Nach Threadripper: Muss und kann Intel mit Skylake X noch kontern? Das meinen PCGH-Redakteure

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Nach Threadripper: Muss und kann Intel mit Skylake X noch kontern? Das meinen PCGH-Redakteure
Quelle: PC Games Hardware

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Heutiges Thema "Nach Threadripper: Muss und kann Intel mit Skylake X noch kontern?"

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Hintergrund: "Nach Threadripper: Muss und kann Intel mit Skylake X noch kontern?"

AMD hat sein Ryzen-Lineup nun in den High-End-Desktop ausgedehnt und mit der TR4-Plattform und den Threadripper getauften Multi-Die-Chips Prozessoren im Markt, die über 16 aktive Kerne verfügen - neuer Rekord für den Heimanwender. Profi lächeln ob dieser Kernzahlen jedoch nur müde, für sie ist das alter Kaffee. Doch ist es AMD gelungen, zumindest in Anwendungen mit dem Threadripper 1950X an Intels aktuellem Spitzenmodell, dem Core i9-7900X, vorbeizuziehen.

Beide Plattformen punkten neben ihrer puren Rechenleistung durch eine umfassende Konnektivität mit 64 respektive 44 PCI-Express-Lanes und dank Quad-Channel-Interface potenziell gewaltigem Speicherausbau. Allerdings stellen sie an die Systemumgebung auch starke Anforderungen: Kühlung und Netzteil dürfen nicht zu schwach ausfallen, denn mit 150 Watt reiner CPU-Leistung kommen beide Modellreihen nur schwerlich aus - und das noch ohne Overclocking.

Mehr dazu in unserer News und dem Test zum Thema.

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    • Kommentare (74)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        Vermutlich ist das eine zu kleine Nische als dass es sich lohnt, da extra Geld zu investieren.
      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        Vermutlich ist das eine zu kleine Nische als dass es sich lohnt, da extra Geld zu investieren.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von CD LABS: Radon Project
        Danke für die Antwort, ja, das sind interessante Details. Dennoch bleibt halt die Frage bestehen...
        ...denn es ging ja um gutes TIM allgemein und nicht um die Grundsatzentscheidung WLP vs. Lot.
        Caseking nutzt ja zum Beispiel für ihre Variante der 7900X Conductonaut, Schenker für ihre 7700K Kryonaut, ...
        Das verstehe ich ehrlich gesagt auch nicht. Intel hat zwar seit dem Haswell-Refresh die Qualität der Wärmeleitpaste gesteigert, aber da wäre noch viel Luft nach oben. Gerade wenn es um Prestige-Konter gegen AMD geht, müsste sogar eine Kleinserie mit Flüssigmetall und Preisaufschlag ökonomisch machbar sein. Um ehrlich zu sein hätte ich mir das für den Codenamen "Kaby Lake X" gewünscht: Selektierte Sockel-1151-CPUs mit verbesserter Kühlung (und 4+3e Silizium). Aber scheinbar hat Intel keine Lust, diesen Marktbereich abzudecken – ich fühle mich an frühe Pentium-4-Zeiten erinnert, als Intel sich durchaus der eigenen Schwächen im Gaming-Segment bewusst war, aber trotzdem keinen Handlungsbedarf sah.
      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        Das ist schlicht eine Frage des Preises.
        Klar -- Flüssigmetall ist besser, aber eben auch teurer und die CPUs von Intel laufen ja mit der billig Pampe, also wieso noch extra Geld in eine bessere stecken?
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von PCGH_Torsten
        (...)

        Alle MCC und vermutlich auch die HCC sollten mit Wärmeleitpaste versehen werden. Für eine Verlötung braucht man ein entsprechend hitzefestes Package, eine passende Fertigungsstraße und man muss natürlich sicherstellen, dass die gewählte Verbindung dauerhaft Wärme ableitet und keinen Ausschuss wegen verformter Heatspreader oder ähnliches produziert. All das sind Fixkosten, die man nur einspart, wenn man gar keine CPU verlötet. Das Lot selbst dürfte dagegen kaum Einfluss auf die Gesamtbilanz haben.
        (...)
        Danke für die Antwort, ja, das sind interessante Details. Dennoch bleibt halt die Frage bestehen...
        ...denn es ging ja um gutes TIM allgemein und nicht um die Grundsatzentscheidung WLP vs. Lot.
        Caseking nutzt ja zum Beispiel für ihre Variante der 7900X Conductonaut, Schenker für ihre 7700K Kryonaut, ...
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von PCGH_Carsten
        Dass sie für die meisten sinnlos sind – unbestritten. Aber meinst du wirklich, die schaden den restlichen So-2066-CPUs? Wie? Ich mein klar, ein paar Leute haten immer, aber sonst wär's halt die blaue Farbe im Intel-Logo oder die Tatsache, dass der Sockel eine gerade Anzahl an Federchen hat oder oder oder.
        Sie schaden auf alle Fälle den Sockel-2066-Mainboards.

        Zitat von CD LABS: Radon Project
        Jetzt noch ein ernsthaftes Statement hinterher:
        Wie so oft enthält jeder der Redaktionskommentare einen eigenen, bedeutenden Aspekt.

        Was ich noch hinzufügen würde: Die Prozessoren (bzw. die entsprechenden HCC-DIEs) gibt es ja eh für den XEON-Markt, wieso also nicht auch für Consumer anbieten? Wobei mich da schon interessieren würde, ob Intel eigentlich auch die MCC-basierten XEONs am TIM spart oder ob die da Skrupel haben...
        ...das bleibt eh die größte Unbekannte: Wird Intel den größten Skylake-X ein gutes TIM spendieren oder werden da Enthusiasten und Händler abermals selber Hand anlegen müssen, um ein würdiges HighEnd-Produkt zu erhalten?
        Alle MCC und vermutlich auch die HCC sollten mit Wärmeleitpaste versehen werden. Für eine Verlötung braucht man ein entsprechend hitzefestes Package, eine passende Fertigungsstraße und man muss natürlich sicherstellen, dass die gewählte Verbindung dauerhaft Wärme ableitet und keinen Ausschuss wegen verformter Heatspreader oder ähnliches produziert. All das sind Fixkosten, die man nur einspart, wenn man gar keine CPU verlötet. Das Lot selbst dürfte dagegen kaum Einfluss auf die Gesamtbilanz haben.

        Zitat von Mephisto_xD
        Das muss Intel aber auch erst mal besser machen. Der 12 Kerner von AMD liegt ja auch nur 11% hinter dem 16 Kerner, obwohl er 33% mehr Kerne bietet. Gut möglich, dass das einfach an den Anwendungen liegt und die Intel Vielkerner sich genauso wenig absetzen können.
        Im Gesamt-Index kann sich Threadripper bislang aus genau diesem Grund ohnehin nicht von Intel absetzen. Nur in sehr leicht parallelisierbaren Szenarien kann AMD punkten – und genau dort sollten die Skylake-X-14- bis -18-Kerner gut skalieren.

        Zitat von Waupee
        Wieso errinnert mich das ganze irgendwie an die P4 / Athlon Zeiten
        Die traurige Frage ist:
        Warum haben wir seit Ende der Netburst-Ära keinen derartigen Konkurrenzkampf mehr erlebt?
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