Zen 5 ist immun gegen Inception und verliert keine Leistung
Die aktuelle Mikroarchitektur Zen 5 und die darauf basierenden CPUs der Serien Ryzen, Ryzen AI und Epyc sind erstmals völlig immun gegen die Inception-Schwachstelle sowie entsprechende Gegenmaßnahmen und deren Leistungsminderungen.
Die aktuelle Mikroarchitektur(en) Zen 5 ("Nirvana") und Zen 5c ("Prometheus") sowie die darauf basierenden CPUs aus den Prozessorfamilien Ryzen 9000 ("Granite Ridge"), Ryzen AI 300 ("Strix Point") und Epyc 9005 ("Turin") sind erstmals völlig immun gegen die Inception-Schwachstelle sowie entsprechende Gegenmaßnahmen und deren Leistungsminderungen, wie Benchmarks der Website Phoronix belegen.
Eine der Sicherheitsänderungen, welche mit Zen-5-Prozessoren eingeführt wurde und die AMD zumindest nicht prominent erwähnt hat, ist, dass die neuen Prozessorkerne nicht mehr anfällig für spekulative Angriffe per SRSP ("Return Stack Overflow") sind. - Michael Larabel, Phoronix -
Wie die Messungen und Erhebungen der auf Linux spezialisierten Website belegen konnten, besitzt Zen 5 eine eingebaute native Minderung der Inception-Schwachstelle, die unter bestimmten Umständen einen spekulativen Seitenkanalangriff ermöglichen kann und Prozessoren auf Basis der beiden Mikroarchitekturen Zen 3 ("Cerebrus") sowie Zen 4 ("Persephone") und Zen 4c ("Dionysus") bedroht. Bei den aktuellen Architekturen Zen ("Nirvana") und Zen 5c ("Prometheus") ist dem nicht so.
Im Gegensatz zu Zen 4 bemerkte ich unter Linux, dass Zen 5 nicht mehr von der SRSO "INCEPTION" betroffen ist. - Michael Larabel, Phoronix -
Der spekulative Angriff per SRSO ("Return Stack Overflow") wurde vor etwa einem Jahr entdeckt respektive veröffentlicht und ist besser bekannt unter dem Namen "INCEPTION" sowie der Kennung CVE-2023-20569.
Diese spekulative Ausführungsschwachstelle von x86-Prozessoren wirkt sich auf Zen-4-Prozessorkerne und den erforderlichen aktualisierten CPU-Mikrocode sowie die Kernel-Modifikationen aus. Zen 4 auf Linux verlässt sich aktuell auf eine Kombination aus Mikrocode- und Software-Minderung. Wie Phoronix anhand eines Ryzen 9 9950X sowie mehrerer Ryzen AI 300 ("Strix Point") nachweisen konnte, sind Zen-5-CPUs immunisiert gegen Angriff per SRSO ("Return Stack Overflow"). Auch ist keine Leistungsminderung, durch die entsprechenden Maßnahmen, messbar.
Quelle: Phoronix
Die Zen-5-Architektur ist auch weiterhin mit entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen gegen Spectre V1 und Spectre V2 geschützt. "Aber bei allen anderen prominenten Sicherheitslücken ist Zen 5 nicht betroffen", so Michael Larabel von Phoronix.
Keine Schwachstelle = kein Leistungsverlust
Wie die Benchmarks von Phoronix belegen, verlieren Zen-5-CPUs durch die entsprechenden Maßnahmen keine Leistung und gewinnen keine hinzu, wenn diese deaktiviert werden. Es lohnt sich daher auch nicht, eine solche CPUs mit dem für andere CPUS unsicheren "Mitigations-off"-Modus zu betreiben.
Quelle: Phoronix
Das Fazit von Phronix fällt im Anschluss an die unzähligen Leistungsmessungen entsprechende eindeutig aus.
Insgesamt habe ich mehr als 140 Benchmarks auf der Suche nach einem signifikanten Overhead für Standard-CPU-Sicherheitsbeeinträchtigungen durchgeführt. Aber zu keinem Zeitpunkt gab es wirklichen Unterschiede.
Bei allen realen Workloads gab es keinen wesentlichen Nutzen dafür, die CPU im "Mitigations-off"-Modus zu nutzen. - Michael Larabel, Phoronix -
Weitere Details liefern die mehr als 140 Einzelmessungen und Benchmarks von Phoronix.
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Quelle: Phoronix

Dieses Video rüttelte mich ein wenig wach. Das wird kein Einzelfall sein. Darum sind sichere CPUs ganz sicherlich gut, aber nur ein kleiner Baustein auf dem Weg hin zu sicheren Systemen
Die erste Minute ist etwas reißerisch aber dann es sehr informativ.
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Ich könnte auf meinem alten X570 Mainboard schon wieder 2 Bios-Updates mit Sicherheits und Klimbimsanpassungen installieren, was sicher Leistung kostet.
Es wird immer ein Katz und Maus spiel bleiben.
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