Crucial P2: Erste Bilder der M.2-SSD - wohl kein PCI Express 4.0
Im Internet gibt es erste Bilder der Crucial P2, die wohl kein PCI Express 4.0 verwendet. Ein Grund wird sein, dass man hier eher preisoptimierte Ware hat. Gelesen wird trotzdem mit über 2.000 MB/s; geschrieben immerhin mit um 1.000 MB/s.
Im Internet ist das erste Bild der Crucial P2 aufgetaucht. Die M.2-SSD setzt auf Microns QLC-NAND und beerbt die P1. Ein Upgrade auf PCI Express 4.0 gibt es aber offenbar nicht - man beschränkt sich auf eine Anbindung mit 4 Lanes im Format PCI Express 3.0. Leistungssteigerungen sollen dennoch drin sein: Das 250er Modell soll Transferraten von 2.100 MB/s lesend und 1.150 MB/s schreibend schaffen; das 500er Modell soll Transferraten von 2.300 MB/s lesend und 940 MB/s schreibend haben. Daten werden über einen DRAM-Chip gechached.
Noch sind die technischen Details unvollständig und nicht final verifiziert. Manch einem mag die QLC-SSD auch etwas zu langsam vorkommen, aber man muss auch sehen, dass man hier von voraussichtlich 60 Euro Anschaffungspreis bei der 250er spricht, sowie 70 Euro bei der 500er. Zum Vergleich: Eine 500er P1 wird zum gleichen Preis gehandelt. Das Terabyte-Modell kostet 112 Euro. Die beliebten Samsung-SSDs sind als halbwegs vergleichbare Evo vor allem schreibend schneller, aber auch teurer. Eine 500er 970 Evo kostet aktuell 98 Euro; das Terabyte-Modell kostet 165 Euro.
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Die Crucial P2 ist mehr preis- als leistungsorientiert. Man gewährt trotzdem 5 Jahre Garantie und nennt 150 TBW (Terabytes written) als Grenze. Ob bei der P2 der gleiche QLC 3D NAND wie bei der P1 zum Einsatz kommt, ist im Moment unklar. Die P1 nutzt die Gen-2-Chips in 64 Layern an einem Silicon Motion SM2263EN.
QLC-Speicher speichert 4 Bits pro Zelle. Das geht generell zu Lasten der Geschwindigkeit und der Haltbarkeit, was die Hersteller aber mit verschiedenen Tricks auszugleichen versuchen. So werden etwa Caches verbaut, die den Geschwindigkeitsabfall mit steigenden Bit-Zahlen abfangen sollen. Beim Schreiben versucht man, die Zellen zudem so gleichmäßig wie möglich abzunutzen.
Quelle: Cowcotland

QLC Laufwerke sind deutlich günstiger. Zum gleichen Preis findest du kein besseres Produkt.
1TB, SATA:
Samsung SSD 860 QVO (QLC): ab 96€ - ist zufällig gerade die günstigste
Crucial MX 500 (TLC): ab 100€
Crucial BX500 (TLC): ab 93€ - jedoch nur 960GB
1TB, M.2 PCIe:
Crucial P1 (QLC): ab 110€
Intel 660p (QLC): ab 119€
WD Blue (TLC): ab 130€
20€ Preisdifferenz ist nicht deutlich günstiger.
Es gibt auch noch die HP EX900 (TLC) bei einem Händler für ~115€, wird aber nur von sehr wenigen Händlern überhaupt angeboten.
Alle Preise von Geizhals.de alias PCGH-Preisvergleich.
Warum das schlechtere Produkt kaufen, wenn man für den gleichen Preis auch ein besseres Produkt bekommen kann?
Die Schreibleistung einer QLC fällt zudem drastisch, sobald der SLC-Cache voll ist. Bei aktuellen Modelle ist es AFAIK noch so gravierend, das diese auf HDD-Niveau fallen. Natürlich schreibt man die meiste Zeit nicht solche Mengen am Stück.
QLC Laufwerke sind deutlich günstiger. Zum gleichen Preis findest du kein besseres Produkt.
Solang man sie nicht bis rum Rand füllt ist der SLC Cache groß genug. Außerdem bleibt die Leserate auch bei einer stark gefüllten SSD hoch.
In der reellen Performance (d.h. Windows Start, Ladezeiten in Spielen etc.) liegen die QLC Speicher fast gleich auf.
Kopiert ihr jeden Tag zig 4k-Filme hin und her, oder wofür braucht ihr das?
Der News-Artikel sollte ein Update bekommen.
Blöd von Crucial, das sie nicht auf der Produktseite angeben um welchen Speichertyp es sich handelt.
Sehr schnelle NVME SSDs haben in der Praxis (=Ladezeiten von Spielen, Windowsstart etc) fast überhaupt keinen Vorteil gegenüber SATA SSDs.
Ich hab mir damals ne 1TB Intel 660p geholt, währenddessen all meine Freunde mehr Geld für ne 500GB Samsung 970 ausgegeben haben "weil die schneller ist"
Warum das schlechtere Produkt kaufen, wenn man für den gleichen Preis auch ein besseres Produkt bekommen kann?
Die Schreibleistung einer QLC fällt zudem drastisch, sobald der SLC-Cache voll ist. Bei aktuellen Modelle ist es AFAIK noch so gravierend, das diese auf HDD-Niveau fallen. Natürlich schreibt man die meiste Zeit nicht solche Mengen am Stück.
Sehr schnelle NVME SSDs haben in der Praxis (=Ladezeiten von Spielen, Windowsstart etc) fast überhaupt keinen Vorteil gegenüber SATA SSDs.
Ich hab mir damals ne 1TB Intel 660p geholt, währenddessen all meine Freunde mehr Geld für ne 500GB Samsung 970 ausgegeben haben "weil die schneller ist"