AMD Ryzen 7 9800X3D: Erste belastbare Verkaufszahlen?

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AMD Ryzen 7 9800X3D: Erste belastbare Verkaufszahlen?
Quelle: AMD

AMDs amtierender Gaming-König, der Ryzen 7 9800X3D, ist im deutschen Einzelhandel momentan Mangelware und entsprechend kaum verfügbar. Jetzt liefern erste Erhebungen entsprechende Hinweise und belastbare Zahlen zum Verkaufsstart.

Nachdem viele Spieler beim offiziellen Verkaufsstart des AMD Ryzen 7 9800X3D am 7. November leer ausgegangen sind, da die Kontingente der Händler teils bereits nach wenigen Minuten ausverkauft waren, stellt sich vielerorts die Frage, wie viele der CPUs zur Markteinführung des neuen Gaming-Königs in Deutschland überhaupt durch AMD bereitgestellt wurden. Quellen wie Igor Wallossek von Igor's Lab sprachen zum Verkaufsstart von 3.000 Exemplaren, doch kann das stimmen? Jetzt tauchen erstmalig entsprechende Zahlen auf, wie 3DCenter.org berichtet hat.

Wie aus den neuesten Erhebungen von TechEpiphany hervorgeht, wurden insgesamt 980 Exemplare der derzeit schnellsten Gaming-CPU durch Mindfactory verkauft, was in etwa dem entspricht, was zuvor spekuliert wurde. Die Verkaufszahlen wurden schlicht und ergreifend durch die Erstliefermenge limitiert, sodass auch bei Mindfactory die Produktseite erst offline genommen wurde und später mit dem anvisierten Auslieferungsdatum Ende(!) Dezember wieder online ging.

Im PCGH-Preisvergleich von Geizhals ist der AMD Ryzen 7 9800X3D in den vergangenen Stunden immer einmal wieder kurz aufgetaucht, wobei entweder äußerst teure Einzelverkäufe von Scalpern auf eBay oder aber in kleineren Kontingente von Einzelhändlern angeboten wurden, die teils 100 Euro+ über UVP lagen. Derzeit verspricht der Proshop, voraussichtlich "ab dem 22. November" die ersten Prozessoren auf Lager zu haben und verlangt 580 Euro. Sämtliche Erstverkaufszahlen hat nun 3DCenter.org zusammengefasst.

Verkaufszahlen Quelle: 3DCenter.org Demnach waren die Verkaufszahlen des Ryzen 7 7800X3D auch aufgrund einer höheren Erstliefermenge am ersten Verkaufstag beinahe doppelt so hoch wie beim Ryzen 7 9800X3D. In beiden Fällen war eine allgemeine Verfügbarkeit am zweiten Verkaufstag nicht mehr gegeben. Einzig beim AMD Ryzen 7 5800X3D und beim vergleichsweise unbeliebten Ryzen 9 7900X3D stellte sich die Situation zum Verkaufsstart und am zweiten Tag im Handel deutlich entspannter dar.

Weitere Details zu den aktuellen Verkaufszahlen liefert der Post von TechEpiphany auf dem Kurznachrichtendienst X.

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Quelle: TechEpiphany via X via 3DCenter.org

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    • Kommentare (55)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Pokerclock Kokü-Junkie (m/w)
        CPU-Limits sind halt so ne Sache. Komme gerade von einem professionellen Valorant-Esport-Team. Da beschwert man sich über die gesponserten Fertig-PCs, die glorreicher Weise die Kombination 8700G + 4070 Super aufweisen. Inkl. Bluescreens, weil scheinbar das rudimentäre OEM-BIOS nicht so richtig Secure-Boot hergibt bzw. konfiguriert hat. Ohne Secure-Boot, kein Valorant.

        Da hätten wir dann auch ein paar Kandidaten, die ohne Weiteres ihre 700 €+ bei ebay versenken. Immerhin geben sie sich jetzt mit einem 7800X3D zufrieden. Laut den Spielern, Min-FPS des Todes und eine gleichzeitige Aufnahme + spielen auf einem Gerät, ist scheinbar auch nicht drin, auf dem Trainer-PC.

        Dinge gibt es.
      • Von Pokerclock Kokü-Junkie (m/w)
        CPU-Limits sind halt so ne Sache. Komme gerade von einem professionellen Valorant-Esport-Team. Da beschwert man sich über die gesponserten Fertig-PCs, die glorreicher Weise die Kombination 8700G + 4070 Super aufweisen. Inkl. Bluescreens, weil scheinbar das rudimentäre OEM-BIOS nicht so richtig Secure-Boot hergibt bzw. konfiguriert hat. Ohne Secure-Boot, kein Valorant.

        Da hätten wir dann auch ein paar Kandidaten, die ohne Weiteres ihre 700 €+ bei ebay versenken. Immerhin geben sie sich jetzt mit einem 7800X3D zufrieden. Laut den Spielern, Min-FPS des Todes und eine gleichzeitige Aufnahme + spielen auf einem Gerät, ist scheinbar auch nicht drin, auf dem Trainer-PC.

        Dinge gibt es.
      • Von The_Invisible84 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Pokerclock
        Solange genügend VRAM da ist, interessiert eine x8-Anbindung nicht. Ebenso interessiert ein CPU-Limit kaum jemanden bei Auflösungen jenseits von WQHD und 4K, je nach Game und Settings versteht sich. Nicht alle spielen CS2...
        Tja anscheinend spielen nur wenige Aufbau/Strategie/Sims/paradox Like sonst würde man den Unsinn nicht immer hören das eine schnelle CPU in 4k nix bringt.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Wenn ein CPU-Limit nicht interessiert, warum dann überhaupt eine neue CPU kaufen?

        Zitat von dudellino
        Werden nicht die grossen Mengen in die USA geliefert, weil sie Angst haben, dass mit der neuen Regierung eventuell Zölle aufgeschlagen werden?
        Nein. Einerseits hört man aus den USA von vergleichbarer Knappheit, die wurden relativ zur Marktgröße nicht besser beliefert. Andererseits wird Trump sein Amt erst im Januar antreten und dann dürfte es mehrere Monate dauern, bis die Umstellung der Verwaltung auf den eigenen Klüngel abgewickelt wurde, bis die rechtlichen Grundlagen für neue Zölle geschaffen wurden und bis diese in Kraft treten. Vor Ostern, eher Sommer würde ich da nichts erwarten und ganz allgemein hat Trump während seiner letzten Amtszeit ausschließlich protektionistisch agiert. Also Importware künstlich verteuern, um einheimischen Unternehmen größere Gewinnspannen oder mehr Absatz zu ermöglichen. Das geht bei CPUs aber nicht, weil kein einziger aktueller Prozessor komplett in den USA hergestellt wird.

        Zitat von Pokerclock
        Der 9800X3D ist nun wahrlich keine Ware, die man unbedingt haben MUSS!!!111elf
        Dave disagrees.^^

        Zitat von BxBender
        Ich nenne eine Übergangs-CPU für wenige Monate eher reine Geldverschwendung.
        Nur warten spart hier tatsächlich Geld.
        Dem würde ich zustimmen. Wenn man schon eine Interims-CPU kauft, dann kann man auch gleich soviel ausgeben, dass der Hauptkauf deutlich nach hinten verschoben werden kann. So, wie die 9800X3D-Käufer derzeit Schlange stehen und so unwahrscheinlich, wie Alternativangebote auf absehbare Zeit sind, könnte der auch im Frühsommer immer noch 700 Euro kosten. Beim 7800X3D waren dagegen ein Jahr nach Sättigung des ersten Bedarf 40 Prozent Rabatt drin. Wer jetzt also eine CPU wählt, mit der er bis Anfang 2026 durchhält, der kann gegebenenfalls 280 Euro sparen. Umgekehrt hat zusätzlich eine Krücke wie der 8400F deutlich weniger Gebrauchtwert. Selbst neue Exemplare listet Ebay mit unter 90 Euro von Privatverkäufern, während gebrauchte 7500F um die 120 Euro erzielen. Mit 160 Euro Noch besser steht der 7600 da, denn der ist nicht nur einfache Spielesysteme interessant, sondern auch für Office-PCs. Daher dürfte die Schere an der Stelle in Zukunft auch eher noch weiter aufgehen, denn sich zu schließen => an diesem Ende sind locker 300 Euro Preisvorteil (7500F) respektive 350 Euro (7600) erwartbar, wenn man nicht den letzten Crap nimmt. Umgekehrt liegt der Nachteil im Einkauf bei 40 Euro respektive 80 Euro.

        Weiterer Bonus: Wenn man noch länger durchhält, weil doch keine fordernden Spiele interessant waren, kann man möglicherweise direkt auf Zen 6 springen.
      • Von Pokerclock Kokü-Junkie (m/w)
        Solange genügend VRAM da ist, interessiert eine x8-Anbindung nicht. Ebenso interessiert ein CPU-Limit kaum jemanden bei Auflösungen jenseits von WQHD und 4K, je nach Game und Settings versteht sich. Nicht alle spielen CS2...
      • Von blautemple Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von BxBender
        Also nur sinnvoll bis maximal RTX4060 oder RX6600, darüber hinaus kostet es schon jetzt Leistung,
        Genau anders herum wird ein Schuh draus. Gerade bei den kleinen GPUs macht die Anbindung Probleme, da dort gerne der Speicher vollläuft und in dem Moment brauchst du die Bandbreite. Einer 4090 ist es quasi Latte an welchem Interface sie hängt. Da hat auch PCIe3.0 x8 keine großen Nachteile.
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