Ryzen 8700G und 8600G: Fazit und Wertung
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Insgesamt mussten die beiden Prozessoren 492 Messungen über sich ergehen lassen. Die Leistung ist angenehm hoch, überrascht jedoch nicht und reiht sich ziemlich genau dort ein, wo man sie im Vergleich zu den Vorgängern erwarten würde. Die Leistungsaufnahme des Achtkerners Ryzen 7 8700G ist im GPU-Limit etwas zu hoch, dagegen überrascht der Sechskerner Ryzen 5 8600G hinsichtlich der Effizienz. CPU-seitig schnürt AMD hier ein angemessenes Paket. Was der Grafik-Teil in Form von RDNA3 leistet, entnehmen Sie bitte dem zusätzlichen Artikel. Nun folgt noch das PCGH-Fazit und die Wertungstabelle mit 72 Bewertungskriterien. Letztere wurden umfangreich in der PCGH-Print 03/24 vorgestellt. Sie finden den Artikel bald auch als Plus-Version vor.
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Quelle: PCGH
Ryzen 8000G passen in den Sockel AM5 und bedürfen lediglich eines UEFI-Updates, um korrekt erkannt zu werden. Im Bild: MSI B650 Gaming Plus
AMD Ryzen 7 8700G und Ryzen 5 8600G: Fazit und Wertung
Nimmt man den Launch-Preis zur Betrachtung dazu, wirkt insbesondere der Ryzen 7 8700G zu teuer für das Gebotene. Diese APU adressiert Käufer, die sich ein schlankes Gaming-System ohne Grafikkarte, etwa als HTPC zusammenstellen möchten. Mit einem MSRP von 329 US-Dollar dürften wir zuzüglich Steuern leicht einen Preis von 349 Euro ausmachen. Das ist für einen Prozessor, der gerade mal auf dem Niveau des Vorgängers (Zen 3) agiert, zu teuer. AMD erlaubt sich obendrein einen Obolus auf den RDNA-3-Vollausbau, denn der 100 US-Dollar günstigere Ryzen 5 8600G wird bereits um 33 Prozent der Shaderpipelines beschnitten und liefert entsprechend weniger Leistung in Spielen. Gleichwohl gab es nie bessere Accelerated Processing Units im Desktop und die beiden vorliegenden Modelle sind klar schneller als Ryzen 5000G. Als Tipp geben wir Ihnen mit auf den Weg, einen ersten Preisnachlass durch AMD abzuwarten. Für 299 Euro respektive 199 Euro wären 8700G und 8600G auf jeden Fall einen Blick wert.
| Prozessor | AMD Ryzen 5 8600G | AMD Ryzen 7 8700G |
|---|---|---|
| PCGH-Preisvergleich | www.pcgh.de/preis/3096324 | www.pcgh.de/preis/3096260 |
| Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis | Ca. € 249,-/2- | Ca. € 349,-/3- |
| Für Mainboards mit … | Sockel AM5 | Sockel AM5 |
| Codename | Phönix | Phönix |
| Anzahl Kerne/Threads | 6c/12t | 8c/16t |
| Basistakt (Turbo für alle und einen Kern) | 4,3 GHz, (5,05-5,05 GHz) | 4,2 GHz, (5,05-5,15 GHz) |
| L1-Cache (Daten/Befehle, je Kern) | 32 KiByte/32 KiByte | 32 KiByte/32 KiByte |
| L2-Cache (je Kern)/LLC (gesamt) | 1.024 KiByte/16 MiByte | 1.024 KiByte/16 MiByte |
| Heatspreader, Fertigung | Metall (verlötet), TSMC N4 | Metall (verlötet), TSMC N4 |
| Ausstattung (20 % der Endnote) | 3,25 | 3,25 |
| Integrierte Grafikeinheit (IGP) | RDNA 3 (8 CU/512 SP) | RDNA 3 (12 CU/768 SP) |
| IGP-Funktionen | 4x Display Support, AMD Eyefinity, AMD FreeSync 2, AV1 decode, H.265 encode/decode, VP9 encode/decode, DirectX 12.1, OpenGL 4.5, Vulkan 1.0 | 4x Display Support, AMD Eyefinity, AMD FreeSync 2, AV1 decode, H.265 encode/decode, VP9 encode/decode, DirectX 12.1, OpenGL 4.5, Vulkan 1.0 |
| Befehlssätze und Erweiterungen | AES-NI, AMD-V, AVX, AVX-512, AVX2, FMA3, MMX(+), SHA, SSE, SSE2, SSE3, SSE4.1, SSE4.2, SSE4a, x86-64 | AES-NI, AMD-V, AVX, AVX-512, AVX2, FMA3, MMX(+), SHA, SSE, SSE2, SSE3, SSE4.1, SSE4.2, SSE4a, x86-64 |
| AI-Beschleuniger (NPU) | Ja | Ja |
| Integrierte PCI-Express-Lanes | 16× PCI-Express 4.0 (8× GPU) | 16× PCI-Express 4.0 (8× GPU) |
| Eigenschaften (20 % der Endnote) | 2,88 | 4,10 |
| Offener Multiplikator | Ja | Ja |
| Speicherkanäle/Speicherspezifikation | 2× DDR5-5200 | 2× DDR5-5200 |
| ECC-Support | Nein | Nein |
| TDP laut Hersteller | 65 Watt | 65 Watt |
| TDP (AMD=PPT / Intel=PL2) | 88 Watt | 88 Watt |
| Leistungsaufnahme (X4/Starfield/V-Ray) | 37/64/93 Watt | 54/91/94 Watt |
| Leistungsaufnahme Spiele (Durchschnitt) | 46 Watt | 66 Watt |
| Leistungsaufnahme Anwendungen (Durchschnitt) | 60 Watt | 72 Watt |
| Effizienz Gesamt (25 Benchmarks) | 82 Prozent | 65,8 Prozent |
| Leistung (60 % der Endnote) | 2,68 | 2,50 |
| Spiele-Index (Avg) | 65,5 Prozent | 68 Prozent |
| Spiele-Index (P1) | 68,5 Prozent | 70,5 Prozent |
| Spiele-Index (P0.2) | 69,2 Prozent | 70,4 Prozent |
| Anwendungs-Index | 54,4 Prozent | 60,5 Prozent |
| Endnote | 2,83 | 2,97 |
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Einfach beim nächstbesten, langweiligen CPU-Aufguss irgendeinen Herstellers spontan als "Ersatz" machen und die anderen Werte einfach mit einem W6 auswürfeln und mit einem Windoof "Copilot" den Testbericht schreiben lassen, fertig. Win win. Doppelwumms!
Ja, ne, mal im Ernst:
Ein News-Update mit Hinweis reicht sicher auch erst einmal, dass man da in ein Problem laufen könnte, und wieviel Leistung da grob als Unterschied zu erwarten ist.
Ein kompletter Neutest ist meiner Meinung nach nicht nötig.
Es sei denn, euch geht es euch um den Leistungsindex und die Einordnung im Nachkommabereich.
Ich selbst bin mit einer groben Einschätzung auch vollkommen zufrieden.
Für mich sind 4080 und 4080 Super auch absolut das gleiche Produkt.
1-2% sind für mich schon Messtoleranz.
Da holt ein Bios-Update von MSI ja schon mehr aus der Grütze raus. lol ;-P
ja ok Hardwarelevel vom en und decode:
Nur Intel und Nvidia haben Level 0 bei Windows,
bei Linux nur Intel Level 0.
Amd kommt da nicht einmal vor.