AMD Ryzen 7 5800X3D im Test: Benchmarks
Auf dieser Seite widmen wir uns den Benchmarks zum Ryzen 7 5800X3D. Die CPU durchläuft dabei unseren kompletten Testparcours mit 14 Spielen und 7 Anwendungsbenchmarks.
In diesem Artikel
Das wichtigste Merkmal eines Prozessors ist die Performance. Wir prüfen die Leistungsfähigkeit einer CPU in insgesamt 21 Benchmarks, bestehend aus 14 Spielen und 7 Anwendungen. Die ausgewählten Tests fordern den Prozessor auf verschiedene Art und Weise: Neben einer hohen Single-Core-Leistung ist vor allem die Multi-Core-Leistung sehr wichtig, die Speicher- und internen Latenzen spielen auch eine Rolle. Wir betreiben dabei jeden Prozessor innerhalb der Parameter, wie es der Hersteller vorgibt. Das gilt auch für die Powerlimits. Für die Vergleichbarkeit kommt für jede DDR4- und DDR5-Plattform der gleiche Speicher zum Einsatz.
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Hintergründe zur Testmethodik
Alle Mainboards, die zum Testen der Prozessoren zum Einsatz kommen, wurden vorher durch die Redaktion geprüft und basieren auf einem ausführlichen Auswahlverfahren. Die CPU-Wasserkühlung verhindert zu jeder Zeit ein temperaturbedingtes Heruntertakten des Prozessors. Als Grafikkarte kommt eine Asus TUF RX 6900 XT mit erhöhten Taktraten zum Einsatz. Durch Vorheizen umgehen wir temporäre Boost-Modi, welche nicht die zu erwartende Leistung in Spielen abbilden. Mithilfe dieser Maßnahmen erhalten Sie eine genaue Vorstellung davon, was die CPU Out-of-the-Box und im Rahmen der Garantie leistet.
Die Tests finden in der praxisfernen Auflösung von mindestens 1.280 × 720 Bildpunkten statt. Oft reduzieren wir die Auflösung mithilfe eines Multiplikators noch weiter. Das hat einen einfachen Grund: Bei CPU-Tests geht es um Komponenten und deren Leistungsfähigkeit, nicht um die Aufrüstberatung für einzelne Szenarien. Dies machen wir in größeren Artikeln zu einzelnen Spielen oder in Specials, auch oft in der PCGH-Print. Praxisbezug ist natürlich wichtig und daher nutzen wir auch keine rein synthetischen Benchmarks zur Leistungsermittlung und -bewertung von CPUs, sondern den Workload, den Spiele und Programme wirklich erzeugen. Allerdings versuchen wir, weitestgehend den Einfluss anderer Komponenten, die eben gerade nicht getestet werden sollen (namentlich die Grafikkarte), zu minimieren - darum die vermeintlich praxisferne 720p-Auflösung. Bedenken Sie Folgendes: Mit demselben Recht, mit dem Sie zum Beispiel eine High-End-Karte in der UHD-Auflösung "fordern", sagt ein anderer Leser: "Ich habe aber eine Mittelklasse-Karte und nur ein Full-HD-Display." Wie gesagt, von diesen verschiedenen Möglichkeiten versuchen wir im Rahmen von Specials oder Benchmark-Artikeln zu einzelnen Spielen so viele abzudecken, wie es geht. Für reine Produkttests jedoch sind wir nach wie vor der Meinung, dass es sinnvoller - nein, einzig sinnvoll - ist, die Eigenschaften dieses Produktes so gut es geht zu isolieren. Nur so lässt sich die tatsächliche Leistung vergleichen.
Alle Tests wurden mit den bei Erstellung dieses Artikels aktuellen Updates durchgeführt, dazu gehört vor allem AGESA 1.2.0.6b. Angeblich soll mit AGESA 1.2.0.7 noch etwas mehr Leistung freigeschaltet werden, ein Nachtest folgt, sobald diese Version verfügbar ist.
AMD Ryzen 7 5800X3D im Test: Benchmarks (Spiele)
AMD hat im Vorfeld betont, dass es sich beim Ryzen 7 5800X3D ausschließlich um eine Gaming-CPU handelt. Sie ist kompromisslos auf die höchste Performance in Spielen designt und hat keine Vorteile oder Neuerungen, welche die Leistung in Anwendungen erhöhen. Die Performance fällt daher in Spielen sehr gut aus, ja, sogar ausgezeichnet. Der 3D-V-Cache ist dabei in vielen Titeln von Vorteil, kann seine Stärken jedoch nicht immer ausspielen. Hitman 3 ist beispielsweise eines der Spiele, die sich aus L3-Cache einfach nichts machen. Hier ist sogar ein 5800X schneller als der X3D und Intels Core i9-12900KS scheint in weiter Ferne. Eine wahre Offenbarung zeigt sich in der Und was macht der Ryzen 7 5800X3D? Er packt einfach mal fünf Prozent auf den i9-12900KS und satte 31 Prozent auf den R7 5800X drauf.
Intel-Hochburg Anno 1800. Keiner anderen AMD-CPU ist es bisher gelungen, auch nur im Ansatz an die Leistung eines Core i9-11900K oder gar i9-12900K anzuknüpfen. Und was macht der Ryzen 7 5800X3D? Er packt einfach mal fünf Prozent auf den i9-12900KS und satte 31 Prozent auf den R7 5800X drauf, als wäre das völlig alltäglich. Auch in Witcher 3, Kena: Bridge of Spirits oder F2 2021 zeigt sich der Achtkerner von seiner besten Seite und lässt mit bis zu 20 Prozent mehr Performance alle anderen Prozessoren mit Leichtigkeit hinter sich. Das entspricht schon einer ganzen CPU-Generation und wäre Grund genug für viele unserer Leser, die CPU im heimischen PC auszutauschen. In anderen Benchmarks liefert sich die AMD-CPU ein heißes Rennen mit Intels Topmodell. Im Ausreißer Total War Troy zeigt sich, dass die 16 Kerne des i9-12900KS genau dann Trumpf sind, wenn die Grafik-Engine Wert darauf legt und diese ansprechen kann. Hier macht sich AMD auch selbst Konkurrenz, ein R9 5900X ist hier schneller als ein X3D.
Generell lässt sich festhalten, dass der 3D-V-Cache eine sehr interessante Erweiterung für den Zen-3-Prozessor ist und sich die CPU dadurch mit Leichtigkeit nach Vorne schiebt - wenn der Cache vom Spiel genutzt wird. Ist Letzteres nicht der Fall, haben wir hier einen gewöhnlichen Achtkerner, der etwa auf dem Niveau eines Ryzen 7 5700X agiert. Intels Topmodell i9-12900KS hat dagegen den Vorteil, dass der höhere Takt in jedem Szenario auch für mehr Leistung sorgt. Leider kann man im Vorfeld nicht wissen, ob ein Spiel auf den Cache anspricht oder nicht. Den Kern-Vorteil kann ein i9-12900KS dann eher selten ausspielen, dazu sei aber auch gesagt, dass die Intel-CPU nur acht schnelle Performance-Kerne hat, während die acht Effizienz-Kerne eher dazu gedacht sind, die Multi-Core-Leistung in Anwendungen zu erhöhen. Rein auf die Zahlen bezogen sind die acht "Performance"-Kerne des Ryzen 7 5800X3D dank des Cache mindestens auf Level des i9-12900KS, obwohl sie rund 800 MHz niedriger takten. Das weckt wohlige Erinnerungen an den Core i7-5775c.
AMD Ryzen 7 5800X3D im Spiele-Index
Gleichstand! Das ist wirklich beeindruckend. Erst vor wenigen Tagen hat Intels Core i9-12900KS die Messlatte im Spiele-Index ein gutes Stück höher gelegt und AMD hat gerade genügend Cache im X3D verbaut, um Intels Topmodell zu knacken. Im Schnitt liegt der Ryzen 7 5800X3D damit 15 Prozent über dem bisher schnellsten Gaming-Prozessor von AMD, dem Ryzen 9 5900X. Exakt das hat AMD im Vorfeld propagiert. Von einem R7 5800X aus gesehen, ist der X3D satte 22 Prozent schneller, bei rund 400 MHz niedrigeren Takt. Das macht der 3D-V-Cache im Schnitt aus. Der Abstand zu den Intel-Topmodellen ist natürlich kleiner, aber vier Prozent zum über 100 Euro teureren i9-12900K ist eine Ansage.
AMD Ryzen 7 5800X3D im Test: Benchmarks (Anwendungen)
Wie eingangs erwähnt ist der X3D ein reiner Gaming-Prozessor. Die Performance in Anwendungen ist daher nicht so spannend und wird von der Taktfrequenz und der Anzahl der Kerne dirigiert. Daher sortiert sich die CPU generell leicht unter einem R7 5800X ein, da dieser auf etwas mehr Takt zurückgreifen kann. Die Performance in diversen Tools wie Handbrake, Blender oder 7-Zip ist dank der Zen-3-Basis allerdings auf recht hohem Niveau - für einen Achtkerner gesehen. In der Regel legen sich die beiden Zen-3-Achtkerner X und X3D mit Intels Core i5-12600K an, der auf zehn Kerne zurückgreifen kann.
AMD Ryzen 7 5800X3D im Anwendungs-Index
Der X3D macht es sich zwischen Intels Zehnkernern i9-10900K und i5-12600K bequem. Ein R7 5800X ist nur drei Prozent schneller. Wir können den X3D daher auch für Content Creator empfehlen, die vorrangig mit dem PC spielen. Für alles andere hat AMD den R9 5900X und 5950X in Petto, ein R9 3950X spielt auch heute noch ganz oben mit.


Deswegen würde ich mir auch einen Staubsauger- sowie Wäsche Aufhängsimulator kaufen tun.
Und in 8K bei Hundertzwanzig Herz würde dies auch "spaß" machen ...
MfG Föhn.
Digital gibt es das schon und auch ab Mittwoch am Kiosk:
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Deswegen würde ich mir auch einen Staubsauger- sowie Wäsche Aufhängsimulator kaufen tun.
Und in 8K bei Hundertzwanzig Herz würde dies auch "spaß" machen ...
MfG Föhn.
MfG Föhn.
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