Ryzen 9000 ist da! Mein Eindruck nach den Tests ... - Das sagt das PCGH-Team

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Ryzen 9000 ist da! Mein Eindruck nach den Tests ... - Das sagt das PCGH-Team
Quelle: PCGH

PCGH kommentiert aktuelle Ereignisse aus der Welt der PC-Hardware, IT-Branche, Spiele und Technik. Lesen Sie die persönlichen Meinungen des PCGH-Teams, heute zum Thema "Ryzen 9000 ist da! Mein Eindruck nach den Tests ..."

Das Format "Redaktion intern" gibt Ihnen Einblicke in die Redaktion fernab einer Webcam, Heft-Kolumne oder Videos. Jeder PCGH-Redakteur gibt hier seinen persönlichen Kommentar zu einem aktuellen Thema ab. Dabei behandeln wir nicht nur die ganze Welt der PC-Hardware, sondern auch Spiele inklusive aktueller Konsolentitel, Filme und ganz allgemein der Technik - welche in mannigfaltiger Art und Weise unser tägliches Leben beeinflusst. Redaktion intern erscheint regelmäßig am Wochenende. Das Thema diesmal:

Ryzen 9000 ist da! Mein Eindruck nach den Tests ...

Hintergrund: Ryzen 9000, Teil 1

In der Kalenderwoche 32, so könnte man vorauseilend sagen, fiel der Startschuss für den heißen Prozessor-Herbst. Mit dem Ryzen 7 9700X und Ryzen 5 9600X hat AMD seine mit Spannung erwartete Zen-5-Generation veröffentlicht - zumindest die erste Fuhre. Kommende Woche folgen die beiden High-End-Geschwister Ryzen 9 9950X und Ryzen 9 9900X. Selbstverständlich hat sich PCGH die Neulinge zur Brust genommen und attestiert ihnen im großen Test eine "sanfte Evolution". Zur Einordnung: Der Achtkerner Ryzen 7 9700X bietet 16 Threads auf, die mit bis zu 5,5 GHz takten. Der All-Core-Boost beträgt je nach Last einige hundert Megahertz weniger. Die TDP hat AMD gegenüber dem Vorgänger Ryzen 7 7700X von 105 Watt auf 65 Watt gedrückt. Auch der Ryzen 5 9600X setzt auf eine TDP von 65 Watt, obwohl der Vorgänger mit 105 Watt spezifiziert war. Die Taktfrequenzen bewegen sich bis in den Bereich von 5,4 GHz. Des Weiteren kann Zen 5 durchweg von einer erhöhten Speicherfreigabe auf DDR5-5600 profitieren - Zen 4 setzt noch auf DDR5-5200. Nach der ersten Ryzen-9000-Umfrage innerhalb des PCGH-Teams sind einige Wochen vergangen - Zeit, die damaligen Erwartungen und tatsächlichen Ergebnisse ins Verhältnis zu setzen. Die spannenden Meinungen lesen Sie unverblümt in der Bildergalerie. Und was meinen Sie zum Thema, werte Leser?

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    • Kommentare (33)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Zer0Strat
        Die beschleunigten Caches schienen dir Hoffnung gemacht zu haben, dass die Leistung (in Spielen?!) nennenswert steigen könnte, aber der Punkt ist ja, dass bei einem Cache Miss selbst der schnellste Cache wenig nützt, weil eh auf den RAM zugriffen wird. Es war ja recht früh klar, dass der L3 Cache bei einer Größe von 32MB bleiben würde. Von einem verbesserten Prefetching hatte man nichts gehört im Vorfeld. Die Sprungvorhersage sollte nur leicht verbessert werden, hieß es, siehe Chips&Cheese Artikel.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Achso. Sag doch, dass du dich direkt auf den Artikel beziehst und nicht auf die vorangehende Diskussion, hinter der du postest und in der es um etwaige Vorteile von Strix Point gegenüber Granite Ridge geht.

        Meine früheren Hoffnungen beziehen sich logischerweise auf die Fälle, in denen dank eines Cache-Hits nicht auf den RAM zugegriffen werden muss. Die dann ein spürbares Stück geringere Transferrate ist so ziemlich das einzige, wo Zen 4 vor dem IF überhaupt noch einen Rückstand auf Intel hat und sich eine Weitung somit hätte lohnen können. Aber so wie es scheint, hat sich die Situation nur bei Writes und bei AVX-nutzung gebessert. Sonst gibt es nur den 50 Prozent größeren L1 und das ist unter dem Strich halt nicht viel, wenn umgekehrt der Takt sinkt.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Zer0Strat
        Die beschleunigten Caches schienen dir Hoffnung gemacht zu haben, dass die Leistung (in Spielen?!) nennenswert steigen könnte, aber der Punkt ist ja, dass bei einem Cache Miss selbst der schnellste Cache wenig nützt, weil eh auf den RAM zugriffen wird. Es war ja recht früh klar, dass der L3 Cache bei einer Größe von 32MB bleiben würde. Von einem verbesserten Prefetching hatte man nichts gehört im Vorfeld. Die Sprungvorhersage sollte nur leicht verbessert werden, hieß es, siehe Chips&Cheese Artikel.

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        Achso. Sag doch, dass du dich direkt auf den Artikel beziehst und nicht auf die vorangehende Diskussion, hinter der du postest und in der es um etwaige Vorteile von Strix Point gegenüber Granite Ridge geht.

        Meine früheren Hoffnungen beziehen sich logischerweise auf die Fälle, in denen dank eines Cache-Hits nicht auf den RAM zugegriffen werden muss. Die dann ein spürbares Stück geringere Transferrate ist so ziemlich das einzige, wo Zen 4 vor dem IF überhaupt noch einen Rückstand auf Intel hat und sich eine Weitung somit hätte lohnen können. Aber so wie es scheint, hat sich die Situation nur bei Writes und bei AVX-nutzung gebessert. Sonst gibt es nur den 50 Prozent größeren L1 und das ist unter dem Strich halt nicht viel, wenn umgekehrt der Takt sinkt.
      • Von Zer0Strat Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Olstyle
        Ganz im Gegenteil, das ist der technologisch größte Schritt im Frontend seit Jahren.
        Ich beziehe mich auf den Artikel, der weiter zurückliegt. Der Branch Predictor hat am Ende einen soliden Sprung gemacht, revolutionär ist das nicht. Aber Zen 4's Branch Predictor ist schon ziemlich stark.
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Zer0Strat
        Die Sprungvorhersage sollte nur leicht verbessert werden
        Ganz im Gegenteil, das ist der technologisch größte Schritt im Frontend seit Jahren.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von Zer0Strat Freizeitschrauber(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Nichts.
        Die beschleunigten Caches schienen dir Hoffnung gemacht zu haben, dass die Leistung (in Spielen?!) nennenswert steigen könnte, aber der Punkt ist ja, dass bei einem Cache Miss selbst der schnellste Cache wenig nützt, weil eh auf den RAM zugriffen wird. Es war ja recht früh klar, dass der L3 Cache bei einer Größe von 32MB bleiben würde. Von einem verbesserten Prefetching hatte man nichts gehört im Vorfeld. Die Sprungvorhersage sollte nur leicht verbessert werden, hieß es, siehe Chips&Cheese Artikel.

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      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        ? Nichts. Genau deswegen ist die viel größere Wahrscheinlichkeit für Misses bei einem Cache ja ein Problem, dass etwaige andere Vorteile in Strix Point gegenüber Granite Ridge mehr als aufwiegt.
      Direkt zum Diskussionsende
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