Ryzen 7000 vor dem Test: Überraschungen bei der Umfrage - welche CPUs sind die Favoriten?
Vor dem bald anstehenden Ryzen-7000-Test wollten wir von der Community wissen, welche Meinung PCGH-Leser zu den kommenden AMD-CPUs haben. Die Antworten überraschen teilweise. Und Intel muss sich wohl etwas einfallen lassen.
Kommende Woche fällt der Vorhang für die ersten vier Ryzen-7000-Prozessoren. Im Vorfeld führte PCGH eine Umfrage unter mehr als 1.000 Teilnehmern durch - danke an dieser Stelle für die rege Teilnahme. Wir fassen die Ergebnisse zusammen.
Ryzen 7000: Aufrüsten
Die erste Frage an unsere Community lautete, ob noch dieses Jahr eine Aufrüstaktion ansteht. Immerhin 28 Prozent der Teilnehmer möchten noch 2022 direkt auf Ryzen 7000 aufrüsten. Zum Vergleich: Raptor Lake kommt nur auf ein Prozent. Fairerweise muss man zugeben, dass Intel den Alder-Lake-Nachfolger noch nicht vorgestellt hat, es gab aber viele Leaks, sodass es bei Raptor Lake letztendlich wenig Überraschungen geben dürfte. Entsprechend gibt es knapp 19 Prozent der Umfrageteilnehmer, die noch unsicher sind und Tests abwarten. Hier könnte Intel also noch punkten. Die größte Gruppe der Teilnehmer, immerhin 37 Prozent, möchte frühestens 2023 aufrüsten. 4 Prozent möchten weder auf Ryzen 7000, noch auf Raptor Lake umsteigen.
Interessant in diesem Zusammenhang ist die Frage, wie viele (Performance-)Kerne die nächste Gaming-CPU hat. Die Frage ist bewusst so gewählt, denn mit Intels E-Kernen, die es seit Alder Lake gibt, hat sich die Situation bei der Kernzahl etwas verändert. Ein Drittel der Teilnehmer peilt hier acht Kerne an, also zum Beispiel Ryzen 7 5800X, Ryzen 7 5800 X3D, Ryzen 7 7700X oder den Core i7-12700K bzw. den i9-12900K. 24 Prozent haben eine 12-Kern-CPU, 20 Prozent eine 16-Kern-CPU im Auge. In beiden Fällen hat Intel aktuell kein Angebot. Auch Raptor Lake bietet nur maximal 8 Performance-Kerne. Zum Vergleich: 6-Kerner spielen in der PCGH-Enthusiasten-Community mit 6 Prozent eine geringe Rolle.
Die Frage nach den Kernen spiegelt sich auf darin nieder, welche der Ryzen-7000-Prozessoren am spannendsten sind. Der 8-Kerner Ryzen 7 7700X vereint 31 Prozent der Umfrageteilnehmer auf sich, gefolgt vom 12-Kerner Ryzen 9 7900X mit 24 Prozent Interesse und dem 16-Kerner Ryzen 9 7950X mit 17 Prozent. 10 Prozent schafft der 6-Kerner Ryzen 5 7600X - 18 Prozent der Teilnehmer warten auf weitere CPUs mit Ryzen 7000, die 2023 kommen.
Ryzen 7000: Preise und Speicher
Hat AMD bei der Fokussierung auf DDR5 einen Fehler gemacht? Nicht nach der Meinung der PCGH-Extreme-Mitglieder. 80 Prozent halten es für richtig, dass AMD kein DDR4 mehr unterstützt, das ist deutlich. Nur 9 Prozent halten die Entscheidung für falsch, der Rest hat keine Meinung dazu. Zur Erinnerung: Auch mit Raptor Lake wird Intel beide Technologien unterstützen, was man bei der Mainboardwahl beachten muss.
Und wie schätzt die PCGH-Community die Preisgestaltung bei Ryzen 7000 ein? Immerhin 65 Prozent, also fast zwei Drittel, finden die Preise grundsätzlich in Ordnung, da sie ähnlich sind wie bei Ryzen 5000. Allerdings finden knapp 30 Prozent auch, dass die Preise generell zu hoch sind. Spannend dürfte sein, ob sich die ersten Preissichtungen in Europa bestätigen. Da die meisten Ryzen-5000-CPUs mittlerweile deutlich im Preis gefallen sind, erscheinen die Nachfolger aus Sicht des Preis-Leistungs-Verhältnisses zumindest zum Release gar nicht so attraktiv.

Ich will ja AMD nicht schlecht reden aber wir sprechen hier von der 7000er AMD, 13000 Intel Plattform und nicht von der 5000er AMD.
Fakt ist, zum jetzigen Zeitpunkt scheint Intel vom Board und Speicherpreis her günstiger zu sein.
Am Ende ist es Jacke ob ich mir eine 5000 mit DDR4 kaufe oder 7000 mit DDR5 oder einen 12/13000 mit DDR4.
den ein neues Board müsste dann ran und Ram. Und so viel mehr Leistung hat man durch DDR5 beim Intel nicht, woweit man einigen Test blauben schenken kann.
Am Ende spielt die Leistung auch nur eine bedingte Rolle, das Image, Prestige, Marketing haben großen Einfluss, dass hat auch AMD verstanden.
Die 5000 Serie kann noch gut mit Intels 12000 mithalten und die nutzt auch DDr4, dort gibt es Boards ab 60 EUR.
Man wäre hier günstiger als Intel.
5600 137 EUR + 16 GB 3200 Ram 52 EUR + Board ca 80 EUR = 269 EUR. Damit kann man sehr gut zocken, packt den Rest des Geldes in eine Gute Grafikkarte und ab gehts.
Und wer nach Jahren, auf das non Plus Ultra umsteigen will geht auf 13000 und 7000.
Ich will ja AMD nicht schlecht reden aber wir sprechen hier von der 7000er AMD, 13000 Intel Plattform und nicht von der 5000er AMD.
Fakt ist, zum jetzigen Zeitpunkt scheint Intel vom Board und Speicherpreis her günstiger zu sein.
Der Speicher der bei AMD zwingend DDR5 sein muss schlägt mit einen halbwegs vernünftigen Kit nochmal um die ca. €250.- zu Buche.
Selbst wenn ich jetzt zu ungunsten von Intel Board und Ram aufrunde komme ich bei Intel auf €300.- und abgerundet zugunsten AMD auf 500.-
Ich bin jetzt wirklich kein Intel Fan Boy meine letzte Intel CPU war ein Pentium II mit 350MHz seitdem war nur noch AMD in meinen Rechnern. Ich habe immer AMD gekauft weil ich die Firma als solche unterstützen wollte und weil sie ein gutes Preis Leistungs verhältnis hatten, was sich jetzt leider geändert hat.
Ich habe jetzt 6 Jahre DDR4 und werde es noch zwei Jahre behalten, danach wechsel ich zum 7900x mit DDr5.
Die 5000 Serie kann noch gut mit Intels 12000 mithalten und die nutzt auch DDr4, dort gibt es Boards ab 60 EUR.
Man wäre hier günstiger als Intel.
5600 137 EUR + 16 GB 3200 Ram 52 EUR + Board ca 80 EUR = 269 EUR. Damit kann man sehr gut zocken, packt den Rest des Geldes in eine Gute Grafikkarte und ab gehts.
Und wer nach Jahren, auf das non Plus Ultra umsteigen will geht auf 13000 und 7000.
Der für die Zukunft erträumte Wiederverkaufswert war mir schon beim Pentium Pro völlig egal und wäre es jetzt bei einem 7950X genauso. Wichtig ist einzig, dass der PC für meine Anwendungen (hups, ich bin im falschen Forum, hier darf man seinen Rechner ja einzig zum Spielen nutzen) die beste Leistung bringt. Und dazu dann natürlich noch, was zu dem Zeitpunkt, wenn ich meinen aktuellen PC ersetzen will oder muss, uhne Probleme lieferbar ist.
Mein Q6600 System hat mir bis heute als Backup-NAS jedenfalls viel mehr genutzt wie wenn ich die Komponenten vor 7-10 Jahren verkauft hätte.
Intel oder AMD: nun ja, welche CPU wird im Single- und Multi-Thread mit mind. 64 GB Ram die beste Rechenleistung zeigen? Nur, wenn das beides gleich sein sollte, käme für mich der aktuelle Kaufpreis mit in die Entscheidungsfindung. Meine 64 GB DDR4 haben Anfang 2019 auch 400€ gekostet, da darf das Ram für den Nachfolger auch 500€ kosten.