AMD Ryzen 5700X, 5600 und 5500 im Test: Effizienz
Auf dieser Seite beschäftigen wir uns mit der Leistungsaufnahme der drei Ryzen-CPUs. Wir prüfen zudem die Effizienz in Spielen und bilden dafür die Fps/Watt ab.
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Auf dieser Seite beschäftigen wir uns mit der durchschnittlichen Leistungsaufnahme von AMD- und Intel-Prozessoren. Zu diesem Zweck haben wir das PCGH-Testlabor mit einem Power Measure Device (PMD) sowie einer SPI/UART/I2C-Brücke mit USB-Anschluss (EVC2X) erweitert. Beides stammt vom Entwickler Elmorlabs. Damit ist es uns möglich, auf Hardwareebene die Leistungsaufnahme der Test-CPU direkt auszulesen. In die Werte fließt auch der Verbrauch der Spannungswandler auf dem Mainboard mit ein. Somit spiegelt der Wert das wider, was die CPU inklusive VRMs tatsächlich aus der Leitung zieht.
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Leistungsaufnahme: Hintergründe
AMD und Intel gehen verschieden mit dem Thema Stromverbrauch um. Am wichtigsten ist die Verlustleistung, die in der Regel über die Abkürzung "TDP" definiert wird. Sie steht für die thermische Designleistung in Watt und bezieht sich auf den Energieverbrauch unter der maximalen theoretischen Belastung. Der Stromverbrauch ist kleiner als TDP bei niedrigeren Lasten. Dieser Wert hat gar nichts mit der Leistungsaufnahme zu tun, sondern soll Systemdesignern/Integratoren (OEM) dabei helfen, die korrekte Wahl bei der Kühlung zu treffen. Es herrscht daher Verwirrung um den eigentlichen Stromverbrauch von Prozessoren, da die TDP diesen Wert nicht angibt und Turbo-Modi, wie sie ein jeder moderner Prozessor besitzt, weit davon abweichen können.
Wenn Sie nach aktuellen AMD-Prozessoren suchen, dann finden Sie zu jeder CPU auch eine TDP-Angabe. Wir nehmen zur Veranschaulichung den Ryzen 7 5700X. Auf der Produktseite gibt AMD die "Standardleistungsaufnahme/Leistungsaufnahme" mit 65 Watt an. Wer jedoch genauer gräbt oder sogar selbst eine AMD-CPU sein Eigen nennt, stellt beim Ryzen 7 5700X unter Last eine Leistungsaufnahme von bis zu 76 Watt fest. Wie kann das sein? Sollten es nicht eigentlich 65 Watt sein?
PPT, EDC und TDC mit Ryzen 7 5700X als Beispiel
Package Power Tracking, Thermal Design Current und Electrical Design Current sind der Maßstab bei AMD-Prozessoren, welche die finale Leistungsaufnahme festlegen respektive als Grenzen fungieren. Der PPT-Grenzwert ist die zulässige Leistungsaufnahme des Sockels über die Spannungswandler, die den CPU-Sockel versorgen. TDC ist die maximale Stromstärke in Ampere, die von der Spannungsregler-Konfiguration einer Hauptplatine in thermisch eingeschränkten Szenarien geliefert werden kann. EDC beschreibt die maximale Stromstärke in Ampere, die das Mainboard kurzzeitig anlegen darf. AMD unterteilt ihre CPUs in feste TDP-Klassen und definiert somit Vorgaben für PPT, TDC und EDC.
Ein Ryzen 7 5700X verfügt über eine TDP von 65 Watt und darf laut PPT somit bis zu 76 Watt unter Last verbrauchen, sofern die CPU nicht an ein anderes Limit, definiert durch TDC und EDC, stößt. Wann und ob Sie mit Ihrer Ryzen-CPU an ein Limit stoßen, können Sie ganz einfach mit dem AMD Ryzen Master Tool herausfinden, welches die Limits anzeigt. Ferner können Sie dort auch den Eco-Mode aktivieren, den viele AMD-CPUs mit sich bringen. Dadurch wird die CPU mit einer niedrigeren TDP-Klasse betrieben, aus 105-Watt- werden dann 65-Watt- und aus solchen 45-Watt-CPUs, bezogen auf ihre TDP. Sie können damit Leistung und Verbrauch auf Ihrem System anpassen.
Bei Spielen erfolgt die Messung während des 20-sekündigen Benchmarks, bei Anwendungen über den kompletten Zeitraum. So greifen wir sowohl temporäre Boosts als auch den Dauerlastzustand eines Prozessors ab. Egal, welchen Wert Sie sehen, wir geben immer den Mittelwert an. Entsprechend wird dieser in der Wertung berücksichtigt. Prozessoren, die für die "letzten fünf Prozent" überdurchschnittlich viel verbrauchen, werden durch unser überarbeitetes Wertungssystem in der Eigenschaftsnote dafür abgestraft. Einen Bonus erhalten dagegen Prozessoren, die ein hohes Fps-pro-Watt-Verhältnis aufweisen. Der Leerlauf-Verbrauch spielt auch mit in diese Wertung ein und bei Anwendungen gilt: Viel hilft viel.
Ryzen 5700X, 5600 und 5500 im Test: Leistungsaufnahme und Fps pro Watt in Spielen/Anwendungen
In Sachen Fps pro Watt erhalten Sie bei Ryzen 7 5700X, 5600 und 5500 das Beste vom Besten. Intel kann hier nicht mithalten und gerade der Vergleich zwischen den etwa gleich schnellen Ryzen 5700 und Core i7-12700 zeigt auf, dass der Konkurrent zwar die Leistung, jedoch nicht die Effizienz bei Alder Lake erhöhen konnte. Einzig Intels Core i5-10400F spielt noch ganz weit oben mit, der Sechskerner kann in Sachen Leistung aber nicht bei den neuen Ryzen mitreden.

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der 5600 ist günstig und effizient. Effizienz ist für mich wichtig. Es würde mir Spaß machen, mich einzuarbeiten. Es ist nicht nötig X zu kaufen, wenn non X doch fast das gleiche leistet.
Nach Boards habe ich nicht geschaut. Ramtakt müßte runter, das wär kein Problem.
Aber es war nur eine Überlegung, quasi eine Phantasie. Der 8700K hätte es nicht verdient, suspendiert zu werden, wir gehören zusammen
140 Euro für die CPU und wahrscheinlich ein Gigabyte B550 Board für 120 Euro (andere Boards sind mittlerweile sinnfrei überteuert oder haben keine Biosflashback) für kaum mehr Leistung, dank übertakten und schnellem Ram
beim Ram müsstest du dann auch noch schauen, ob er überhaupt synchron mit der AMD Plattform läuft oder ob du von Takt her runter gehen musst
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Beim Anno 1800 Bench stimmt glaub ich was mit dem 5600X nicht. Er ist im Vergleich sehr weit unten und avg u. P1 sind quasi fast gleich, als einzigste CPU. Das ist komisch, oder.
Nicht nachtesten, nur mal drüber schaun bitte, warum das so sein könnt. Muss nun weiter lesen.
Edit: Auch Effizienz beim 5600 sehr gut, wirklich Top CPU. Hab noch 8700K, den ich sehr liebe, mit 4133 Ram, werden im Endeffekt ca. gleich sein beim Spielen.
Man muss net immer das schnellste und teuerste haben, um noch gut zockbar zu sein.
Meine letzte AMD-CPU hatte ein Kern, XP Barton oder Torughbread oder so ähnlich. Wär schon mal wieder reizvoll zu schnuppern.