AMD Ryzen: Zeppelin-Die im Vergleich zu Intel
AMD nutzt für seine Ryzen-Prozessoren mit Codenamen Summit Ridge den Zeppelin-Die mit acht Rechenkernen. Verglichen mit anderen CPUs packt dieser immens viele Transistoren auf eine kleine Fläche. Gut 22 Millionen Transistoren sollen es pro Quadratmillimeter sein. Intel kommt hingegen nur auf maximal 14 Mio./mm² bei Broadwell-E, Kaby Lake-S und Skylake-S.
Obwohl Intel die fortschrittlichsten Fertigungsprozesse in seinen hauseigenen Fabs einsetzt, die grundsätzlich den kleinsten Flächenbedarf aufweisen, sind die CPUs im Vergleich zu modernen AMD- und Nvidia-GPUs und AMDs erste CPU-Generation in 14LPP (14 nm Low Power Plus, Globalfoundries/Samsung) recht groß. Die japanische Webseite pc.watch.impress.co.jp (maschinelle Übersetzung) hat einen Zeppelin-Die, wie er für die erste Ryzen-Generation (Summit Ridge) eingesetzt wird, als Die-Shot gegen Intels Broadwell-E (Topmodell i7-6950X) und den Vorgänger Orochi/Vishera (Topmodell FX-9590) gestellt.
Die Angaben zu Ryzen sind noch etwas schwammig. AMD selbst nannte mit 44 mm² nur die benötigte Chipfläche für einen CCX exklusive Uncore-Bereich und integrierte Southbridge. Ein kompletter Zeppelin-Die umfasst 4,8 Milliarden Transistoren, die Chipfläche verriet AMD aber noch nicht. Wikipedia geht von 192 mm² aus, Wikichip extrapolierte die 44 mm² auf 195,23 mm². Die Japaner hingegen nennen 212,97 mm² - eine Zahl, die bislang am realistischsten wirkt. Im Falle von Kaby Lake-S (Topmodell i7-7700K) nannte Intel bislang noch keine Zahlen. Da es jedoch kaum Änderungen gegenüber Skylake-S gab, lässt sich der Core i7-6700K als Vergleich heranziehen.
Stimmen die 212,97 mm², bringen es AMDs Ryzen-CPUs auf 22,54 Mio. Transistoren pro mm² Chipfläche. Gegenüber den Vorgängern ist das natürlich ein gewaltiger Schritt: Orochi bekam einen 315 mm² großen 1,2-Mrd.-Transistoren-Die spendiert, den Vishera im neuen Stepping übernommen hat. Produziert wurde er im alten 32-nm-SOI-Prozess von Globalfoundries. Zeppelin ist drei Nodes weiter und kann daher vier Mal so viele Transistoren auf rund zwei Drittel der Chipfläche unterbringen. Gut steht AMD auch gegenüber Intel da, der für den Low-Core-Count-Die mit zehn Broadwell-Kernen 3,4 Mrd. Transistoren auf 246 mm² packt. Das sind nur 13,82 Mio. Transistoren pro mm². Skylake-S ist mit 1,35 Mrd. Transistoren auf 122 mm² noch weiter ausgeführt, um höhere Taktraten zu erreichen. AMD packt lediglich seine GPU Polaris 10 mit 24,57 Mio. Transistoren pro mm² noch enger.
Ob AMD im CPU-Bereich noch auf die High-Density-Libraries zum automatisierten Anordnen der Chipbereiche nutzt, ist nicht bestätigt, erscheint anhand der Zahlen aber wahrscheinlich. Die Chips können so möglichst eng gepackt werden, was sich jedoch negativ auf die möglichen Taktraten auswirkt.
| Produkt | Codename | Prozess | Chipfläche | Transistoren | Transistoren/Fläche |
|---|---|---|---|---|---|
| AMD Ryzen 7 1800X | Summit Ridge | 14 nm FinFET | 212,97 mm² | 4,8 Mrd. | 22,54 Mio./mm² |
| AMD FX-9590 | Vishera | 32 nm SOI | 315 mm² | 1,2 Mrd. | 3,81 Mio./mm² |
| AMD Radeon RX 480 | Polaris 10 | 14 nm FinFET | 232 mm² | 5,7 Mrd. | 24,57 Mio./mm² |
| Intel Core i7-6950X | Broadwell-E | Intel 14 nm | 246 mm² | 3,4 Mrd. | 13,82 Mio./mm² |
| Intel Core i7-6700K | Skylake-S | Intel 14 nm | 122 mm² | 1,35 Mrd. | 11,07 Mio./mm² |
"Ich bin dicht - na und, mein Vater war Dichter."
IBM - Watson - Deutschland
Oder auch
Building Jarvis
Diese sollen ja in der Lage sein eigenständig Code zu schreiben und sich sogar selbständig verbessern können.
Da gut implementierte Mehrkernoptimierung ja scheinbar möglich ist, nur irgendwann verdammt komplex und aufwendig wird,
könnten lernende Neuronale Netze eigenen Code schreiben der vielleicht von einem Menschen nicht mehr nachvollziehbar ist aber dennoch stark Mehrkernoptimiert wurde.
Wahrscheinlich wird es dann eine Schnittstelle geben, in der es möglich sein wird Neuronalen Netzen Programmcode einfach "vorzuwerfen".
Diese werden sich dann mit dem Code auseinandersetzen, die Funktionen analysieren und diese möglichst Parallelisieren.
Vielleicht könnte dieser Prozess mit Quantencomputertechnik weiter beschleunigt werden.
Das ganze ist natürlich noch alles Zukunftsmusik, aber ich finde das ganze sicherlich nicht abwegig.
Da das ganze auf gefährlichem Halbwissen basiert, möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass dieser Beitrag reine Spekulation ist...