Erste Consumer-SSD mit NVMe: Intel zeigt PCI-Express-SSD
Intel stellt auf der PAX East die erste für Endkunden gedachte SSD mit Unterstützung für das NVMe-Protokoll aus. Spezifikationen oder genauere Daten zur geplanten Markteinführung werden nicht genannt, eine Platzhalter-Webseite zählt jedoch einen Countdown herunter, der am 01. April enden wird.
Bereits vor einigen Wochen ist im PCGH-Preisvergleich Intels 750er-SSD-Serie aufgetaucht, die laut semioffiziellen Quellen das NVMe-Protokoll über das PCI-Express-Interface unterstützen soll. Das Besondere daran: Gedacht sind die Datenträger für den Endkundenmarkt, sind somit also deutlich günstiger als die bisherigen Server-Pendants. Eine offizielle Ankündigung seitens Intel oder zumindest ein Teaser fehlten bislang komplett.
Das hat sich jüngst geändert, wie unter anderem die US-amerikanische Webseite gamersnexus.net berichtet. Auf der PAX East stellt Intel eine NVMe-SSD aus, die lediglich als "SSD Prototype" betitelt wird. Details zu den Spezifikationen gibt es keine, ebenso wurden auch bei Nachfrage noch keine Produktnamen genannt. Da heißt es lediglich, dass es Modelle mit 400 GByte und 1,2 TByte als PCI-Express-Steckkarte und im 2,5-Zoll-Gehäuse (wahrscheinlich SATA-Express) geben wird. Die Übertragungsgeschwindigkeit soll vier bis sechs Mal so hoch wie bei aktuellen SATA-6Gbit/s-SSDs ausfallen, sollte sich also auf 2 bis 3 GB/s belaufen. Insgesamt passen die groben Daten zu den eingangs angesprochenen 750er-Modellen im Preisvergleich.
Einen Hinweis auf den zu erwartenden Vorstellungstermin gibt Intel derweil auf einer neu eingerichteten Webseite. Derzeit wird diese nur von einem Countdown geziert, der am 01. April auslaufen wird. Fett gedruckt und beleuchtet ist die Rede von "der nächsten SSD-Revolution" – unmissverständlicher geht es praktisch nicht. Sofern sich Intel keinen Scherz erlaubt, sollte dann also die Vorstellung stattfinden. Da die bislang unangekündigte SSD 750 schon gelistet wird, sollte es sich wahrscheinlich um einen "Hard-Launch" mit baldiger/sofortiger Verfügbarkeit handeln.
Quelle: gamersnexus.net

Scherz beiseite.