PS5-Beta-Update: M.2-SSDs werden nun unterstützt - wie sind die Anforderungen?
Mit dem heute erscheinenden, ersten Update aus dem PS5-Beta-Programm kommt unter anderem die Unterstützung für M.2-SSDs. Doch es gibt einige Vorgaben, die erfüllt werden müssen.
Über das PS5-Beta-Update-Programm von Sony haben wir bereits Mitte Juni berichtet. Nun gibt es die ersten Früchte dieses Programms zu ernten, denn das erste Update steht an - mit einigen wichtigen Änderungen. Wichtig: Bis das Update final erscheint, dürfte noch etwas Zeit vergehen.
PS5: M.2-SSD-Update
Auf einer Support-Seite erklärt Sony im Detail, wie eine M.2-SSD über das Beta-Update im Zusammenspiel mit einer PS5 genutzt werden kann. Erklärt werden nicht nur die technischen Anforderungen an die SSD, sondern auch, wie man die SSD installiert und nutzt. So braucht es auf jeden Fall eine M.2-SSD mit PCI-Express-4-Interface - SATA wird nicht unterstützt. 250 GiB bis 4 TiB werden aktuell unterstützt. Die sequenzielle Lesegeschwindigkeit sollte mindestens 5.500 MByte/s betragen. Das Modul darf nur 22 mm breit sein, beim Formfaktor werden 2230, 2242, 2260, 2280 und 22110 unterstützt. Entsprechend sind die erlaubten Längen 30 mm, 42 mm, 60 mm, 80 mm und 110 mm.
Sony empfiehlt dabei, dass man eine M.2-SSD mit einer "effektiven Wärmeableitung durch eine Kühlstruktur, z. B. einen Kühlkörper" verwendet. Die Gesamtstruktur (einschließlich einer zusätzlichen Kühlstruktur) darf 25 mm (0,984 Zoll) nicht überschreiten. Wenn die M.2-SSD von Haus aus keinen Kühlkörper hat, kann man diesen selbst anbringen - einseitig oder beidseitig. Wichtig: Eine Garantie dafür, dass jede SSD mit den genannten Anforderungen mit der PS5 harmoniert, gibt es nicht. Sony "kann nicht garantieren, dass alle M.2-SSD-Geräte, die den beschriebenen Spezifikationen entsprechen, mit Ihrer Konsole funktionieren". Außerdem behält sich Sony eine kleine Hintertür bei der erzielbaren Leistung offen. So wären "nicht alle Spiele notwendigerweise mit der exakt gleichen Leistung spielbar, die von der internen Ultra-High-Speed-SSD der PS5-Konsole bereitgestellt wird, selbst wenn die sequenzielle Lesegeschwindigkeit des M.2-SSD-Geräts schneller als 5500 MB/s ist".
Wer die SSD einbauen will, braucht laut Sony "einen gut beleuchteten Raum mit einem Tisch, auf dem Sie arbeiten können", "einen Kreuzschlitz- oder Kreuzschlitzschraubendreher Nr. 1" und optionale "eine kleine Taschenlampe".
Seagate Firecuda 530
Nach dem PS5-Beta-Update hat es nicht lange gedauert, bis auch die SSD-Hersteller die Werbetrommel rühren, allen voran Seagate. Ende Juni hatte die Firma seine neue NVMe-SSD Firecuda 530 angekündigt. Diese kommt in den Größen 4, 2 und 1 Terabyte sowie mit 500 Gigabyte. Dazu soll sie Geschwindigkeiten von bis zu 7.300 Megabyte pro Sekunde lesend und bis zu 6.900 Megabyte pro Sekunde schreibend leisten können. Die Lebensdauer des Massenspeichers wird mit ungefähr 1,8 Millionen Stunden MTBF (Mean Time Between Failures) sowie bis zu 5.100 TBW (Total Bytes Written) angegeben.
Die Firecuda 530 soll ab Ende Juli erhältlich sein. Vor dem bevorstehenden Release hat Seagate bestätigt, dass die SSD vollständig mit der PlayStation 5 aus dem Hause Sony kompatibel sein wird. Damit ist die Firecuda 530 quasi die "erste" SSD, die den Erweiterungs-Slot der PS5 nutzen kann. "Wir haben einige Tests mit Sony auf der Playstation 5 durchgeführt und können heute bestätigen, dass die FireCuda 530 mit Kühlkörper alle Anforderungen der PS5 erfüllt. Beim PS5-Design ist der SSD-Kartensteckplatz sehr schmal, sodass nicht viel Platz für die SSD zur Verfügung steht. Bei der FireCuda 530 - sogar mit Kühlkörper auf der Oberseite - passt die SSD auch bei dem schlanken Design. Natürlich ist das Modell ohne Kühlkörper schlanker, wodurch beide in die PS5 passen", so Jeff Park, Country Manager bei Seagate Technology ANZ (Australien und Neuseeland).

Insgesamt sollte man dann wohl wirklich zu einer SSD mit Kühlkörper greifen, um das etwas abzupuffern.
Bin mal gespannt, wie schnell die SSDs dann weg sein werden, wenn das Update final frei ist und sich alle um die offiziell kompatiblen SSDs prügeln...
Teuer sind die Dinger trotzdem, vor allem wenn man sie mit NVMe SSD's mit Gen3 vergleicht ... die kosten weniger als die Hälfte im Schnitt
Alle Quellen bestätigen das und auch alle Suchportale / Internetverkäufer.
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Die "5100 TBW" sind einfach falsch ausgedrückt, so wie öfter mal in letzter Zeit.
Es sollte sicher 5100 TB TBW heißen.