PCI-Express 5.0: Erste Consumer-NVMe-SSD erreicht den Handel
Der japanische Hersteller CFD Gaming hat die ersten PCI-Express-5.0-NVMe-SSDs in den Handel gebracht. Die warten mit einer Kapazität bis zu 4 TByte auf und versprechen Transferraten von bis zu 10 GB/s lesend und 9,5 GB/s schreibend.
Die erste für normale Endverbraucher konzipierte NVMe-SSD mit PCI-Express 5.0 hat den Handel erreicht. Verfügbar ist die allerdings zunächst in Japan und stammt vom dort bekannten Hersteller CFD Gaming, der sein Produkt mit drei unterschiedlichen Kapazitäten anbietet.
In der Maximal-Konfiguration bestückt CFD Gaming seine PCI-Express-5.0-NVMe-SSD mit 4 TByte Speicherplatz nebst 8 GiByte an DDR4 DRAM-Cache. Darunter siedelt sich eine Variante mit 2 TByte und 4 GiByte Cache an, während die Einsteiger-Option 1 TByte an Speicherplatz bietet und einen DRAM-Cache von 2 GiByte aufweist. Die Transferraten gibt der Hersteller derweil mit bis zu 10 GB/s lesend und bis zu 9,5 GB/s schreibend an. Die Feature-Liste der SSDs umfasst Smart Data Processing, Predict & Fetch sowie SLC-Caching.
Bildergalerie
Gekühlt werden die PCI-Express-5.0-NVMe-SSDs von CFD Gaming wahlweise aktiv oder passiv. Ersteres wird über einen 20-mm-Luftkühler bewerkstelligt, der mittig im Kühlkörper eingelassen ist. Strom wird diesem extern zugeführt. Hierfür steht ein 45 Zentimeter langes Kabel zum Anschluss an einen 5V-Konnektor zur Verfügung. Benötigt werde der Lüfter laut Herstellerangaben allerdings nur in anspruchsvollen Szenarien mit hohem Datentransfer, wozu unter anderem auch Spiele zählen. Ansonsten genüge der passive Modus, wobei auch hier auf einen guten Airflow im PC-Gehäuse zu achten sei.
Preise für die vollbestückte Variante sowie das 1-TByte-Modell sind bislang noch nicht bekannt. Für die Mitte des Aufgebots, die CSSD-M2M2TPG5NFZ mit 2 TByte an Speicherplatz, existiert zumindest eine Reklame-Listung (via Akiba-PC). Der dort aufgeführte Preis wird auf 49.980 Yen beziffert, was umgerechnet rund 354 Euro entspricht.
Quelle: via wccftech.com

Aber bei meinem Anwendungsprofil lohnt sich das nicht.
Außerdem unterstützt mein Mainboard nur PCIe 3.0.
Schau dir Vergleiche zwischen SATA SSDs und solchen an, die aktuell PCIe 3.0 oder 4.0 können.
Man hat nicht mehr FPS und die Ladezeiten verringern sich nur unmerklich/unwesentlich
Aber bei meinem Anwendungsprofil lohnt sich das nicht.
Außerdem unterstützt mein Mainboard nur PCIe 3.0.
Irgendwann mal, wenn ich den Unterbau komplett erneuere, hole ich mir eine NVMe SSD.
Aber ich stehe dabei nicht unter Zeitdruck und sehe das entspannt.
Im normalen PC-Alltag ist es meistens sogar schwer, die schnellste NVME-SSD von einer alten SATA zu unterscheiden. Mit der Realität verkaufste aber nix, das geht mit großen Zahlen vor den MB/s, auch wenn nur die allerallerwenigsten Leute die in der Praxis jemals nutzen.
Was bringt das Ding bei unserem Hobby (Games, speziell mit Direct Storage) und genügt die Kühlung mit den Kühlpads die aktuelle Mainboards mitbringen oder muss da ne aktive Kühlung ran?
Fragen über Fragen.