Ryzen 7 5800X3D unter 280 Euro: Kleines Comeback für den Sockel AM4

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Der Ryzen 7 5800X3D erfreut sich auf Mindfactory weiterhin großer Beliebtheit, grüßt bei den Verkaufszahlen aber nicht von der Spitze.
Quelle: AMD

Der Ryzen 7 5800X3D nähert sich mal wieder seinem historischen Tiefstpreis an und sorgt so zeitgleich für einen neuerlichen Aufschwung bei den verkauften AM4-Mainboards auf Mindfactory. Den Spitzenplatz unter den meistverkauften CPUs nimmt jedoch ein anderes AMD-Modell ein.

Die ersten AM5-Prozessoren von AMD sind inzwischen seit etwas mehr als einem Jahr erhältlich, doch der direkte Sockel-Vorgänger erfreut sich immer noch großer Beliebtheit. Dies geht aus den Mindfactory-Verkaufszahlen zur 50. Kalenderwoche hervor, die wie immer vom Twitter-Nutzer TechEpiphany bereitgestellt werden. So liegen AM4-CPUs mit insgesamt 3.270 verkaufter Einheiten knapp vor den aktuelleren AM5-Prozessoren, die im gleichen Zeitraum auf 3.090 verkaufte Chips kommen.

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Ein bedeutender Faktor ist dabei der allseits beliebte Ryzen 7 5800X3D, der bei Mindfactory mal wieder im Angebot ist und derzeit für 279 Euro verkauft wird. Damit kratzt die Zen-3-CPU mal wieder an ihrem Allzeittief, welche im September dieses Jahres mit rund 270 Euro erreicht wurde. Allein in dieser Woche wurden laut TechEpiphany 780 Einheiten des 5800X3D verkauft - doch für den Spitzenplatz in der Auswertung reicht das nicht. Hier thront der direkte Nachfolger in Form des Ryzen 7 7800X3D mit deutlichem Abstand, denn im gleichen Zeitraum konnten rund 1.630 Einheiten verkauft werden.

Ein nur geringfügig anderes Bild ergibt sich indes bei den entsprechenden Mainboards, wie TechEpiphany in einem weiteren Tweet ausführt.. Hier geht der Trend weiter hin zu AM5-Boards, von denen in KW 50 rund 2.310 Einheiten über die virtuelle Ladentheke gewandert sind. Der AM4-Vorgänger muss sich mit 1.880 verkaufter Modelle hier allerdings nur knapp geschlagen geben. Besonders beliebt scheinen hierbei die jeweiligen B-Chipsätze zu sein, denn in beiden Fällen ist ein B550- bzw. ein B650-Board von MSI das Bestseller-Modell der Woche.

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    • Kommentare (70)

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      • Von xxxxx1 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von kawanet
        Gemessen an dem, womit so ein AM4 Unterbau bestenfalls zu Buche schlägt, trifft die Feststellung schon voll ins Schwarze. So dürften insbesondere all jene Am4 die Treue halten, die dazumal im Abverkauf zugeschlagen haben, als Mainboards wie RAM quasi für lau verramscht wurden. Jene Klientel dürfte sich angesichts des 5 bzw. gar 10-fachen Preises für ein AM5 Unterbau nur noch verwundert die Augen reiben.

        Abseits davon halte ich das Argument zukunftssicher für sehr übertrieben, wechselt das Gro da draußen doch a: relativ selten und b: ist AM4 nach wie vor potent genug, um dem Normal die nächsten Jahre problemlos über die Runden zu bringen.

        mit frdl. Gruß
        Hätte ich einen AM4-Unterbau und noch keinen 5800X3D würde ich wohl bei dem Preis auch zuschlagen. Da hast Du völlig recht! Dazumal es mit der Rysen 7 CPU keinen Stress bzgl. der Boards gibt (AGESA) ist das sogar zu empfehlen.
        Und der RAM wird mit aktuell 70-80 für 32 GB echt verramscht, wie Du es schon erwähntest. Bei den Boards ist es aber nicht mehr ganz so einfach. Wenigstens nicht für mich. So ein 570iger kostet mal schnell an die 250-300 Euro. Bei meiner Wahl wirds selten billig. Deswegen gabs bei mir son Asus 670-E.

        Aber bei den Intel-1700-Boards gehts auch schnell auf die 300 zu. Aber auch hier gibts günstige Angebote wie das Asus TUF Gaming B760-Plus für 150 Flocken! Für mich aber doch kein Argument, dass AMD-Boards generell zu teuer wären.

        Aufrüsten: klares JA, aber nur die CPU!

        Ebenfalls mit freundlichem Gruß und schöne Feiertage!
      • Von xxxxx1 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von kawanet
        Gemessen an dem, womit so ein AM4 Unterbau bestenfalls zu Buche schlägt, trifft die Feststellung schon voll ins Schwarze. So dürften insbesondere all jene Am4 die Treue halten, die dazumal im Abverkauf zugeschlagen haben, als Mainboards wie RAM quasi für lau verramscht wurden. Jene Klientel dürfte sich angesichts des 5 bzw. gar 10-fachen Preises für ein AM5 Unterbau nur noch verwundert die Augen reiben.

        Abseits davon halte ich das Argument zukunftssicher für sehr übertrieben, wechselt das Gro da draußen doch a: relativ selten und b: ist AM4 nach wie vor potent genug, um dem Normal die nächsten Jahre problemlos über die Runden zu bringen.

        mit frdl. Gruß
        Hätte ich einen AM4-Unterbau und noch keinen 5800X3D würde ich wohl bei dem Preis auch zuschlagen. Da hast Du völlig recht! Dazumal es mit der Rysen 7 CPU keinen Stress bzgl. der Boards gibt (AGESA) ist das sogar zu empfehlen.
        Und der RAM wird mit aktuell 70-80 für 32 GB echt verramscht, wie Du es schon erwähntest. Bei den Boards ist es aber nicht mehr ganz so einfach. Wenigstens nicht für mich. So ein 570iger kostet mal schnell an die 250-300 Euro. Bei meiner Wahl wirds selten billig. Deswegen gabs bei mir son Asus 670-E.

        Aber bei den Intel-1700-Boards gehts auch schnell auf die 300 zu. Aber auch hier gibts günstige Angebote wie das Asus TUF Gaming B760-Plus für 150 Flocken! Für mich aber doch kein Argument, dass AMD-Boards generell zu teuer wären.

        Aufrüsten: klares JA, aber nur die CPU!

        Ebenfalls mit freundlichem Gruß und schöne Feiertage!
      • Von Gast1717146601
        Zitat von xxxxx1
        Du meine Güte: das ewige Gequake das die Boards für AM5 zu teuer sind.
        Gemessen an dem, womit so ein AM4 Unterbau bestenfalls zu Buche schlägt, trifft die Feststellung schon voll ins Schwarze. So dürften insbesondere all jene Am4 die Treue halten, die dazumal im Abverkauf zugeschlagen haben, als Mainboards wie RAM quasi für lau verramscht wurden. Jene Klientel dürfte sich angesichts des 5 bzw. gar 10-fachen Preises für ein AM5 Unterbau nur noch verwundert die Augen reiben.

        Abseits davon halte ich das Argument zukunftssicher für sehr übertrieben, wechselt das Gro da draußen doch a: relativ selten und b: ist AM4 nach wie vor potent genug, um dem Normal die nächsten Jahre problemlos über die Runden zu bringen.

        mit frdl. Gruß
      • Von DaStash Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von xxxxx1
        Du meine Güte: das ewige Gequake das die Boards für AM5 zu teuer sind. Hastes jetzt kapiert?
        Wieso Gequake, ist doch rein rechnerisch ein Fakt oder will du darlegen, das man mit äquivalenter Hardware ein AM5 System zusammenstellen kann, dass in dem Mehrpreis auch der Mehrleistung gleicht? Das Einzige Pros der aktuellen GEN ist die Zukunftstauglichkeit, ansonsten sprechen sowohl der reine Preis als auch das P/L Verhältnis aktuell noch für AM4, wer also ein System hat, kann bedenkenlos innerhalb dieses Systems aufrüsten und hat keinen druck zu wechseln.

        MfG
      • Von xxxxx1 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Zik7
        Was gibt es da nicht zu verstehen ? Wenn man schon ein AM4 System hat,. braucht man nur den 5800X3D für 280€.
        Für den 7800X3D muss man alles neu kaufen. Lohnt sich das ?
        Du meine Güte: das ewige Gequake das die Boards für AM5 zu teuer sind. Hastes jetzt kapiert?
      • Von DaStash Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Zik7
        Ja, das ist richtig! Mir ist der 5800X3D auch noch zu teuer.
        Es ging aber darum, ob es sich lohnt, die ganze Plattform zu wechseln, wenn man schon ein AM4 System hat.

        Mir würde der 5700X schon locker bis etwa zur 9000er Gen. ausreichen.
        Ich habe ja jetzt noch einen Ryzen 5 2600.
        Ist eigentlich eine rhetorische Frage, natürlich nicht, bei dem erheblichen Preisunterschied.

        MfG
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