Adata mit schnellen PCI-Express-4.0-SSDs auf der CES 2020

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Adata mit PCI-Express-4.0-SSDs auf der CES 2020 (1)
Quelle: Adata

Adata hat die CES 2020 in Las Vegas genutzt, um sein Programm an SSDs mit PCI-Express 4.0 vorzustellen. Gezeigt wurden drei Prototypen, die für drei Reihen zu unterschiedlichen Leistungs- und Preisklassen stehen. Die Verfügbarkeit zieht sich aber noch etwas.

Adata Technology präsentiert auf der CES in Las Vegas Prototypen seiner neuen PCI-Express-Gen-4-Solid-State-Drives. Diese drei unter den Projektnamen Sage, Indigo und Pearl vorgestellten SSDs richten sich an verschiedenste Anwender und sollen ein komplettes Line-Up an Laufwerken mit PCI-Express 4.0 darstellen - je nach individuellem Bedarf und Budget. Die SSDs werden unter dem Markennamen XPG vertrieben. Xtreme Performance Gear (XPG) ist eine Marke von Adata und soll den Anspruch unterstreichen, performantes Material für Spieler und Enthusiasten zu liefern.

Mit Details zu den Laufwerken hält sich Adata zurück. Wie die Bestückung an Flash-DRAM aussieht, ist ebenso offen wie die Frage nach dem Controller. Immerhin liefert man einen Screenshot des Crystal Disk Mark mit, der Lese- und Schreibraten darlegt. Adata spricht von bis zu 7 GB/s lesend und 6 GB/s schreibend. Das 1-GB-Modell der schnellsten Ausführung liefert laut Crystal Diskmark 7,2 und 5,4 GB/s in den beiden Disziplinen. Interessant sind die SSDs vor allem in AMD-Systemen mit PCI Express 4.0 - bei Intel wird die Sache wohl noch etwas dauern. Schnell wird die Markteinführung aber auch nicht erfolgen - zweites Halbjahr 2020 heißt es auf der CES in las Vegas.

Auch lesenswert: SSD-Prototyp von Lexar mit PCI-Express 4.0: 7 GB/s möglich

Adata mit PCI-Express-4.0-SSDs auf der CES 2020 (2) Quelle: Adata Adata mit PCI-Express-4.0-SSDs auf der CES 2020 (2) Generell sind 6 GB/s derzeit die Schallmauer für M.2-SSDs mit PCI-Express 4.0 Andere Hersteller zeigten ebenfalls bereits Protoypen und auch da ist meist bei um 7 GB/s lesend Schluss. Schreibend liefern die schnellen Modelle ab 4 GB/s. Maßgeblich ist auch immer die Bestückung mit Speicher, da kleine Modelle mitunter ausgebremst werden, weil sie nicht voll an den Controller angebunden wurden. Die Angaben gelten bei der neuen Generation meist für die 1-TB-SSDs. Üblicherweise wird da TLC-Speicher verbaut.

Wie groß der Kühllaufwand für die SSDs sein wird, bleibt unklar. Der mit vier Lanes angebundene Speicher wird wenigstens passiv bespaßt werden müssen. Controller kommen unter anderem von Phison und Silicon Motion - die hatten auf dem Flash Memory Summit 2019 neue Controller vorgestellt, die SSDs mit PCI-Express 4.0 ansprechen. Der Silicon Motion SM2264 soll 6,5 GB/s lesend und 3,9 GB/s schreibend schaffen. Für den PS5018-E1 nennt Phison 7 GB/s lesend, aber 16 nm Fertigungsverfahren.

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von SoldierShredder PC-Selbstbauer(in)
        Hab derzeit auch Adata M.2 SSDs in Verwendung (XPG Gammix S11 Pro), sind tolle NVMe-SSDs mit guter Leistung und ordentlicher Wärmeentwicklung zum vergleichsweise erschwinglichen Preis. Habs im neuen System gleich als Boot-Platte eingerichtet, geht ratzfatz beim Hochfahren .
      • Von SoldierShredder PC-Selbstbauer(in)
        Hab derzeit auch Adata M.2 SSDs in Verwendung (XPG Gammix S11 Pro), sind tolle NVMe-SSDs mit guter Leistung und ordentlicher Wärmeentwicklung zum vergleichsweise erschwinglichen Preis. Habs im neuen System gleich als Boot-Platte eingerichtet, geht ratzfatz beim Hochfahren .
      • Von Frontline25 Software-Overclocker(in)
        So langsam bewegen sich die SSDs in einen interessanten bereich, gegenüber den pcie 3.0 m.2
        Bin mal gespannt, wann die Hersteller m.2 pcie 4.0 voll auslasten werden

        PS:Ja, hab aber momentan 'nur' eine 3.0er.
      • Von Gary94 Freizeitschrauber(in)
        Kann ich von der PCIe SSD booten?

        Meine mich zu erinnern dass es da Schwierigkeiten gab als die ersten PCIe SSDs auf den Markt kamen.

        Zum Benchmark: Interessanter wäre es wohl gewesen Crystaldiskmark mit mehr als 1 GiB zu benchen. Ich glaube hier hat man überwiegend den DRAM Cache gebencht.
        Ein paar mehr GiB zu nehmen hätte wohl geholfen die sustained load zu sehen und ob/wie der TLC Flash einbricht.

        Glaube auch da hat sich ein Tippfehler eingeschlichen:

        Zitat
        ...Das 1-GB-Modell der schnellsten Ausführung ...
        Geht wohl um das 1-TB-Modell oder nicht?
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