Threadripper 9980X & 9970X im Test: Effizienz, Leistung und ein klarer Sieg für AMD

Satte 128 Threads, bis zu 5,4 GHz Boosttakt und 80 PCI-Express-5.0-Lanes - das bietet Threadripper 9000X im High-End-Desktop. Wir testen den 64-Kerner 9980X und den 32-Kerner 9970X.

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Threadripper 9980X & 9970X im Test: Effizienz, Leistung und ein klarer Sieg für AMD
Quelle: PCGH

Am 31. Juli 2025, einen Tag nach dem Fall des Test-Embargos, erscheinen die neuen High-End-Desktop-Prozessoren Ryzen Threadripper 9980X, 9970X und 9960X aus dem Hause AMD. Die Nachfolger von Ryzen Threadripper 7000 auf Zen-4-Basis liefern bis zu 64 Kerne mit 128 Threads, einen Boost von 5,4 GHz, Quad-Channel-Unterstützung mit bis zu DDR5-6400 (RDIMM) und werden aktuell ab rund 1.500 Euro angeboten. Verbaut werden können die Prozessoren auf Mainboards mit Sockel sTR5, passende Mainboards finden sich im PCGH-Preisvergleich beginnend ab rund 570 Euro. Wer mit den CPUs liebäugelt, sollte auf passenden RDIMM-Speicher achten. Der ist teurer als gewöhnlicher UDIMM-RAM, wie wir ihn aus dem Desktop kennen, kann jedoch schneller angesteuert werden und ermöglicht so nicht nur wegen des Quad-Channel-Interfaces eine wesentlich höhere Leistung als einfacher Speicher bei Desktop-Ryzen-CPUs.

Wir bedanken uns bei AMD für die Bereitstellung der beiden Ryzen-Threadripper-Modelle 9980X und 9970X. Beide CPUs trafen bei uns versiegelt und im Originalzustand ein, genau so, wie sie später auch im Handel erhältlich sind. Es handelt sich um reguläre Testmuster ohne spezielle Auswahl. Weder die Taktraten noch die Effizienz oder das Verhalten unter Last deuten auf ein besonders gut skalierendes Sample hin. Wir halten es für wichtig, dies klarzustellen, da regelmäßig Vermutungen geäußert werden, Redaktionen wie unsere würden bevorzugt behandelt und erhielten außergewöhnlich leistungsfähige Exemplare. Unsere Messungen und Ergebnisse beruhen auf Serienhardware, wie sie jedem Anwender zur Verfügung steht - entsprechend realistisch sind auch die Resultate.

AMD Ryzen Threadripper 9980X & 9970X im Test: Eine Urgewalt der Kerne (4) Quelle: AMD Die Tests finden auf einem Gigabyte TRX50 AI TOP mit 128 GiByte DDR5-6400-RDIMM-Speicher (F5-6400R3239F32GQ4-T5N) statt. Für die Kühlung kommt ein speziell für Threadripper-Prozessoren entwickelter Wasserkühler zum Einsatz. Unterstützt wird das System von einem 1.500-Watt-Netzteil sowie einer RTX 5090. Betriebssystem, Anwendungen und Spiele liegen auf einer schnellen NVMe-SSD mit PCIe-4.0-Anbindung. So ist gewährleistet, dass die Prozessoren sich im Test voll entfalten können.

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Übersicht

AMD Ryzen Threadripper 9980X & 9970X im Test: Eine Urgewalt der Kerne (6) Quelle: AMD

Wie schon bei Threadripper 7000 mit den Modellen 7980X, 7970X und 7960X bietet AMD auch mit Ryzen 9000 wieder eine Lösung zwischen klassischem Desktop und reiner Workstation: den High-End-Desktop. Die Threadripper-9000X-Prozessoren für die HEDT-Plattform TRX50 sind gegenüber der Pro-Plattform WRX90 technisch abgespeckt. Statt Octa-Channel kommt nur noch Quad-Channel zum Einsatz, die Anzahl der nutzbaren PCIe-5.0-Lanes sinkt von 128 auf 80, und auf professionelle Zusatzfunktionen muss verzichtet werden. Trotz dieser Einschnitte bleibt TRX50 der AM5-Desktop-Plattform deutlich überlegen, die mit nur 28 PCIe-5.0-Lanes und Dual-Channel-Speicheranbindung auskommen muss. Das Spitzenmodell Ryzen Threadripper 9980X bringt 64 Kerne mit einem Boost-Takt von bis zu 5,4 GHz mit. Direkt darunter folgt der ebenfalls getestete 9970X mit 32 Kernen und identischem Maximaltakt. Beide CPUs weisen eine TDP von 350 Watt auf. Nicht im Test, der Vollständigkeit halber aber noch genannt, ist der 24-Kerner Threadripper 9960X, der ebenfalls einen Boost von 5,4 GHz besitzt.

Threadripper vs. Xeon

AMD Ryzen Threadripper 9980X & 9970X im Test: Eine Urgewalt der Kerne (8) Quelle: AMD AMD sieht den 64-Kerner Threadripper 9980X in den hauseigenen Benchmarks logischerweise weit vor Intel. Zum Vergleich wurde hier der 60-Kerner mit 120 Threads Intel Xeon w9-3595X herangezogen, der vor rund einem Jahr erschienen ist und auf einen Boost-Takt von bis zu 4,8 GHz und ein Power-Limit von 462 Watt zurückgreifen kann. Dennoch soll der Threadripper die Intel-CPU um satte 83 Prozent in Cinebench R24 schlagen können. Wir haben den Xeon-60-Kerner zwar nicht im Vergleich, dafür jedoch den Intel Xeon w9-3495X, der mit 56 Kernen nicht viel langsamer rechnet.

AMD Ryzen Threadripper 9980X & 9970X im Test: Eine Urgewalt der Kerne (10) Quelle: AMD

AMD positioniert den 64-Kerner Ryzen Threadripper 9980X in sämtlichen Anwendungsszenarien klar vor der Konkurrenz. Insbesondere Content Creator profitieren von der hohen Rechenleistung in Software wie Autodesk, Adobe Premiere Pro, After Effects oder in Bereichen wie 3D-CAD, Visualisierung sowie der Softwareentwicklung mit MATLAB oder der Unreal Engine. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig. Durch den hohen Boost-Takt eignet sich der Prozessor auch für gelegentliches Spielen. PC-Spieler sollten jedoch im Hinterkopf behalten, dass der Aufbau mit bis zu acht CCDs beim 64-Kerner in Spielen keine optimalen Voraussetzungen für maximale Leistung schafft.

Alle Modelle im Überblick

AMD Ryzen Threadripper 9980X & 9970X im Test: Eine Urgewalt der Kerne (20) Quelle: AMD Auf der kommenden Seite widmen wir uns einem Leistungsvergleich. Wir lassen die neuen Threadripper 9980X und 9970X gegen den Xeon w9-3495X sowie w7-2595X antreten und laden des Weiteren die beiden AMD- und Intel-Topmodelle aus dem Desktop ein. Auch der Vorgänger in Form des Threadripper 7980X ist dabei.

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  1. Seite 1 Technische Daten
  2. Seite 2 Benchmarks
  3. Seite 3 Effizienz und Fazit
    • Kommentare (91)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von latiose88 BIOS-Overclocker(in)
        Als ich vor einigen Monaten einen threadripper hatte ,war das zocken im Hintergrund gewesen. Ich wollte es für meine Anwendung nutzen. Aber das Problem das was nicht ging ,unvollständig und so ,brachte mich dazu es zurück zu geben. So nach und nach bekomme ich mein Geld zurück. Immer diese spezielle RAM ,das ist nicht ohne das mit Register RAM. Hätte ich gewusst auf was ich mich da einlasse , hätte ich lieber drauf verzichten sollen. Nun ja das sowas zu umständlich ist weiß ich ja nun und mache den Fehler nicht nochmal.
      • Von latiose88 BIOS-Overclocker(in)
        Als ich vor einigen Monaten einen threadripper hatte ,war das zocken im Hintergrund gewesen. Ich wollte es für meine Anwendung nutzen. Aber das Problem das was nicht ging ,unvollständig und so ,brachte mich dazu es zurück zu geben. So nach und nach bekomme ich mein Geld zurück. Immer diese spezielle RAM ,das ist nicht ohne das mit Register RAM. Hätte ich gewusst auf was ich mich da einlasse , hätte ich lieber drauf verzichten sollen. Nun ja das sowas zu umständlich ist weiß ich ja nun und mache den Fehler nicht nochmal.
      • Von blautemple Kokü-Junkie (m/w)
        Du hast dir die CPU aber hoffentlich nicht zum zocken gekauft, oder?
      • Von kofferman Komplett-PC-Käufer(in)
        Hinweis für euch : Disney Speedstorm lastet einen threadripper 9970x bei der Shaderkompilierung voll aus und ich habe statt vorher 2 Minuten Dauer (7820xOC) nun nur noch 10 SEKUNDEN ! Das ist die 12 fache Geschwindigkeit ! Der MS Copilot hat mir bestätigt, dass die 12 fache Geschwindigkeit genau dem Erwartbaren entspricht und bei so ziemlich allen anderen Games profitiert die Shaderkompilierung enorm von den vielen Kernen !
      • Von Inras Software-Overclocker(in)
        Zitat von DevouringKing
        Der kleinere wäre evtl für Star Citizen Interessant.
        SC muss erstmal sinnvoller mit den Resourcen umgehen. In Area 18 limitiert mein 9800X3D. Zumindest war das die letzten beiden Male so als ich mich mal wieder eingelogt hatte.
      • Von latiose88 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        Bitte einfach hier reinschreiben. Wird doch nichts Erotisches sein?
        ne ist es nicht keine sorge.Hier das was zum testen ist.
        Ich hoffe das ist nicht zu aufwendig.Das ist so aufgebaut das mehrere gleicheizeitig man startet.Man kann zwar so viele Threads dennoch nicht nutzen,aber zum testen dennoch interessant.Einstellung und Quelldatei sind da ebenso mit enthalten:

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