Ryzen Threadripper 2990WX und 2950X: Die Benchmarks und das Fazit
Ryzen Threadripper 2990WX und 2950X im Test: Wir zeigen im Folgenden die Benchmarks und das Fazit
In diesem Artikel
Nach der Einleitung zu Threadripper 2000 finden Sie hier die Benchmarks und das Fazit.
[COLOR=textColor3]Ryzen 2000 Threadripper: Performance
Update: Wir haben die Spiele-Benchmarks nun noch um Rise of the Tomb Raider erweitert.
Kommen wir zu den Benchmarks, die einige Besonderheiten aufweisen. So ist gerade der Blick auf den Game Mode, der teilweise gravierende Auswirkungen hat, von Interesse. Nicht in jedem Spiel ist der 2950X schneller als der 2990WX mit halbierter Kernzahl. Jedem Leser sollte auffallen, dass der große 2990WX bei Spielen ohne den Game Mode leider relativ schlecht abschneidet. Dies ist zwei Faktoren zuschulden: Viele moderne Engines unterstützen meist maximal nur 8 Kerne, alles darüber bringt kaum einen Mehrwert oder führt sogar zu Problemen. Die Engine weiß schlicht nichts mit den vielen Threads und Kernen anzufangen und verschiebt die Last unoptimiert hin und her. Dies kann zu heftigen Einbrüchen der Framerate führen, manche Spiele wollen mit so vielen Kernen gar nicht erst starten - ein guter Grund für die Nutzung des Game Modes.
Der zweite Faktor ist, dass die beiden WX-Modelle über zwei "schnelle" und zwei "langsamere" Dies verfügen. Das ergibt beim Rendern von Modellen/Videodateien und vor allem beim Multitasking durchaus Sinn, bei Games führt aber das Verschieben von Last auf einen "langsameren" Kern ebenfalls zu Einbrüchen der Framerate oder zu Mikrorucklern (wie man sie zur Anfangszeit der SLI-Grafikkarten kennt). Halbiert man die Kernanzahl mithilfe des Ryzen Master Tools auf 16 oder verwendet gleich den fürs Gaming gedachten 2950X, sieht das Ganze schon anders aus. Damit ist ein flüssiges Spielen absolut möglich. Bis Spiele die volle Kraft der Threadripper-Modelle ausnutzen können, wird wohl noch eine Weile vergehen.
Auch bei Anwendungen gilt, dass die meisten davon nicht auf diese hohe Anzahl an Kernen ausgelegt sind und nutzen deshalb die "rohe" Kraft nicht. Selbst das beliebte 7-Zip kann nur 32 Threads nutzen. Sogar Adobe Premiere kann mit so viel Rechenkraft nicht skalieren. Es skaliert bis 10 Kerne ganz gut, alles darüber ist noch ungenutzte Rechenkraft. Denkbar ist hier aber eine parallele Nutzung von zwei (oder mehr) Instanzen von Premiere zum Rendern. Das haben wir aber noch nicht ausprobiert.
Ryzen 2000 Threadripper: Fazit
Knapp ein Jahr ist es her, das AMD die Threadripper-Reihe veröffentlicht hat. Zwar hatte es nicht den gewaltigen Einschlag, den sich AMD gewünscht hat, aber es hat das Rennen um die meisten Kerne in einer Desktop-CPU erneut entfacht. Dieses Jahr wurden alle Überarbeitungen der wirklich guten "Zen+"-Architektur auch in die High-End-Enthusiast-Sparte gebracht und machen aus den bisher eher nieschigen Threadripper eine bessere Alternative für Gamer mit dem Drang nach "Mehr", Streamer und Content-Creator. Die Threadripper-Modelle wurden rundum gut überarbeitet. Leider skalieren die meisten Spiele und Anwendungen nicht mit der hohen Kernanzahl und vieles ist auch weiter eine Intel-Bastion, aber AMD kommt der Konkurrenz gefährlich nahe und bringt Intel so langsam in Zugzwang.

Im Geforce 399.24 WHQL beinhaltet diese Fehlerbehebung:
Download: Drivers | GeForce
Epyc 7551 vs 6850K; Fluent Bench -- CFD Online Discussion Forums
Und hier sind 8 Speicherkanäle am Werk, anstatt nur 4 wie beim 2990WX. Sobald Speicherbandbreite gefordert wird, sieht es sehr schlecht für den 32 Kerner aus. Im Vergleich, ein Dual Epyc System mit 2x 16 Kernen ist doppelt so schnell wie der 32 Kerner.
http://extreme.pcgameshardware.de/attachment.php?attachmentid=1006379&stc=1
Selbst mit den alten Geforce 391.35 WHQL (via Test von Hexus.net) brachen Leistung ein. Es liegt irgendwo tiefer drinnen.
Krass, aber wer da wieder Böses denkt......
hat vermutlich recht
Scheint ein Problem mit dem nv-Treiber zu sein.