Ryzen 7900X im Test: Benchmark Spiele/Anwendungen
Auf dieser Seite beschäftigen wir uns mit der Leistung des Ryzen 9 7900X. Dazu haben wir zahlreiche Spiele und Anwendungen getestet. Im großen Vergleichs-Index listen wir die durchschnittlich erreichte Leistung auf.
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Wie gehabt nutzen für die Ermittlung der Daten jeweils aktuelle Chipsätze und I/O-Hubs von AMD und Intel und gewährleisten ein CPU-Limit, das die Einhaltung der Herstellervorgaben beinhaltet. Zur Ermittlung, Auswertung und Überwachung der Daten werden folgende Programme verwendet: Capframe X, MSI Afterburner, Riva Tuner Statistics Server, Hwinfo x64, Elmorlabs EVC2 und Microsoft Excel 365. Die Zahlen begleitet die Analyse durch die Grafiktreiber von AMD und Nvidia. Des Weiteren erfolgt eine Effizienz-Angabe, auf Basis eines externen Hardware-Tools, welches pro Benchmark bis zu 10.000 Datensätze erfasst. Alle Zahlen werden als Durchschnittswerte dargestellt. Die Konfiguration der einzelnen Prozessoren können Sie begleitend zu jedem Eintrag entnehmen. Für die Analyse der Effizienz-Daten mitteln wir die Verbrauchswerte der CPU über den gesamten Benchmark und gleichen sie dann mit der erreichten Prozessor-Leistung ab. Die Messungen beinhalten die Effizienz der Spannungswandler auf den jeweiligen Mainboards, die für die Benchmarks verwendet werden und sind abhängig von der Wahl der CPU, der Kühlung und der verwendeten Firmware. Alle Ergebnisse gelten als Richtwerte für ein CPU-Limit und sind unter der Prämisse entstanden, andere Limits bewusst auszuschließen.
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AMD Ryzen 9 7900X im Test: Spiele-Benchmarks + Index
Falls Sie sich wundern, dass Sie die Benchmarks doppelt sehen: Wir haben einmal mit einer Asrock RX 6950 XT OC Formula und einmal mit einer MSI RTX 3090 Ti Suprim X getestet. Prozessoren verhalten sich mit den unterschiedlichen GPU-Treibern von AMD und Nvidia im CPU-Limit anders, was auch mit SAM und rBAR zusammenhängt. Achten Sie vor allem auf die P1-Fps, die in der Regel mit einer Radeon-Grafikkarte deutlich höher ausfallen.
Wie üblich beginnen wir die Analyse der Leistung in Spielen mit Doom Eternal. Dieser einzigartige Benchmark ist dazu in der Lage, jede Eigenheit einer CPU(-Generation) abzubilden. Von allen Zen-4-Prozessoren ist der Ryzen 9 7900X hier am langsamsten. Warum ist das so? Nun, da hätten wir einerseits die Aufteilung der Kerne auf zwei CCDs: Jeder CCX beherbergt beim 7900X sechs Kerne. Müssen die Rechenherzen miteinander kommunizieren, passiert das über den Infinity Fabric. Dieser Vorgang erzeugt eine Latenz, die sich negativ auf die Leistung auswirken kann. Doom Eternal ist dazu in der Lage, was ebenfalls beim Ryzen 9 7950X zu erkennen ist. Des Weiteren taktet ein 7900X im Single-Core-Boost etwas niedriger als das Topmodell 7950X. Den günstigsten Fall, nämlich wenn alle Kerne in einem CCX vereint liegen und vollen Zugriff auf den L3-Cache erhalten, sehen Sie in Form des 7700X, der 14 Prozent schneller als ein 7900X rechnet, obwohl(!) Doom Eternal hervorragend mit Kernen skaliert. Zum Spielen ist der Ryzen 9 7900X damit die ungünstigste Wahl aller Zen-4-Prozessoren, weil die CPU in die Kategorie der Prozessoren fällt, die mit zwei CCDs auskommen müssen, jedoch nicht die Vorteile der höchsten Taktrate des Topmodell ausgestattet sind. Wenn Sie genau hinschauen, dann zieht sich dieser Nachteil durch fast all unsere Spiele-Benchmarks.
Als PC-Spieler sollten Sie Abstand von den neuen Ryzen 9 nehmen. Der Abstand zu den Ryzen 7 und Ryzen 5 ist so gering, dass selbst ein PCGH-Redakteur Schwierigkeiten hat, einen Unterschied festzustellen. Zudem muss man den Ryzen 7 5800X3D mit in die Rechnung nehmen. Der "Cache-Goliath" ist nämlich im Durchschnitt schneller als ein Ryzen 9 7900X und AMD gelingt es ausschließlich mit dem Topmodell 7950X, unter besten Konditionen mit einer Radeon-GPU, am X3D vorbeizuziehen. Verstehen Sie uns nicht falsch: Die Leistung in Spielen des 7900X ist auf einem sehr hohen Niveau. Wenn Sie aber den Preis im Hinterkopf behalten, gibt es deutlich bessere Alternativen. Zudem wird Intel AMD bald mit Raptor Lake in die Parade fahren, Sie dürfen gespannt sein. Gut, die Leistung in Spielen ist damit abgehakt. Wie sieht es in Anwendungen aus? Das klären wir jetzt.
AMD Ryzen 9 7900X im Test: Anwendungs-Benchmarks + Index
Sobald sich die Last auf die 12 Kerne und 24 Threads verteilen kann, erfüllt ein Ryzen 9 7900X das, wofür er gebaut wurde. Das Topmodell 7950X kann sich zwar mit respektablem Abstand davon machen, doch ansonsten sehen die Werte des 7900X ausgezeichnet aus. Beachtlich ist vor allem, wie nah der 12-Kerner am vorherigen 16-Kerner 5950X agiert. Natürlich macht das neben dem Takt vor allem die höhere TDP-Klasse aus. Hervorzuheben ist auch die hohe Single-Core-Leistung, die im Falle des Ryzen 9 7900X knapp an die des Intel Core i9-12900K heranreicht und 25 Prozent über dem Vorgänger liegt.
Im großen Vergleichs-Index liegt ein Ryzen 9 7900X bis zu sieben Prozent über dem Topmodell der Konkurrenz und muss sich nur vom hauseigenen 7950X geschlagen geben. Der 12-prozentige Abstand zum Ryzen 9 5950X ist dagegen noch beachtlicher, wie oben bereits kurz erwähnt. Den direkten Vorgänger kann AMD mit 25 Prozent mehr Leistung übertrumpfen. Falls Sie sehr rechenintensive Aufgaben mit dem PC durchführen, Ihnen der 7950X aber zu teuer ist, können Sie getrost zum 7900X greifen. Alternativ bietet ein 5950X preislich das noch attraktivere Angebot, mit etwas weniger Leistung. Auf der folgenden Seite muss sich AMDs 7900X nun noch im Eco- und OC-Modus beweisen.

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8 Kerne waren mir zuwenig zukunftssicher.
Also stand für mich fest, 12Kerne und 64GB Ram als Fundament für die nächsten 5 Jahre
Grafikkarte ersetze ich in der Regel alle 18Mte.
So wie ich das sehe, ist Intel zurzeit in einem deutlich besseren Zustand und Sockel 1700 rund. AMD muss dringend etwas tun, um AM5 attraktiv zu machen, da helfen niedrigere CPU Preise alleine nicht weiter, es sei denn man würde den 7950X und evtl. kommende X3D Modelle für 300€ verramschen. Zurzeit ist Zen4 mit AM5 eine einzige Baustelle. Wegen Strom alleine...naja, du hast ja auch eine 3090, also was soll's einerseits aber man kann ja überall Strom sparen, was gegen AM5 spricht.
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Eine Alternative habe ich in einem kleinen Testbericht für den Sockel 1700 ausgearbeitet, der mit einer Prise Salz zu genießen ist. Viel Spaß wünsche ich beim lesen.
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