NAND-Flashspeicher: Hersteller freuen sich über starkes Wachstum
Aus einem aktuellen Bericht geht hervor, dass sich die Hersteller von NAND-Flashspeicher im vierten Quartal 2019 über ein starkes Umsatzwachstum freuen können. Für das laufende Quartal können jedoch Einbußen aufgrund des Coronavirus nicht ausgeschlossen werden.
Egal ob Samsung, SK Hynix, Intel oder Micron - sie alle können sich über gestiegene Umsätze mit NAND-Speicher im vergangenen Quartal (Q4/19) freuen. Das behauptet zumindest das Marktforschungsunternehmen Trendforce in einem aktuellen Bericht. Demnach betrage das Wachstum bei der Auftragslage im Vergleich zum dritten Quartal ganze 10 Prozent, was vor allem auf die gesteigerte Nachfrage von großen Rechenzentren zurückzuführen ist, die einen entsprechend hohen Bedarf an NAND-Speicher haben dürften.
Summieren lässt sich der Umsatz im Q4/19 auf 12,5 Milliarden US-Dollar, eine Steigerung von 8,5 Prozent im Vergleich zum Q3/19. Die starke Nachfrage im letzten Quartal soll die bis dato recht hohen Lagerbestände der Hersteller wieder normalisiert haben. Das größte Plus beim Auftragsvolumen verzeichneten Micron (+15 %) und Western Digital (+24 %).
Der Chipriese Intel profitierte bereits im dritten Quartal 2019 von der großen Nachfrage der Rechenzentren und konnte sich damals bereits über ein Wachstum von 50 Prozent freuen. Das führte im vierten Quartal jedoch dazu, dass es zehn Prozentpunkte nach unten ging. Unterm Strich blieb dennoch ein Umsatz von 1,217 Milliarden US-Dollar stehen (+5,7 %).
Auch für die Zukunft sieht es gut aus: Zwar kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Coronavirus einen negativen Einfluss auf die Absatzzahlen von Unterhaltungselektronik und somit auch indirekt auf die Auftragslage der Speicherhersteller haben wird, dennoch soll das Geschäft mit NAND-Speicher nicht zuletzt aufgrund lukrativer Vertragsbedingungen eine ähnliche Profitabilität aufweisen wie im Q4/19.
Quelle: Techpowerup
