AMD Ryzen Threadripper 2990WX & 2970WX: Arbeiten an Update für Windows-10-Scheduler dauern an
Der Windows-10-Scheduler sorgt für deutliche Leistungseinbußen bei AMDs aktuelle Ryzen-Threadripper-Topmodellen 2990WX und 2970WX. Bereits zum Launch versprach man Updates, die die Probleme ausräumen sollen. An solchen wird auch weiterhin gearbeitet. Wie lange die restliche Wartezeit ausfällt, ist allerdings unbekannt.
Für AMDs Topmodelle der aktuellen Ryzen-Threadripper-Generation in Form des Ryzen Threadripper 2990WX und Ryzen Threadripper 2970WX läuft es unter Windows 10 nicht gerade rund. In einigen Benchmarks müssen sich beide CPUs den mit deutlich weniger Kernen ausgestatteten Modellen Ryzen Threadripper 2950X und Ryzen Threadripper 2920X geschlagen geben. Die Speicheranbindung - sowohl beim 2990WX als auch beim 2950WX haben nur zwei der vier Dies einen direkten Zugriff auf den Speicher - wurde in der Vergangenheit vornehmlich als hauptverantwortlich ausgemacht. Tatsächlich fährt jedoch der Windows-10-Scheduler den Vielkern-Prozessoren mächtig in die Parade.
Der kommt nämlich mit den vier NUMA-Nodes der betroffenen Ryzen-Threadripper-CPUs sowie entsprechender Epyc-Prozessoren nicht zurecht. Bereits zum Launch der aktuellen Ryzen-Threadripper-Generation war bekannt, dass der Scheduler von Microsofts aktuellem Betriebssystem einige Probleme verursacht. Damals, im Oktober des letzten Jahres, versprach AMD Updates zur Leistungsverbesserung unter Windows 10 und die sind weiterhin in Arbeit, wie man aktuell nochmals betont.
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Microsoft arbeite an einer entsprechenden Lösung, die, sobald sie denn fertig ist, auch ohne Einschnitte veröffentlicht wird. Neben Optimierungen am Scheduler seien auch weitere Leistungsverbesserungen für Threadripper geplant. Gleichzeitig dürfte dann auch die Leistung von AMDs Epyc-Prozessoren profitieren. Bis dahin schafft das Tool Coreprio Abhilfe, das kostenlos auf der Webseite bitsum.com heruntergeladen werden kann.
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PCGH Plus: AMD erlaubt beim Ryzen Threadripper 2950X, zwischen zwei Zugriffsmodi des Arbeitsspeichers zu wählen. NUMA ist fürs Gaming, UMA für Anwendungen gedacht. Doch bringt der Wechsel etwas? Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 11/2018.
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Dann bin ich mal froh dass ich nur den 32 Thread hab, mit dem gibts keine Probleme
Von Programmierung hab ich nicht viel Ahnung, bin da vor laaanger Zeit schon ausgestiegen, aber wärs nicht möglich, dem Scheduler anhand der CPU-ID verschiedene Cases zuzuweisen? Das könnte relativ leicht bei jeder neuen Gen aktualisiert werden und würde schnell Abhilfe schaffen.
Nene da kommt ein größerer Patch der den Scheduler aktualisiert, vielleicht nochmal bugfixes und dann soll das Ding doch bitte bis zu einem bestimmten Ramen laufen, so wie bisher auch, ohne das sich da nochmal jemand ransetzen muss um neue CPUs einzupflegen. Gut Ding will weile haben.
Zugegebenermaßen entbehrte meine Bemerkung nicht eines gewissen Menge Zynismus, war aber auch nicht stockernst gemeint. Denke mit deiner Ausführung wirst näher an der Wahrheit sein als ich.
Von Programmierung hab ich nicht viel Ahnung, bin da vor laaanger Zeit schon ausgestiegen, aber wärs nicht möglich, dem Scheduler anhand der CPU-ID verschiedene Cases zuzuweisen? Das könnte relativ leicht bei jeder neuen Gen aktualisiert werden und würde schnell Abhilfe schaffen.