Ryzen 7 9800X3D: Neue CPU-Ausfälle auf Asrock-Mainboards trotz BIOS-4.10-Fix

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Ryzen 7 9800X3D: Neue CPU-Ausfälle auf Asrock-Mainboards trotz BIOS-4.10-Fix
Quelle: Mindfactory

Drei neue Fälle toter Ryzen 7 9800X3D auf Asrock-Boards mit BIOS 4.10 nähren Zweifel: Hat Asrocks jüngster Stabilitätspatch das AM5-CPU-Problem wirklich gelöst?

Wenn es nach dem Mainboard-Hersteller Asrock geht, gehörten die zahlreichen Berichte über defekte Ryzen-Prozessoren dank des Updates auf BIOS 4.10 eigentlich der Vergangenheit an. Im vergangenen Februar veröffentlichte das Unternehmen das Update mit dem Versprechen erweiterter AM5-Stabilitätskorrekturen - inklusive Anpassungen an SoC-Spannung und weiteren Speicherparametern, die seit über einem Jahr als Hauptverdächtige im Kontext der toten Ryzen-9000-CPUs gelten.

Das Stichwort "eigentlich" verrät die Krux bereits, denn seit dem Release von BIOS 4.10 sind erneut mehrere Meldungen im Asrock-Subreddit aufgetaucht, die den plötzlichen Tod eines Ryzen 7 9800X3D dokumentieren.

Neuer Patch, gleiche Ausfälle

In einer Sache sind die von Videocardz gesammelten Berichte einig: Alle drei Systeme arbeiteten den betroffenen Nutzern zufolge nahezu auf Werkseinstellungen; höchstens wurde das gängige EXPO-Speicherprofil aktiviert. Eine Ursache in einer zu aggressiven manuellen Übertaktung des Prozessors ist damit quasi ausgeschlossen.

  • Im jüngsten Fall lief das betroffene System über ein Jahr stabil, bevor es nach dem Update auf BIOS 4.10 versagte.
  • Der Nutzer "Less-Wealth-1945" beschreibt im zugehörigen Reddit-Beitrag ebenfalls, wie nach dem Update auf BIOS 4.10 sämtliche UEFI-Defaults neu gesetzt wurden und zum Ausfallzeitpunkt ausschließlich das EXPO-Profil aktiv war.
  • Quasi über Nacht leuchteten bei einem PC-Neustart dauerhaft die CPU- und DRAM-LEDs auf dem genutzten Asrock X870 Pro RS WiFi.
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Die Folge: Das System quittierte den Dienst grundsätzlich. Wiederherstellungsversuche über einen BIOS-Reset oder den Austausch des verbauten Arbeitsspeichers schlugen indes fehl. Asrock selbst hat sich bisher nicht zu den neuerlichen Nutzerberichten geäußert.

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    • Kommentare (28)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von blautemple Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von QIX
        Joa, sowas macht der EXPO OFF -> ON Schalter. Zumindest wird es transparent dargestellt, bevor man das Bios verlässt. "Save and Exit Setup" regelt, hab nix gemacht.
        Wenn man EXPO aktiviert wird an der LLC von der SOC Spannung rumgefummelt? WTF Asrock!?
      • Von blautemple Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von QIX
        Joa, sowas macht der EXPO OFF -> ON Schalter. Zumindest wird es transparent dargestellt, bevor man das Bios verlässt. "Save and Exit Setup" regelt, hab nix gemacht.
        Wenn man EXPO aktiviert wird an der LLC von der SOC Spannung rumgefummelt? WTF Asrock!?
      • Von Hardcorexxx Schraubenverwechsler(in)
        Das wird sicher an den spannungen liegen den Stock bei expo und co heißt gib ihm .Das seh ich auch bei dem Hero x870e wenn stock und nur expo dann liegt schon die Spannung des MC schon bei 1.3xxx dacher habe ich immer feste einstellungen die sich so wieder spiegeln nach 30 min Resident Evil Requiem [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von Darkearth27 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Jaffech
        Und auch nur falls man dann einen Step höher kommt (z.b. 6600 1:1 statt 6400 1:1) und nicht für'n daily Betrieb ^^
        Und selbst da braucht es keine 1.45v VDDIO.
        Bei mir reichen für 6600 / 3300 UCLK 1.4v dafür aus, klar variiert das, aber ganz ehrlich, dann eben einen Schritt runter, wenn es einem Unbehagen verursacht.

        Was aber auffällig ist, ist die LLC (Load Line Calibration) die auf 3 gestellt wird.
        Wir wissen ja über overshoot bescheid.. und wenn da eine Einstellung (in diesem Fall eben LLC) sehr hohe peaks zulässt, dann hat man den Salat... sorry den kaputten IMC.

        ASUS / MSI sage ich da nur. bei Asus ist LLC1 die niedrigste, bei MSI die höchste, oder war es anders herum? Ich weiß es nicht mehr.

        Bei ASRock könnte es genauso sein, also einfach Finger weg davon und wenn sowas in einem Expo Profil hinterlegt ist, um so schlimmer, wenn man nicht weiß auf welchem Board, welche Stufe die höchste oder niedrigste ist.
      • Von Jaffech BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        Naja, aber VDDIO auf 1,4 Volt, da muss auch [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] zustimmen, dass das zu viel des Guten ist. Für OC-Zwecke zum Austrarieren der maximalen Einstellungen, ja, aber sonst braucht man da nicht so viel.
        "Brauchen" ist immer individuell.
        Meine CPU braucht für 6400 MT/s (3200 MHz UCLK) 1:1 ganze 1.43v VDDIO, sonst habe ich P1 FPS Einbrüche.
        Habe dabei aber auch Magenschmerzen. Höher als 1.40v würde ich daily auch nicht gehen.

        Jetzt kommt aber hinzu, dass besagter Nutzer nicht 1:1 fährt, sondern ein 6400er EXPO, was dann im 1:2 Mode läuft und damit nur 1600 MHz UCLK. Da sollten auch 1,10 v VDDIO reichen.

        Nur zum Vergleich: 1600 MHz UCLK hat man auch bei DDR5-3200(!) im 1:1. Und da ballert EXPO 1.40v drauf. Kann man machen.

        Zitat von QIX
        Ja, wenn man nur EXPO/XMP auswählt, liegen da 1.4V an:

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Wenn ich nur Expo auswähle, sieht das bei mir auch so aus, VDDIO wird auf 1.4V gesetzt:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Liegt dran, dass dein EXPO Kit halt ein 1.40v Kit ist.
        Die XMP/EXPO Kits setzen stumpf VDD=VDDQ=VDDIO.

        Mitm 1,35v Kit entsprechend 1.35v VDDIO und mit einem der wenigen 1.45v Kits (z.B. die 6000CL26 Kits) dann sahnige 1.45v VDDIO.

        1.45v wäre meine persönliche, maximale Grenze für kurzzeitiges maximal OC für Benchmarks.
        Und auch nur falls man dann einen Step höher kommt (z.b. 6600 1:1 statt 6400 1:1) und nicht für'n daily Betrieb ^^
      • Von _roman_ Komplett-PC-Aufrüster(in)
        wenn ich nicht 5200 megatransfer pro sekunde für ryzen 7000 oder 5600 megatransfers pro sekunde für ryzen 9000 sehe ich overclock und mögliche einstellfehler.

        mein ryzen 7700x verhaelt sich total anders als mein ryzen 7600x den ich übe r2.5 jahre in betrieb habe. seit weihnachtne ist der 7700x verbaut.

        die dram hersteller sind schuld. wenn der dram mit den einstellugnen von 4800 megatransfer pro sekundne laufen würde aber mit 7000 megatransfers dann gäbe es diese probleme nicht.
      Direkt zum Diskussionsende
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