Zwei neue OC-Rekorde: Geköpfter AMD Ryzen 7 8700G erreicht dank Flüssigmetall 5,30 GHz auf allen Kernen, iGPU schafft 3,30 GHz OC

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Quelle: PCGH

Ein Ryzen 7 8700G ohne Heatspreader plus Flüssigmetall von der8auer schafft im Cinebench bei Temperaturen knapp über 70 bis 80 °C einen All-Core-Boost von 5,30 GHz. Ein anderer Hardware-Enthusiast konnte die iGPU auf 3,30 GHz übertakten.

Auch wenn es sich bei den neuen Ryzen 8000G-CPUs streng genommen um "Backports" von AMDs Mobile-Prozessoren in das Desktop-Segment handelt, erfreuen sich die Accelerated Processing Units (APUs) eines gewissen Interesses in der Overclocking-Community. So gelang es dem deutschen Youtuber der8auer auf allen acht Zen-4-Kernen einen Boost-Takt von bis zu 5,30 GHz zu erreichen. Der Hardware-Enthusiast SkatterBencher schaffte es zudem, den Takt der integrierten Radeon 780M-Grafikeinheit auf 3,30 GHz zu erhöhen.

All-Core-Boost von 5,00 GHz bei knapp über 60 °C oder 5,30 GHz bei bis zu 80 °C

Nach dem Entfernen des Heatspreaders und dem Auftragen von Flüssigmetall auf den CPU-Die konnte Roman der8auer" Hartung mit dem Ryzen 7 8700G im Cinebench R23 die Temperaturen unter Last von 85 °C auf knapp über 60 °C senken und einen manuellen Übertakt von 5,00 GHz bei einer Core VID von 1,29 V erreichen. Darüber hinaus konnte der modifizierte Ryzen 8700G nach Erhöhung der Spannung auf 1,37 V bei Temperaturen bis 80 °C einen All-Core-Boost von 5,30 GHz und knapp 20.000 Punkte im Cinebench mit manueller Übertaktung, also ohne Precision Boost Overdrive (PBO), erreichen.

Anderer Hardware-Enthusiast schafft iGPU-OC auf 3,30 GHz

Dem Hardware-Enthusiasten SkatterBencher ist es außerdem gelungen, die integrierte Grafikeinheit des AMD Ryzen 7 8700G auf 3,30 GHz zu takten. Zuvor war bei 3,15 GHz für die integrierte Radeon 780M das Ende der Fahnenstange erreicht. Dazu musste SkatterBencher die Leistungsgrenze der 8700G APU auf bis zu 170 Watt anheben und eine Kernspannung von 1,25 V für den 3,30 GHz iGPU-OC einstellen. Das Ergebnis war eine um durchschnittlich 22 Prozent höhere iGPU-Leistung in 14 Tests.

Quelle: der8auer (YouTube), SkatterBencher via Techpowerup

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    • Kommentare (10)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Shinna Lötkolbengott/-göttin
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Wenn du p/l oder gar L willst, solltest du lieber eine Einsteiger-CPU und eine flache Grafikkarte nehmen. In Mini-ITXer, die genug Platz für einen ordentlichen CPU-/APU-Kühler haben, passen in der Regel auch HHHL von der Höhe her, deren Länge unterscheidet sich kaum vom ITX-Board selbst und den einen Slot, den man zusätzlich braucht, sollte einem die erheblich bessere Performance wert sein:
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      • Von Bert2007 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Zumal @88 W. Im gleichen Leistungsbereich den Skylake-Kaugummi zu ersetzen hat meist so um die -15 K gebracht.
        Wenn das P/L Verhältnis noch stimmen würde, könnte man damit feine Sachen machen. Silent Mini ITX 😃
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Bert2007
        Interessant war auch wie kühl die APU blieb. 20-25 Kelvin weniger ist mal eine Ansage.
        Zumal @88 W. Im gleichen Leistungsbereich den Skylake-Kaugummi zu ersetzen hat meist so um die -15 K gebracht.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von zerogott
        Glaube du meinst °c nicht °k.
        °K gibt es nicht. °C oder K. Die Einheitengröße ist gleich, aber die Kelvinskala ist beim absoluten Nullpunkt auf 0 und die Celsius-Skala beim Gefrierpunkt von Wasser bei Normaldruck.
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