HGST Ultrastar SN100: Server-PCI-Express-SSDs mit NVME-Protokoll und bis zu 3,2 TByte
Die Western-Digital-Tochter HGST hat in einer Pressemitteilung die SSD-Serie SN100 angekündigt, welche sich aktuell noch in der "Erprobungs"-Phase befindet und künftig für das Server-Segment verfügbar sein soll. Die SN100 macht mit zwei Eigenschaften auf sich aufmerksam: Eine maximale Kapazität von 3,2 Terabyte sowie die Unterstützung des NVME-Protokolls.
Obwohl das "Non-Volatile Memory Express"-Protokoll, oder kurz NVME beziehungsweise NVMe, schon längst spezifiziert worden ist, sind entsprechende Endgeräte weiterhin noch Mangel – sowohl für den Endkunden- als auch den Server-Markt. Lediglich von Intel werden NVME-SSDs in unserem Preisvergleich gelistet, von denen allerdings nur die wenigsten verfügbar sind. Samsungs Modelle werden entgegen der Ankündigung hingegen noch gar nicht geführt.
Nun bahnen sich entsprechende Datenträger aus dem Hause HGST an, dessen SN100-Baureihe sich laut eigenen Angaben aktuell in der "Erprobungs"-Phase befindet. Die Serie ist auf Anwendungs- und Datenbankbeschleunigung, Virtualisierung und Big Data-Analysen ausgerichtet und wird als Erweiterungskarte mit halber Höhe und halber Länge (half-height, half-length ‒ HH-HL) sowie in einem standardisierten 2,5-Zoll-Laufwerksgehäuse mit Speicherkapazitäten von bis zu 3,2 TB angeboten. Ohne genaue Spezifikationen zu nennen, gibt der Hersteller nur an, dass die SSDs eine doppelte Leistung gegenüber vergleichbaren AHCI-SSDs erreichen sollen.
Dazu reicht vermutlich schon alleine das NVME-Protokoll, welches eine massiv parallele Beschreibung und Auslesung der Flash-Zellen über bis zu 16 PCI-Express-Lanes erlaubt. Darüber hinaus verfügen entsprechende SSDs über einen Null-Overhead, bringt also keine zusätzlichen Verzögerungen beim Kommandostrom mit sich und jener kann zudem bis zu 64.000 Command-Queues mit jeweils 64.000 Instruktionen verwalten. Diese Kommandos sind überdies besser für die Hauptspeichercontroller zu verarbeiten, da sie für einen 4K-Datenblock in einen 64-Bit-Zyklus passen, anstelle auf zwei aufeinanderfolgende Takte aufgeteilt zu werden.


Punkt Zwei. Wenn du haben willst... sowas gibt es von Intel und ist bestellbar.KLick
Habe selber nachgefragt das Ding kann man wohl wirklich kaufen und nicht nur bestellen. Kostet halt dementsprechend 1100 glatt.
willhaben, willhaben. Hoffe ja bald mal auf so ne NVMe SSD mit bis zu 500k IOPS und so 2-3 GB/s lesen & 1-2GB/s schreiben