Kommt die 200 TByte SSD noch 2022? Der CEO von Nimbus soll das gegenüber Techradar angedeutet haben.
Noch in diesem Jahr soll die SSD mit der größten bisher verfügbaren Kapazität erscheinen - 200 Terabyte. Das berichtet Techradar exklusiv und beruft sich auf eine Aussage des CEO von Nimbus. "Wir arbeiten an einem Nachfolger der 100-TB-SSD, die noch mehr Kapazität, Leistung und Energieeffizienz als die bahnbrechende 100-TB-SSD bieten wird, und rechnen damit, diese nächste Generation der SSD im Jahr 2022 auszuliefern", so CEO Thomas Isakovich.
Daraus und aus einem Interview aus dem Jahr 2020 folgert man, dass es sich um ein 200-Terabyte-Modell handeln wird. Einst hatte man das Modell bereits für 2021 erwartet, aber dann kam wohl die Coronakrise dazwischen und die Pläne wurden aufgeschoben. Ob die neue SSD im Formfaktor 3,5 Zoll sein wird oder kleiner ist, wollte Isakovich derweil nicht bestätigen. Auch zum Interface oder dem eingesetzten Speichertyp wird erwartungsgemäß nichts gesagt.
Man kann natürlich Vermutungen anhand des Einsatzgebietes und des Vorgängers anstellen. Da das Modell in erster Linie für den Datacenterbetrieb gedacht ist, liegt 3,5 Zoll und SAS nahe. Selbst, wenn man kompakter bauen könnte, geht es letztlich auch darum, Kunden einen einfachen Austausch in den bestehenden Racks zu ermöglichen, die möglicherweise noch für HDDs ausgelegt sind. Beim NAND kann man nur raten - man würde vermuten, dass Module mit 512 oder 1.024 GBit zum Einsatz kommen. Dazu wird vermutet, dass der Flashtec NVMe 4016 zum Einsatz kommt.
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Spannend wird der Preis. Bei Einführung verlangte Nimbus für die 100 Terabyte große SSD rund 40.000 US-Dollar. Das neue Modell wird vermutlich nicht das Doppelte dessen kosten, aber sicher nicht zum gleichen Preis den Besitzer wechseln. Als heimisches Datengrab sind die SSDs ohnehin nur bedingt zu empfehlen, da man Datenverluste in der Regel nicht rückgängig machen kann, während es bei Festplatten je nach Defekt noch Hoffnung auf (Teil-)Rettung gibt.
Quelle: Techradar

- Metall hat unter Raumtemperatur kein kriechen
- Es gibt sowas wie Dauerfestigkeit und danach werden in der Regel die Bauteile der HDD ausgelegt, somit ist ein Ermüdungsbruch ausgeschlossen
Aber Ermüdungsbrüche anhand einer rechnerischen Dauerfestigkeit auszuschließen ist sehr optimistisch. Da reicht ein kleiner Materialfehler (schau dir mal Schliffe selbst von hochwertigen und teuren Edelstählen wie sie für Lager oder Zahnrädern zum Einsatz kommen an und was da alles an Einschlüssen drin und zulässig ist), ein Problem in der Fertigung allgemein der Qualität oder ähnliches und deine Rechnung ist fürn A...h.
In der Großserie gibt es nichts was nicht passiert. Die Frage ist allenfalls die Wahrscheinlichkeit (Viele Berechnungen sind auch nicht auf eine absolute Sicherheit ausgelegt sondern rechnen mit Ausfallwahrscheinlichkeiten - Lagerberechnungen sind ein prominentes Beispiel, letztlich sind auch deine Wöhlerkurven immer nur anhand einer bestimmten Wahrscheinlichkeit erstellt). Mittels FuSi und FMEA Tools kann man ja die Wahrscheinlichkeiten und die Folgen abschätzen aber eine 100% Sicherheit gibt es nicht.
Es geht hier nicht um systematische Fehler, sondern um Einzelfehler, die sich aber eben mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit ereignen. Bei hohen Stückzahlen treten die aber unweigerlich auf.
Wie gesagt all diese Technik en funktionieren sehr gut und entsprechend extrem selten sind harte Headcrashes geworden. Aber es gibt sie nunmal noch immer da man nie alles komplett ausschließen und kontrollieren kann (dazu gehört auch der Mitarbeiter der versehentlich die hdd wo anstößt).
was länger hält, kann man pauschal nie genau sagen. Wobei ne HDD schon echt lange hält. (bei normal gebrauch)
- Metall hat unter Raumtemperatur kein kriechen
- Es gibt sowas wie Dauerfestigkeit und danach werden in der Regel die Bauteile der HDD ausgelegt, somit ist ein Ermüdungsbruch ausgeschlossen
Ich dachte das sei umgangssprachlich bekannt/gängig. Es bedeutet die Platte irgendwo (ungewollt) beim Einbau angeeckt/angestoßen.