AMD Ryzen 5 7600X im Test: Fragwürdig hohe TDP vereint mit bester Effizienz [UPDATE mit OC/Eco-Mode]
Inzwischen sind weitere Ryzen-7000-Prozessoren im Testlabor angekommen und wir haben uns den Ryzen 5 7600X vorgeknöpft. Die kleinste und günstigste Zen-4-CPU verspricht hohe Leistung, kommt allerdings mit einer hohen TDP von 105 Watt daher. Wir haben 500 neue Messungen durchgeführt und liefern Ihnen nun die volle Packung Zen-4-Sechskerner.
In diesem Artikel
Original-Artikel vom 29.09.2022: Die bislang kleinste Zen-4-CPU kommt ebenso mit allen Vorteilen der neuen AM5-Plattform, die da wären: DDR5, PCI-Express 5.0 und die erhöhte IPC-Leistung, die alle Ryzen 7000 begleitet. Die günstigste CPU, Ryzen 5 7600X, hat dabei einen schweren Start, weil die Vergleichs-CPU aus der Vorgänger-Generation Ryzen 5000 im Vergleich erschwinglich ausfällt. Verkauft wird der 7600X unter anderem bei Mindfactory für 359 Euro. Wir haben den neuen Sechskerner im Testlabor untersucht und sind auf viele interessante Dinge gestoßen, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen. Alle Neuerungen zur Architektur, dem Speichercontroller, der neuen, integrierten Grafikkarte, AMD EXPO und vieles mehr finden Sie im großen Ryzen-7000-Test zum 7950X und 7700X. Wir beschäftigen uns in diesem Test "nur" mit der Leistung in Spielen und Anwendungen und haben die CPU natürlich auch hinsichtlich der Effizienz untersucht. Der Artikel fällt daher etwas kleiner, aber nicht weniger informativ für Sie aus. Vorhang auf für die kleinste Zen-4-CPU, den Sechskerner Ryzen 5 7600X.
Inhaltsverzeichnis mit Update
AMD Ryzen 5 7600X im Test: Vorstellung
Der bereits verfügbare Sechskerner taktet ohne Boost mit 4,7 GHz und erreicht laut AMD bis zu 5,3 GHz Spitze. Wir konnten im Test Taktraten bis zu 5,65 GHz ausmachen. Mit SMT werden bis zu 12 Threads bereitgestellt, die Speicher-Unterstützung beziffert sich bei allen Zen-4-Prozessoren auf DDR5-5200 und höchstens DDR5-3600 bei Vollbestückung mit vier RAM-Modulen. Mit dabei ist der AVX512-Befehlssatz, eine RDNA2-IGP mit 2 CUs und 24 nutzbare PCI-Express 5.0 Lanes. Auch die kleinste Ryzen-7000-CPU befriedigt damit hinsichtlich der Kompatibilität alle Ansprüche. Die TDP beträgt 105 Watt und unterscheidet sich damit zum Vorgänger Ryzen 5 5600X, der eine TDP-Klasse darunter, mit 65 Watt, verkauft wurde.
| Modell | Kerne | Takt | RAM | IGP | L3-Cache | TDP / PPT in Watt | Preis in Euro |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ryzen 9 7950X | 16c/32t | Bis zu 5,7 GHz | DDR5-5200 | RDNA 2, 2 CU | 64 MiByte | 170 / 230 | 849 |
| Ryzen 9 5950X | 16c/32t | Bis zu 5,0 GHz | DDR4-3200 | - | 64 MiByte | 105 / 142 | 540 |
| Ryzen 9 7900X | 12c/24t | Bis zu 5,6 GHz | DDR5-5200 | RDNA 2, 2 CU | 64 MiByte | 170 / 230 | 669 |
| Ryzen 9 5900X | 12c/24t | Bis zu 4,8 GHz | DDR4-3200 | - | 64 MiByte | 105 / 142 | 399 |
| Ryzen 7 7700X | 8c/16t | Bis zu 5,4 GHz | DDR5-5200 | RDNA 2, 2 CU | 32 MiByte | 105 / 142 | 479 |
| Ryzen 7 5800X3D | 8c/16t | Bis zu 4,5 GHz | DDR4-3200 | - | 96 MiByte | 105 / 142 | 444 |
| Ryzen 7 5800X | 8c/16t | Bis zu 4,7 GHz | DDR4-3200 | - | 32 MiByte | 105 / 142 | 275 |
| Ryzen 7 5700X | 8c/16t | Bis zu 4,4 GHz | DDR4-3200 | - | 32 MiByte | 65 / 76 | 249 |
| Ryzen 5 7600X | 6c/12t | Bis zu 5,3 GHz | DDR5-5200 | RDNA 2, 2 CU | 32 MiByte | 105 / 142 | 359 |
| Ryzen 5 5600X | 6c/12t | Bis zu 4,6 GHz | DDR4-3200 | - | 32 MiByte | 65 / 76 | 179 |
| Ryzen 5 5600 | 6c/12t | Bis zu 4,4 GHz | DDR4-3200 | - | 32 MiByte | 65 / 76 | 149 |
Laut AMD soll der kleine Flitzer schneller sein, als ein Intel Core i9-12900K. Das gilt es natürlich zu prüfen. Insgesamt weist ein Ryzen 5 7600X damit die niedrigsten Taktraten aller neuen Ryzen 7000 auf. Doch mit einem All-Core-Takt von 5,3 GHz bewegt sich AMD immer noch locker über jedem Ryzen 5000. Das Geheimnis dahinter ist die Fertigung in TSMC 5, also 5 nm Breite. Das erlaubt höhere Taktraten bei gleichwertiger oder sogar höherer Effizienz. Der Sechskerner musste sich den gleichen Aufgaben stellen, wie seine großen Brüder. Das beinhaltet auch die Benchmarks mit zwei verschiedenen Grafikkarten, die unterschiedliche und interessante Ansichten auf die Performance eines Prozessors ermöglichen.
Quelle: PCGH
AMD Ryzen 5 7600X im Test: Fragwürdig hohe TDP vereint mit bester Effizienz (1)
Obwohl kaum Zeit zwischen dem Test zum 7950X und 7700X vergangen ist, sind zahlreiche Updates für Spiele und sogar für unsere Testsysteme eingetroffen. Wir haben die Möglichkeit genutzt und Nachtests mit 7950X und 7700X erstellt und bringen den großen Zen-4-Test natürlich up to Date, während Sie diese Zeilen lesen. Als einziges belassen wir Windows noch bei der H1-Version, da sich Meldungen mit Performance-Problemen zum H2-Update häufen.
**UPDATE** Jetzt mit OC- und Eco-Mode-Werten
Aktualisierung vom 30.09.2022: Wir haben einen kleinen Tuning-Part auf Seite 3 vor den Effizienz-Index gesetzt und damit die interessanten OC- und Eco-Mode-Werte mit in die Benchmarks gebaut. Sie finden alle neuen Zahlen auf der letzten Seite. Wir haben die Abschnitte mit "Update" gekennzeichnet. Das Hereinschauen lohnt sich. Wir geben allerdings zu Protokoll, dass wir nur die Spiele-Benchmarks mit diesen Daten erweitert haben, da sich der Sechskerner hauptsächlich an Spieler richtet.

Außerdem kann AMD das auch
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Ich würde mich gerne von meinem 9600k trennen und in einen 7600x, DDR5 und Board investieren.
Ansprüche ans Mainboard: Keine Limitierung der CPU was PPT, TDC, EDC angeht,
USB, Netztwerk, 1x m.2 Gen4, möglichst günstig. Ich möchte keine Gimmicks bezahlen, die ich nicht brauche, wie RGB usw.
In der Vergangenheit bin ich gut mit den günstigsten Chipsätzen gefahren. Das scheint aber bei AM5 schwieriger zu sein. Bin für Tips dankbar!
Synchron heißt bei Ryzen das MCLK (memory Controll Takt ) synchon mit dem Memory Takt also bei dir 6000 bzw da DDR 3000mhz in Synchron laufen also beide mit 3000mhz.
"Zitat Igor"
Bei RAM Taktraten jenseits der 6000 Mbps geht die UCLK automatisch in den 1/2:1 Modus, besser bekannt als 1:2. Aktiviert man beispielsweise ein EXPO Profil mit DDR4-6400 wird, so sind die entsprechenden Werte 3200 MHz für MCLK und 1600 MHz für UCLK. Die FCLK bleibt dabei weiterhin bei 2000 MHz gedeckelt, zumindest solange man sie nicht manuell ändert. Bei RAM Taktraten unter DDR5-6000 wird für FLCK automatisch ein Mittelwert zwischen den Basistakt von 1800 MHz und dem Maximum von 2000 MHz gesetzt, z.B. 1900 MHz bei DDR5-5600.
Quelle:
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