70 Millionen Ryzen-CPUs: AM4 wird noch "viele Jahre" Bestand haben

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70 Millionen Ryzen-CPUs: AM4 wird noch "viele Jahre" Bestand haben
Quelle: AMD

Nein, AMD sprach auf der Computex nicht nur über Ryzen 7000 und Sockel AM5. Auch die bald sechs Jahre alte AM4-Plattform war ein Thema. Wenn es nach AMD geht, scheint der Sockel noch lange nicht in Rente zu gehen.

Die letzte Woche gehörte sicherlich AMD mit seinen Ankündigungen rund um Ryzen 7000, Zen 4 und Sockel AM5. Auch wenn manche Informationen wie TDP versus PPT ungewohnt wackelig und widersprüchlich präsentiert wurden, hat AMD die Newsszene beherrscht. Dabei ging der noch aktuelle Sockel AM4 etwas unter, was wir heute nachholen.

AM4 = viele Jahre Bestand

Im Rahmen der Computex-Vorstellung sprach AMD-CEO Lisa Su auch über die fast sechs Jahre lange "Regentschaft" des Sockel AM4. Seit 2016 gab es nur einen Sockel, aber laut AMD immerhin fünf CPU-Architekturen, 4 Fertigungsprozesse, über 125 unterschiedliche Prozessoren und über 500 Mainboards. "Mehrere zehn Millionen" Spieler nutzen Ryzen-Prozessoren auf der AM4-Plattform, so Su. Später konkretisiert sie die Zahlen: Man habe 70 Millionen AM4-CPUs in den Handel ausgeliefert. Und AMD scheint hier auch noch ein paar Projekte in der Pipeline zu haben. AM4 sei "eine großartige Plattform, die noch viele Jahre lang Bestand haben wird", so Su.

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Was das genau bedeutet, führt AMD bisher nicht aus. Theoretisch könnte es bedeuten, dass nur aktualisierte UEFI-Versionen mit weiteren Features oder Bugfixes erscheinen. Da AMD aber auch im Jahr 2022 noch ältere Technik wie Zen 2 mit RDNA2 verheiratet und man mit Ryzen 7 5800X3D auch im bald sechsten Jahr von AM4 noch den schnellsten Gaming-Prozessor für ältere Mainboards (ab A320, B350, X370) veröffentlicht, stehen die Chancen nicht schlecht, dass auch in nächster Zeit noch neue AM4-CPUs erscheinen. Bisher ist auch nicht klar, mit welchen CPUs AMD bei Ryzen 7000 startet. Es wäre durchaus denkbar, dass man im Herbst zuerst mit High-End-Systemen und dem Sockel AM5 startet - und der Sockel AM4 bei Einsteigern und Mid-Range noch eine größere Rolle spielt. Richtig günstige CPUs aus der Ryzen-5000-Reihe gibt es auch erst seit diesem Jahr.

Zu beachten ist, dass der Sockel AM5 nach bisherigem Wissensstand allein auf DDR5 setzt - bei Intels Alder Lake hat man die Wahl zwischen DDR4- und DDR5-Mainboards. Beim Leserinteresse spielt DDR5 im Preisvergleich noch eine deutlich kleinere Rolle, auch bei den Preisen gibt es noch erhebliche Unterschiede. In den Top 10 nach Suchanfragen liegt DDR4-RAM zwischen 3,50 und knapp 6 Euro pro GiB, DDR5-RAM beginnt bei 8 Euro pro GiB. Das dürfte sich ab Herbst ändern, wenn hoffentlich deutlich mehr spannende Ware im Markt ist und sich die Preise weiter annähern.

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    • Kommentare (49)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Prozessorarchitektur Lötkolbengott/-göttin
        Beeindruckende Sammlung
        hast also die Möglichkeit alles nativ auf den OS spiele zu streamen
        Das erleichtert die Kopierschutz Quälereien. denkt an savedisk oder den Feind starforce 3 (win 2000 xp Pflicht).
        Und das leidige dos problem wo spiele nur ein dos kompatibles speichersystem hat (16bit) womit es unmöglich ist auf 64bit os zu laufen.
      • Von Prozessorarchitektur Lötkolbengott/-göttin
        Beeindruckende Sammlung
        hast also die Möglichkeit alles nativ auf den OS spiele zu streamen
        Das erleichtert die Kopierschutz Quälereien. denkt an savedisk oder den Feind starforce 3 (win 2000 xp Pflicht).
        Und das leidige dos problem wo spiele nur ein dos kompatibles speichersystem hat (16bit) womit es unmöglich ist auf 64bit os zu laufen.
      • Von Cuddleman BIOS-Overclocker(in)
        Es lebe Sockel AM4!

        AM5 wird noch warten müssen, bevor AM4 konsequent abgelöst wird.

        Derzeit sind 7 Systeme mit AM4 Sockelung im täglichen Einsatz.
        Es tummeln sich ein
        Ryzen 1600 auf MSI B450 Tomahawk Max als Home-Center im Silverstone SST-GD07B
        1800X auf Gigabyte X470 Aorus Gaming 7 ,
        2600 auf Gigabyte AX370 Gaming K7,
        3800X auf Gigabyte X470 Aorus Gaming 7
        und
        5800X auf Gigabyte X570 Aorus Xtreme
        darauf, wobei auch zwei APU's als Home-Center-CPU ala
        200G im Silverstone Alta G1M
        und
        5600G in einem alten PackardBell midi-Gehäuse
        auf je einem
        ASUS B450M Gaming Pro II
        sich darunter befinden.
        (hatten als eine der ersten die komplette AM4-CPU-Erweiterung via Bios-Update verfügbar)

        Wer meint, das nur AM4 einen langen Atem hat, stellt bei mir fest,
        das ich weiterhin auch noch AM3/+ pflege mit CPU

        Bulldozer FX 6300 auf Gigabyte GA 78LMT-USB3
        Bulldozer FX 6350 auf Gigabyte GA-970A-UD3P
        Bulldozer FX 6300 auf Gigabyte GA-970A-UD3P (Heimkehrer, wegen konfigurierten Neukauf zu AM4)
        und AM3
        Phenom II X6 1090T auf Asrock 870 Extreme 3
        Phenom II X4 965BE 125W-Version.

        AM2+ System mit
        X2 6400+ BE auf Gigabyte GA-770A-UD3 als offenes System.
        Hier bei AM2/+ ist parallel Windows 7 32bit, bzw. 64bit Pro-Version zu Testzwecken installiert gewesen.
        W10 64bit Pro ist mit der Brechstange erprobt worden, aber wegen dem Verbannen des Safedisk- und Securom-Kopierschutz seitens Microsoft nur noch auf W7 64 Pro zurück gesetzt worden.

        Zwei gesonderte Systeme mit XP sind auch noch am Arbeiten, jedoch nur noch als Steuerungssystem für Spezialanwendungen, auf einem System mit AMD Athlon 64 als FX 60 Toledo und auf einem externen System einer der ersten Athlon 64 X2 3800+ Manchester auf diversen Sockel 939/940. (Asus A8N-Sli und Asus A8N-Sli Deluxe

        Derzeit ist noch eine Wiederbelebung eines K6 450III 3DNow geplant, nachdem durch kompletten Wechsel aller Elkos-auf einem Gigabyte MB ein beständiges Lebenszeichen das Vorhaben begünstigt, allerdings nur mit Windows 98SE.
        Dazu wird einer der ersten preiswerten erhältlichen (Fufjitsu-Siemens CTM-5010) 15" Flachbildschirme mit AGP-Anschluss und integrierten Lautsprechern weiter verwendet, welcher seit 2006 nur noch als Monitor, bzw. zur externen Anzeige von Testtools, mit monatlicher Einsatzdauer in Verwendung war, bzw. ist.
        Das selbe Szenario wird erfolgen, wenn ich meine zwei MSI KT 4-400 Sockel A/Socket 462 mit Elko-Wechsel erfolgreich behandelt habe, damit mein Palomino 2000MT3C nochmals werkeln darf, oder einer meiner zwei Sempron, oder auch ein Barton 3000+.

        Ein noch vorhandenes Sockel A MB mit MSI KT 266 Chipsatz zeigt in keiner Weise noch ein Lebenszeichen, auch, weil aktuelle Elkos nicht einsetzbar sind, wegen diverser technischer Parameter, womit es nur noch ein Show-, bzw. ein Schrottstück bleibt, genauso wie das im Einsatz gestorbene Asus M3A-Hdmi.

        Ja, bei mir dürfen Totgesagte ein zweites Leben, oder eine lange Gnadenfrist erhalten, auch wenn diese nicht mehr mit aktuellen Betriebssystemen arbeiten, laufen doch so manche interessante liebgewonnene Anwendungen und Games nur noch auf dieser Hardware!
      • Von Haxtible
        Ja ich hab den 5800x3d extra gekauft da es in nächster zeit auch nix kommen wird ,somit bin ich bedient 2 -3 jahre
      • Von AahhhFreshMeat Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Dauernd juckt es mir in den Fingern, meinen Ryzen 3600 zu ersetzen, gegen zB einen 5800X oder gar später gegen die neue Generation.
        Dann gucke ich mir aber schnell Vergleichsvideos an und schon ist der Juckreiz weg.
        Auf 1440p mit der RX 6800 bekomm ich ich nur 10% Mehrleistung....

        Bei Anwendungen sieht das sicher anders aus, aber fürs Gaming reicht mehr als locker eine Brot-und Butter-CPU.
      • Von Prozessorarchitektur Lötkolbengott/-göttin
        ich hoffe das der 5800x3d noch 2024 zu bekommen ist zu nen annehmbaren preis
        ansonsten wird es der 5900x
        Und ich steige auf 1440p um, mitn rtx5060 und etwa 30tf
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