Nach Intels Coffee Lake-S: Ryzen-8- bis -16-Kerner werden günstiger [Update]
AMDs Ryzen-Achtkerner mit X-Suffix sind jüngst allesamt ein gutes Stück günstiger geworden. Der Ryzen 7 1700X kostet nur noch so viel wie sein kleiner Bruder ohne X-Suffix, der Ryzen Threadripper 1900X fällt deutlich unter die 500-Euro-Marke. Womöglich möchte AMD so Käufer für sich gewinnen, die noch zwischen Intels Coffee Lake-S, angeführt vom Core i7-8700K, und Ryzen schwanken.
Update vom 25.10.17:
Inzwischen gibt es eindeutige Hinweise darauf, dass auch die Preissenkungen der Ryzen-Threadripper-CPUs von AMD ausgehen. Nach Mindfactory haben nun auch Amazon und Cyberport den Preis des RT 1950X auf unter 880 Euro gesenkt, im Falle des RT 1920X zusätzlich Caseking auf unter 730 Euro. In den USA bieten sowohl Amazon als auch Newegg die beiden CPUs zu ähnlichen Preisen an - normalerweise halten sich beide Shops an die offiziellen UVPs.
Originalartikel 23.10.17:
In den vergangenen Tagen und Wochen gaben einzelne deutsche Händler bereits Rabatte auf AMDs Ryzen-Prozessoren, vorwiegend auf die X-Modelle. Nun purzeln die regulären Preise herunter. Betroffen sind die Achtkerner mit X-Suffix, die nicht nur Mindfactory reduziert hat, wie es bei kurzfristigen Angeboten häufiger vorkommt, sondern auch Alternate, Amazon und Caseking. Die Initiative könnte demnach durchaus von AMD ausgehen.
Der Ryzen 7 1700X kostet zurzeit knapp 290 Euro und damit nur noch unwesentlich mehr als der Ryzen 7 1700. Der Ryzen 7 1800X wechselt für 390 Euro den Besitzer - das ist der bislang günstigste Preis, verglichen mit dem 1700X ist der Preis für zusätzliche 200 MHz aber immer noch hoch. Zu guter Letzt ist der Einstieg in AMDs High-End-Plattform günstiger geworden: Der Ryzen Threadripper 1900X fällt erstmals unter die 500-Euro-Marke und ist jetzt für 480 Euro erhältlich. Im Frühling kostete der Ryzen 1800X noch so viel.
Keine nennenswerte Bewegung gibt es bei den kleineren Ryzen-5-CPUs. Im Falle der größeren Threadripper-Modelle hat Mindfactory begonnen, die Preise zu senken. Als diese Zeilen geschrieben wurden, rief der Shop 870 Euro für den Ryzen Threadripper 1950X auf. Die Zeit muss zeigen, ob andere Händler nachziehen werden.
Mit den Preissenkungen könnte AMD derweil Käufer für sich gewinnen, die noch zwischen Intels Coffee-Lake-S-Sechskernern Core i7-8700K, i7-8700, i5-8600K respektive i5-8400 und einer Ryzen-CPU schwankten beziehungsweise auf eine bessere Verfügbarkeit Ersterer warten wollten. Intels Angebot ist weiterhin sehr schlecht lieferbar.

Ja, wissen wir. Das Apex ist das einzig brauchbare Board, das hat Roman schon gesagt.
Nur hast du da eben 4 RAM Bänke und keine 8. Ergo ist bei 64GB RAM Schluss.
Das ist mir persönlich zu mager.
Dazu der Preis.
Wo sind die 250€ Boards, die gut sind?
Die X299 verglühen schon beim Anschauen -- auch da ist das alles eher mau.
Ich habe schlicht den Eindruck, dass die nicht mehr wollen, weil sie Angst haben, dass ihre 500€ Boards schlicht scheitern.
Hier übertaktet der @8auer einen i9 7900X auf 4.9GHz auf einem ASUS Rampage VI Apex und schafft es trotzdem nicht die Spannungswandler ganz auzureizen,(sogar ohne dem 40mm Quirl)
Moderates OC (4.2-4.4GHz) dürfte also kein Problem für die Spannungswandler darstellen.
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Das man auch einen 12Kerner ohne Probleme und mit ein paar Klicks ocen kann zeigt er hier.
Auch mit diesem Prozessor sollte es problemlos für 4.0-4.2Ghz im 24/7 Betrieb reichen.
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@Threshold,
es werden tatsähclich TRs als "Workstation" mit nem Gamerboard (
Sowas hier: WS-1160A | Entry Level AMD Ryzen Threadripper Workstation | Workstation Specialists
Und die, die das kaufen, scheinen mit dem, was es gibt, zufrieden zu sein.
Wobei die High End Boards von Asrock und MSI bis heute fehlen. Kann ja nicht sein, dass das MSI Gaming Pro das Maximum darstellen soll. Wo bleibt das MSI Godlike?
Ich hab ja eher das Gefühl, dass die Hersteller alle Probleme mit der Kühlung haben. Asus verbaut den 40mm Lüfter. Und zwar in alle Boards.
Die X299 verglühen schon beim Anschauen -- auch da ist das alles eher mau.
Ich habe schlicht den Eindruck, dass die nicht mehr wollen, weil sie Angst haben, dass ihre 500€ Boards schlicht scheitern.
Wenn man mehr leistung braucht/will, dann sollte man das immer gleich machen (außer es gibt in maximal 1 Monat was neues). Aber immer zu warten bringt leider nichts.
Dazu kommt, das ich entsprechende Kompromisse bei der letzten (oder vorletzten usw) Aufrüstung auch nicht eingehen musste. Also bleibt mir am Ende ja nur die Hoffnung, dass sich die Gegebenheiten bei der nächsten Plattform vielleicht schon wieder geändert haben. Irgendwann müssen ja auch mal mehr Lanes bei den Mainstream-Plattformen ankommen. Könnte ich zb. bei Coffe-Lake S Massenspeicher mit min. 8GB/s (statt 4GB/s) anbinden, ich würde vielleicht sogar von meinem aktuellen aber alten HEDT wieder auf eine Mainstream-Plattform (mit wieder nur 6 Kernen) wechseln. Aber hier kommt dann wieder dazu, dass die aktuellen Mobos nur für max. den Hexa-Core geeignet sind, der kommende Octa also wieder ein neues Mobo erfordert.
Das sind mir am Ende alles einfach zu viele Kompromisse.