Ryzen 8700G und 8600G: Benchmarks (Spiele/Anwendungen)
Quelle: PCGH
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Ryzen 8700G und 8600G: Benchmarks (Spiele/Anwendungen)

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Test David Krausbauer Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Die PCGH-Redakteure waren wieder fleißig und haben an einem neuen Testparcours für Prozessoren getüftelt. Herausgekommen ist ein spannender Vergleich mit insgesamt 27 Einzeltests, von denen 25 für den neuen Index-Wert Verwendung finden. Die übrigen zwei Benchmarks bilden dagegen die IPC-Leistung sowie die Performance im GPU-Limit ab. Letzteren nutzen wir zur Veranschaulichung der Effizienz im GPU-Limit - eine spannende Frage, die bei der Kaufberatung eine große Rolle spielt. Die Betrachtung begleitet ein Effizienz-Vergleich unter allen CPUs. Wenn Sie sich genauer dafür interessieren, wie PCGH Prozessoren testet, dann finden Sie ab jetzt dazu alle Informationen auf der letzten Seite.

AMD Ryzen 7 8700G und Ryzen 5 8600G: Benchmarks

Hand aufs Her(t)z: Die reine CPU-Leistung von Phönix ist nicht der Rede Wert. Doch damit führt AMD die Tradition weiter, denn auch die Vorgänger-APUs waren eher auf dem Level der Vorgänger-Desktop-Generation. Der Test des Ryzen 7 5700G (PCGH Print 10/21) hat das damals mehr als deutlich gezeigt. Die Spiele-Performance des Ryzen 7 8700G bewegt sich auf Zen-3-Niveau zwischen Ryzen 7 5800X und Ryzen 5 7500F. Letzterer obsiegt oft deutlich, weil dem kleinen Sechskerner mehr L3-Cache zur Verfügung steht. Der Sechskerner Ryzen 5 8600G ist mit einem Prozent Messungenauigkeit genau auf dem Level des Ryzen 7 5800X. Diese Leistung gab es bereits vor über drei Jahren, gleichwohl sind Ryzen 7 8700G und Ryzen 5 8600G damit schnell genug für den Alltag und moderne Spiele, auch mit Raytracing.

Die Produktivitätsbenchmarks zeigen auf, dass ein Achtkerner nach wie vor einen ausreichend guten Job macht. Natürlich kauft sich niemand eine APU, um ausschließlich damit zu arbeiten. Dank der Zen-4-Kerne können Sie aber zumindest ein relativ gutes Leistungsniveau erwarten. Am meisten gilt das für die Single-Core-Performance, die durchweg über dem Niveau von Ryzen 5000(G) liegt. V-Ray und Corona 10 zeigen dabei den Worst Case auf - es handelt sich dabei um Raytracing-Benchmarks. Hier liegt AMDs Ryzen 7 8700G knapp am 7800X3D, während der Sechskerner 8600G Intels Zehnkerner Core i5-13400F auf Trab hält. Beim Dekomprimieren legt sich der 8700G sogar mit dem Core i5-13600K an.

AMD Ryzen 7 8700G und Ryzen 5 8600G im PCGH-CPU-Index 2024

Willkommen zur neuen CPU-Index-Übersicht. Wir zeigen jetzt nicht nur die allgemeine Performance sowie in Spielen und Anwendungen, sondern bieten Ihnen zusätzlich den Frametime-Index an. Hier können Sie gezielt Prozessoren vergleichen, wenn es darum geht, möglichst flüssige Bilder in Spielen zu berechnen. Sortieren Sie den Benchmark etwa nach dem P1-Fps-Index, erkennen Sie, dass bereits ein Core i7-13700K bessere Frametimes liefert als ein Ryzen 7 7800X3D. Auf die Leistung bezogen, die Ryzen 7 8700G und Ryzen 5 8600G liefern, ändert sich von der Einzelbetrachtung im CPU-Index nichts: AMD gelingt es nur knapp, den hauseigenen Ryzen 5 7500F zu schlagen, doch insgesamt bewegt sich Phönix auf Zen-3-Niveau. Ein wenig mehr CPU-Leistung hätte es gerne sein können.

Auf der kommenden Seite dreht sich alles um die Effizienz von Ryzen 7 8700G und Ryzen 5 8600G. Wir haben die Leistungsaufnahme über verschiedene Szenarien getestet und bilden wie gewohnt die Fps-pro-Watt-Bereiche in Spielen ab. Auch der spannende Vergleich im GPU-Limit bei Cyberpunk 2077 befindet sich auf der kommenden Seite.

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  1. Seite 1 Übersicht
  2. Seite 2 Benchmarks (Spiele/Anwendungen)
  3. Seite 3 Fps pro Watt, Effizienz
  4. Seite 4 Fazit und Wertung
  5. Seite 5 "Die letzte Seite" - Erweiterte Informationen zu PCGH-CPU-Tests
    • Kommentare (63)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Infi1337 Freizeitschrauber(in)
        Aufguss versteht man bei AMD auch anders, da dort wie bei den APU's hier das Endprodukt erst beim Kunden reifen muss.
      • Von Infi1337 Freizeitschrauber(in)
        Aufguss versteht man bei AMD auch anders, da dort wie bei den APU's hier das Endprodukt erst beim Kunden reifen muss.
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        Was das Thema angeht, wäre ein erneuter Test der beiden APUs sicher nicht verkehrt, jetzt, wo offizielle und "fertige" Treiber und UEFI-Versionen da sind. Leider stehen wir schon wieder neuen Arbeitsbergen gegenüber, ich kann daher leider bislang nicht abschätzen, wann ich dazu komme. Aber ihr bekommt es dann auf jeden Fall mit
        Das mit dem Nachtest ist doch kein Problem....
        Einfach beim nächstbesten, langweiligen CPU-Aufguss irgendeinen Herstellers spontan als "Ersatz" machen und die anderen Werte einfach mit einem W6 auswürfeln und mit einem Windoof "Copilot" den Testbericht schreiben lassen, fertig. Win win. Doppelwumms! ^^

        Ja, ne, mal im Ernst:
        Ein News-Update mit Hinweis reicht sicher auch erst einmal, dass man da in ein Problem laufen könnte, und wieviel Leistung da grob als Unterschied zu erwarten ist.
        Ein kompletter Neutest ist meiner Meinung nach nicht nötig.
        Es sei denn, euch geht es euch um den Leistungsindex und die Einordnung im Nachkommabereich.
        Ich selbst bin mit einer groben Einschätzung auch vollkommen zufrieden.
        Für mich sind 4080 und 4080 Super auch absolut das gleiche Produkt.
        1-2% sind für mich schon Messtoleranz.
        Da holt ein Bios-Update von MSI ja schon mehr aus der Grütze raus. lol ;-P
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Pokerclock
        STAPM, ein Thema für Dich [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] oder Glück gehabt?
        Was das Thema angeht, wäre ein erneuter Test der beiden APUs sicher nicht verkehrt, jetzt, wo offizielle und "fertige" Treiber und UEFI-Versionen da sind. Leider stehen wir schon wieder neuen Arbeitsbergen gegenüber, ich kann daher leider bislang nicht abschätzen, wann ich dazu komme. Aber ihr bekommt es dann auf jeden Fall mit
      • Von Blue_Laguna PC-Selbstbauer(in)
        Und trotzdem ist eine GTX 1650 4GB die es auf ebay um 30-40€ gibt doppelt so schnell,
        ja ok Hardwarelevel vom en und decode:

        Nur Intel und Nvidia haben Level 0 bei Windows,
        bei Linux nur Intel Level 0.

        Amd kommt da nicht einmal vor.
      • Von Bobhais Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        Core i9-11900K sagst du, das wäre dann fast drei Jahre her. Völlig egal, was vor drei Jahren einmal getestet oder gewertet wurde, aber es hat mit dem CPU-Index 2024 nichts mehr gemeinsam.
        Ich weiß nicht, wie die einzelnen Gaming Indizes gewertet werden, wann dort Änderungen vorgenommen wurden, ob die Frametimes immer dabei waren, ob die nur aktuell nicht dabei sind, oder wie auch immer, deshalb habe ich ja nachgefragt.
        Zitat von PCGH_Dave
        Der Spiele-Index setzt sich nur aus den Avg. Fps zusammen.
        Das beantwortet dann meine Frage.
        Zitat von PCGH_Dave
        Ich schließe nicht aus, dass die Frametimes in kommenden Updates des CPU-Index noch stärker in den Fokus rücken.
        Das finde ich interessant, danke.
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