Ryzen 7 9700X: Asrock-Mainboard zerlegt mutmaßlich gleich drei AMD-CPUs
Ein Asrock-Mainboard der B850-Serie soll binnen eines halben Jahres drei Ryzen 7 9700X zerstört haben. Während die ersten beiden Prozessoren als Verlust hingenommen werden müssen, liegt die dritte CPU mitsamt Mainboard nun beim Support.
Schon das gesamte Kalenderjahr über tauchen immer mal wieder Nutzerberichte auf, wonach eine Ryzen-CPU der aktuellen Generation den Geist aufgegeben hat. Die meisten dieser Vorfälle haben eine Gemeinsamkeit: Betrieben wurden die Prozessoren auf einem Mainboard des Herstellers Asrock.
Auf dem koreanischen Forum QuasarZone meldete sich nun erneut ein Nutzer mit einem solchen Fall. Sein Asrock-Mainboard hat dabei sogar frei nach Shooter-Gepflogenheiten eine Killstreak, denn das Board soll drei CPUs hintereinander auf dem Gewissen haben.
Werkseinstellungen genutzt - Nutzer wartet auf Support
Bei den drei betroffenen Prozessoren handelt es sich jeweils um den AMD Ryzen 7 9700X, der auf einem Asrock B850 Pro Rs betrieben wurde. Zwei der CPUs wurden über die chinesische und nicht immer ganz einwandfreie Plattform Alibaba erworben; das dritte Exemplar stammt hingegen von einem nicht näher genannten offiziellen Vertriebspartner in Südkorea. Die beiden "Alibaba-CPUs" habe es bereits im Februar zerlegt, während die dritte CPU im August ihren Betrieb einstellte.
Eigenen Angaben zufolge habe der Nutzer stets die Werkseinstellungen genutzt und entsprechend weder XMP aktiviert noch irgendwelche Übertaktungen vorgenommen. Auch sei die BIOS-Firmware konstant auf aktuellem Stand gehalten worden.
Dennoch kam es zu den Defekten, von denen die ersten beiden Vorfälle als Verlust abgeschrieben werden müssen: Da der Nutzer diese bei Alibaba gekauft habe, gab es auch keine Garantie. Asrock selbst hat sich dem Bericht zufolge das Mainboard nach den Vorkommnissen rund um die Alibaba-CPUs ebenfalls genauer angesehen, dabei aber keinen Fehler festgestellt und dieses wieder zum Kunden zurückgeschickt. Nun wählt der Nutzer den Weg über den südkoreanischen Support, bei dem nun sowohl CPU-Defekt Nummer drei als auch das Mainboard selbst liegen - Ausgang noch unbekannt.
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Aber dem Netzteil pauschal die Schuld zuzuweisen ist genauso Wünschelrutengehen, wie das Mainboard auf den Scheiterhaufen zu werfen. Alles, was eine mittelbare Verbindung zum Prozessor hat, kann den Fraggen: Netzteil, GPU, SSD, RAM, USB, ggf. Monitore und das Mainboard selbst, dass sonst auch als Durchleiter für alle anderen Komponenten fungiert. Die externen Anschlüsse sind zumindest gegen niederfrequente Spitzen abgesichert und SSDs arbeiten und PCIe-Ausfälle verkraften zumindest andere CPUs, ohne gleich das Booten zu vermeiden. Aber selbst wenn man das voreilig ausschließt, bleiben immer noch sehr viele Variablen übrig.
Aber definitiv kann die Problemtaik des User im Artikel natürlich auch X andere Ursachen haben.
Einerseits möchte und soll man ja mit Augenmaß berichten, andererseits gibt es auch keine Belege, das Asrock da ein Problem hat.
Bekannt sind eigentlich nur zwei Sachen: Eine Hosenträger-Maßnahme von Asrock über BIOS Update und dass untersuchte Hardware kein Fehler vorwies.
Somit also auch keine Lösung, da kein Problem.
Die Geschichte aus den News, würde ich erst mal unter Kenntnisnahme verbuchen. Ominöse HW über ominöse Bezugsquellen, ominös zusammengebaut.