.005% btw.
Spätestens DANN wird es aber schon interessant wie lange eine SSD ihre technischen Daten hält.
Und ja, wie oben beschrieben: die meisten Menschen brauchen das nicht.
Die meisten Menschen brauchen auch keine SSD, also warum überhaupt darüber reden?
Dass Intel grade bei der GPU noch viel aufzuholen hat, habe ich nie geleugnet - gerade wenns ums Spielen geht.
Bei Büroanwendungen und Videos ist man übrigens seit vielen Jahren voraus. Nicht was die Leistung betrifft, sondern stabilität. Videoabspielprobleme mit einem i5 oder i7 hatte ich bislang noch nicht. Wohl aber andere.
Mit AMD habe ich in Spielen weit weniger Probleme - dafür aber im Zusammenhang mit der 3D Bluray wiedergabe (wieder ein Minderheitenproblem), den Flashsupport bei manchen iGPUs sowie generell der Treibersupport mancher Chipsets (780G Causa, auch Minderheitenproblem, aber bis heute nie behoben seitens AMD).
Beispiel sind Prozessoren und GPUs die sich enorm runtertakten wenn sie nicht mehr "können".
Ich finde das Konzept von Turbo besser, wo eine gewisse Frequenz garantiert wird und die andere Frequenz nur im besten Fall erreicht wird. Damit meine ich nicht nur AMD oder NV, auch Intel hat hier ordentlich verkackt in der Vergangenheit.
Wenn das Zielpublikum Spieler sein sollen, die auch andere Dinge machen am PC, muss man natürlich schauen "was machen die noch".
Und natürlich bin ich ein "Spezialfall", nutze ich den PC doch eben zu mehr als Spielen und noch ein bisschen mehr, aber dürfen diese Leute hier dann nicht posten bzw nachfragen, weil dann ist dieser Bereich in der PCGH völlig irrelevant für mich. Ich bin halt ein Spielender Anwender, kein anwendender Spieler. Und dann möchte ich Tests halt so umfangreich wie möglich und EVENTUELLE Schwächen auch aufgedeckt haben. Dann darf ich für mich entscheiden, ob ich diese SSD kaufe fürn Spiele-PC (die Crucial), fürn Arbeitspc (eine andere) oder ob es eine SSD gibt die für beides ok ist? Find es irgendwie spannend, wie mir hier vorgeschrieben wird, wie sich eine Randgruppe zu verhalten hat - und man dabei vergisst, dass man selber eine Randgruppe der PC User ist.
Man muss eh immer 5+ SSD- Tests ansehen (PCGH,IX,CB, Anandtech, Pcper, C't usw) um für "mehr als nur ein Gebiet" informiert zu sein.
Es ist halt irgendwo schade, dass ich nicht von einem Test alleine auf alle Anwendungsgebiete schließen kann. Das kann aber natürlich nicht der Anspruch der PCGH sein, von daher entschuldige ich mich, dass ich eine Anregung gebracht habe, die für Spieler offensichtlich nicht interessant ist.
Demnach fehlt mir dann aber auch der Hinweis, dass die getestete SSD generell nicht sinnvoll ist, weil es bessere Angebote für 99% Spieler schon gibt. Denn so wie es hier offensichtlich dargestellt wird ist diese SSD nur für User sinnvoll die meine 1% repräsentieren. Und als einer dieser 1% darf ich dann nichtmal Anregungen bringen WARUM diese SSD für "uns" Interessanter ist als andere? Warum testet ihr das überhaupt, wenns eh absolut uninteressant ist?
AnandTech | Crucial M550 Review: 128GB, 256GB, 512GB and 1TB Models Tested
Auch wenn sie danach stabil bleibt, angegeben sind die MAX Werte, oder?
Und das ist dann Schwindel für mich. Betrifft fast ALLE SSDs. Ich und WENIGE andere interessiert das halt, sonst wäre der Test sowieso für nix oder? Warum testet man das, wenns niemanden interessiert?
Oder anders formuliert: Die Crucial hat als Angagbe 94k IOPS, hält diese dann 5 Sekunden und dann gehts auf 5k runter. Das ist mal eben 20x langsamer. Und wenn ich jetzt blind kaufe weil hohe Max-Werte vergleiche, statt dem Durchschnitt über längere Zeit, und nach 5 Sekunden immer schon einen enormen Einbruch bei der Leistung habe... dann ist das schon eher nervig und wie gesagt, es betrifft alle SSDs und deshalb finde ich es erwähnenswert, aber vielleicht habe ich zu hohen Anspruch, dann muss ich SSD-Test in Zukunft dort lesen, wo sie Umfangreicher sind. Aber nochmal: ich finde es mogeln, wenn die Geschwindigkeit nur 5 Sek gehalten wird und nach diesen um das 20-Fache einbricht. Aber du magst mir meinetwegen weiterhin "Probleme" unterstellen.
Ich formuliere es gerne aber nochmal anders:
Für 99% der User macht es nix aus, wenn man mehrere Minuten schreiben kann wie wild.
Der verlinkte Test zeigt aber, dass die Leistung in manchen Konfigurationen (kleine SSD, "Füllmenge") schon nach SEKUNDEN sein kann (je nach Szenario).
Interessiert immer noch keine Sau? Dann entschuldige ich mich, dass ich erwähnen wollte, dass für manche User es interessant ist, dass manche SSDs die Leistung auch länger haben, nicht nur kurzzeitig. Aber wie du richtig sagst, ich habe große Probleme
btw meine Schüler brauchen hohe Lese und Schreibraten dank ihrer unkomprimierten HD Videoprojekte (1 Min= 10 GB) jede Woche, ebenso natürlich unsere Schulserver - die aber nicht viel Kosten dürfen (man hat ja kein Geld in der Schule). Schreibvorgänge großer Datenmengen sind also gar nicht sooo unwahrscheinlich. Allerdings ist das hier nicht relevant, ist ja kein Random sondern ein eher sequentieller read/write-Vorgang
und wie man hier ( Crucial's M550 solid-state drive reviewed - The Tech Report - Page 6 ) sehen kann, ist es für Spieler sowieso völlig egal welche SSD: Level-Ladezeiten unterscheiden sich kaum.
Ein Grund mehr entweder völlig billig zu kaufen, oder halt das teurere Modell, welches dafür aber (für Spieler absolut unwesentliche ) Dinge besser beherrscht. Etwa mehr Konsistenz, mehr Zuverlässigkeit, mehr Garantie - kann aber völlig unwesentlich sein wie gesagt. Ich wollt es halt nur erwähnen, aber ich bin hier offensichtlich falsch mit meinen "Problemen"...
@Bärenmarke/Admins:
Ich find' es schon interessant: mal kurz deine letzten Beiträge durchgesehen, und es muss wohl ein Hobby sein von dir, dass du online kommst, mir was unterstellst, gebannt wirst für ne längere Zeit, und kaum läuft der Bann suchst du meine Beträge und versuchst mir wieder was zu unterstellen...
es tut mir leid, dass du dich angegriffen gefühlt hast - so war das nicht gemeint.
Ich bin ja völlig bei dir, dass das Schreiben nach mehreren Minuten nicht mehr relevant ist.
Aber wenn nach kurzer Zeit Leistungen enorm einbrechen kann man das durchaus als Etikettenschwindel abtun. Vielleicht passiert das ganze ja auch in anderen Szenarien.
Mir kamen gestern noch einige Aufgaben und der Feierabend dazwischen, weshalb ich erst jetzt antworte. Ich fühle mich nicht angegriffen, jedenfalls nicht persönlich. Du kritisierst du meine Testmethodik wegen einiger Eigenschaften von SSDs, der deiner Meinung nach unterrepräsentiert, meiner Meinung nach für unsere Zielgruppe aber mehr als ausreichend abgedeckt werden. Weshalb ich meine Testmethodik gegen deine Kritik natürlich verteidige. Sinnvolle Änderungsvorschläge sind natürlich aber immer willkommen.
Ein Etikettensschwindel findet hier insofern nicht statt, da die SSDs die versprochene Leistung für eine überwältigende Mehrheit der Kundschaft erreichen und für eine mehr als ausreichend lange Zeit halten können. Dass einzelne Nutzer andere Vorlieben und Bedürfnisse haben, will ich gar nicht bestreiten. Nur kann ich Randgruppen nicht übermäßig stark berücksichtigen.
Und natürlich hat die M550 das bessere P/L Verhältnis für den reinen Gamer, dagegen spricht ja auch nix.
In Sachen Zuverlässigkeit ist die Intel SSD 730 aber unbestritten fast allen Consumer-SSDs überlegen. Da SSDs aber bereits jetzt schon recht selten Probleme machen, ist es für den Consumer fraglich, ob man das mit 40 Euro Aufpreis bezahlen will. Im Test habe ich aber deutlich auf diese positive Eigenschaft hingewiesen.
Falls du aber ein extrem leistungsstabiles Laufwerk nutzen möchtest, empfehle ich dir die XP941. Die ist in diesem Bereich nochmals eine ganze Ecke besser.
Das kann ich bestätigen
Vielleicht betrifft es mich ja auch fast nie. Aber es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass man die Power über lange Distanz hat.
Das kann ich gut nachvollziehen. Im Vergleich ist es wohl wie der Kauf einer Grafikkarte, die mehr Leistung hat als man eigentlich zurzeit benötigt: Es geht um das Gefühl für die Zukunft "gewappnet" zu sein, sofern man es sich leisten kann / will.
Die Intel hat auf der Habenseite ganz andere Qualitäten: die Herkunft leitet sich von Servermodellen ab, ihre Zuverlässigkeit ist demnach sicher vielfach höher.
Ich sehe da eig. keinen Grund wieso die intel SSD länger halten sollte, nur weil sie aus dem Serverumfeld kommt, schließlich sind die Anforderungen an eine Consumer SSD vollkommen unterschiedlich. Des Weiteren sagt der Controller ja nicht wirklich etwas über die Qualität der Speicherbausteine aus und Crucial hat da jetzt nicht unbedingt billig Ramsch ala OCZ im Angebot.
Allein, wenn man auf die Anforderungen eingeht, merkt man, dass die Unterschiede doch recht groß sind. Server SSDs sollen möglichst ohne Unterbrechung laufen und haben viele Schreib- und Kopiervorgänge, während hingegen Consumer SSDs eher ihr Augenmerk auf vielen Lesezugriffen haben. (Zusätzlich noch höhere Idle Zeiten oder häufigere Bootvorgänge) Von daher gibt es eig. keinen Grund für den Konsumenten auf eine intel SSD zu setzen aus p/l Sicht. Ausnahme bist vielleicht du und ein gewisser Mod.
Die Controller von Marvell schneiden in solchen Tests eig. auch immer sehr gut ab, von daher kann ich dein Unbehagen hier nicht verstehen. Setzen ja noch mehr Namhafte Hersteller wie z.B. Plextor oder Sundisk auf den Controller
Daher brauch man das auch nicht als negativen Punkt ankreiden, da es die Käufer so einer SSD nicht betrifft und die betroffenen hätten sich davor ja auch mal informieren können, was sie denn überhaupt brauchen…. Beim Autokauf geht es ja auch
Ansonsten bin ich voll und ganz deiner Meinung, ich kenne es sowieso eher so, dass die meisten Leute sich eine SSD holen, um die ganzen Lesezugriffe zu beschleunigen und wegen den Zugriffszeiten und für einmal eine größere Datenmenge kopieren, muss ich nicht das doppelte ausgegeben haben…
Und gerade Crucial ist ja was Firmwareupdates betrifft, welche die Performance steigern wirklich vorbildlich gewesen in der Vergangenheit!
Und natürlich hat die M550 das bessere P/L Verhältnis für den reinen Gamer, dagegen spricht ja auch nix.
Aber wenn dich der Punkt persönlich so belastet, dann versuche doch den Fall nachzustellen und schicke deine Ergebnisse an Crucial und ich bin mir sicher, die werden dich nicht dumm abspeisen
Aber wie Reinhard es ja bereits gesagt hat, kann er den Fall nicht so wirklich nachstellen… Daher ist es auch kein Bug. Probleme findest du mit jedem Produkt, wenn du mal danach suchst
mfg
Bärenmarke
Ich hatte mal testweise zwei SSDs (für RAID und non-RAID) und sogar ein Revodrive hier und wollte ein paar Geschwindigkeitstests machen. Ergebniss: Drei von vier Anwendunen, die ich mir vorgestellt hatte, haben quasi gar keinen Unterschied gezeigt
Für mich privat würde ich aber sagen: Mir sind praxisnahe Tests lieber, die keinen Unterschied feststellen, als praxisferne, die der Technik richtig auf den Zahn fühlen. Aus Sicht eines Testers sind sie aber natürlich sehr unbefriedigend - und auch noch deutlich aufwendiger, als ein fertiger Benchmark.