AMD Ryzen 5 5500X3D im Test: Spartipp für den Sockel AM4?
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AMD Ryzen 5 5500X3D im Test: Spartipp für den Sockel AM4?

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Wie effizient ist der Ryzen 5 5500X3D und wie lautet unser Fazit zum 3D-Sechskerner?

Nachdem wir die Spiele-Leistung abgehakt haben, geht es noch um die Effizienz. Es würde dem kleinen Ryzen 5 5500X3D nicht gut zu Gesicht stehen, wenn der Verbrauch unter Last nicht zur Performance passt. Gerade, weil es sich möglicherweise nicht um hochwertige Kerne im Sinne der Silicon Lottery handelt, steht der Verdacht im Raum, einen Rohrkrepierer, statt einer effizienten Spiele-CPU zu kaufen. Vor der Auswertung der Messwerte erfolgt eine Anpassung der Testmethodik bei der CPU-Leistungsaufnahme. Grundlage bleiben weiterhin die vom Benchlab erfassten Rohdaten.

In der Interpretation berücksichtigt die Redaktion jedoch stärker plattformspezifische Eigenschaften der jeweiligen Messumgebung. Hintergrund sind Unterschiede bei der Erfassung elektrischer Leistungswerte. Je nach Mainboard, Spannungsversorgung, Sensorpfad, Firmware-Implementierung und Plattformlogik kann sich das Reporting in einzelnen Lastbereichen unterschiedlich verhalten. Zuerst die durchschnittliche Leistungsaufnahme unter gewöhnlicher Spiele-Last:

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Ryzen 5 5500X3D: Leistungsaufnahme, Spiele

Im Benchmark haben wir die 20 sparsamsten Prozessoren unter Spiele-Last angegeben: Der Ryzen 5 5500X3D ist dabei tatsächlich die sparsamste CPU von allen. Der Unterschied zum Intel Core Ultra 5 225F oder AMD Ryzen 5 5600 beträgt zwar nur wenige Watt, aber 60 Watt unter CPU-Last können sich absolut sehen lassen. Haben wir schon erwähnt, dass die CPU eine TDP von 105 Watt und eine PPT-Freigabe von bis zu 142 Watt besitzt? Hier wird noch nicht einmal die 65-Watt-TDP-Klasse voll ausgefüllt.

Fps pro Watt

Dasselbe Spiel wiederholen wir nun noch einmal für die Fps pro Watt. Hier trennt sich jetzt die Spreu vom Weizen. Der Ryzen 5 5500X3D mag sparsam sein, ist jedoch im Vergleich zu einem Ryzen 5 7500X3D, R7 7800X3D oder gar R7 9800X3D aufgrund seiner im Vergleich geringen Spielleistung nicht so effizient. Das bleibt Meckern auf hohem Niveau, zeigt jedoch die unbequeme Wahrheit über vermeintlich sparsame und effiziente Prozessoren auf.

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Unser Fazit

AMDs Ryzen 5 5500X3D kostet rund die Hälfte eines R7 5800X3D, bietet 75 Prozent der Kerne und Threads und ist je nach Situation zwar messbar, aber nicht merklich langsamer in Spielen unterwegs. Sechs Jahre nach dem Release der Zen-3-Architektur sollte man sich allerdings genau überlegen, ob man zum Upgrade-Schritt bereit ist. Grundsätzlich macht ein Spieler mit dem Prozessor nichts falsch, jedoch bedeuten sechs Kerne und der geringe Takt im Alltag lange Wartezeiten beim Laden von Spielen und merkliche Latenz beim Ansprechverhalten. Wen das nicht stört und wer für seinen Ryzen 1000 einen Nachfolger sucht, der kann hier durchaus sparen. Allen anderen empfehlen wir jedoch den Griff zu einem Achtkerner.

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    • Kommentare (22)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von IguanaGaming Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Dwalinn
        Deine 270€ finde ich auf gh.de auch nicht, du hast vermutlich bei SO-DIMM geguckt
        hab den Ram doch da verlinkt ?! 12GB Riegel und der 7500F 125€ liegt 8% hinter nem 5800X3D, oder nen 9600X für 170€ 5% bzw. nen 7500X3D für 200€ 10% vor ihm, siehe PCGH Spiele Index; https://www.pcgameshardwa...

        und wenn man sich die Preise für 32GB 'DDR4 Ram anschaut, dann das Board sowie sein 5700G, würde er bestimmt um die 400€ raus bekommen, was allein den Speicher (24GB) und die CPU (7500F) abdecken würde un bräuchte dann nur noch 150€ für nen gescheites B850 Board drauflegen

        wie gesagt der 5800X3D ist keine Empfehlung für den Preis von 360€, solang es DDR5 Ram noch zu dem Kurs gibt
      • Von IguanaGaming Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Dwalinn
        Deine 270€ finde ich auf gh.de auch nicht, du hast vermutlich bei SO-DIMM geguckt
        hab den Ram doch da verlinkt ?! 12GB Riegel und der 7500F 125€ liegt 8% hinter nem 5800X3D, oder nen 9600X für 170€ 5% bzw. nen 7500X3D für 200€ 10% vor ihm, siehe PCGH Spiele Index; https://www.pcgameshardwa...

        und wenn man sich die Preise für 32GB 'DDR4 Ram anschaut, dann das Board sowie sein 5700G, würde er bestimmt um die 400€ raus bekommen, was allein den Speicher (24GB) und die CPU (7500F) abdecken würde un bräuchte dann nur noch 150€ für nen gescheites B850 Board drauflegen

        wie gesagt der 5800X3D ist keine Empfehlung für den Preis von 360€, solang es DDR5 Ram noch zu dem Kurs gibt
      • Von Dwalinn Freizeitschrauber(in)
        Zitat von IguanaGaming
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] ahjo muss jeder selbst wissen ob er seine Kohle verbrennen will, hätte für ~125€ eher nen kaum langsameren 7500F geholt und deinen restlichen AM4 Kram verkauft, 24GB DDR5 Ram gibt's um die 270€,

        hättest 100€ dann noch für nen 7500X3D zum 7500F drauflegen können un hättest ne 20% schnellere CPU gehabt, die du dann später immernoch mit nem weitaus schnelleren Zen6 oder gar Zen7 hättest aufrüsten können

        der 5800X3D ist für den jetzigen Kurs nicht mal ansatzweise eine Empfehlung wert, vor allem nicht wenn man seinen alten AM4 Kram noch verkaufen kann, aber ist auch nur meine Meinung
        Also man muss schon Fair sein.

        Der 5800X3D (360€) ist auf Level des 7700X für 200€
        24 GB reichen für das meiste aus aber wenn man schon 32GB hat will man wohl kein Downgrade.
        Deine 270€ finde ich auf gh.de auch nicht, du hast vermutlich bei SO-DIMM geguckt
        Also eher 400€ für 32GB
        Mainboard min..60€, eher 100€ je nachdem was er schon jetzt hat

        Also 360€ vs 700€ - ein paar Kröten von ebay.

        Da kann ich versteh das man AM5 einfach aussitzen will und irgdwann ein AM6 Board mit DDR6 RAM kommt.
      • Von CptMetal14 PC-Selbstbauer(in)
        Es muss doch so langsam aber sicher die AM4-Resterampe leer sein, kommt als nächstes noch ein 4-Kern X3D?
      • Von Mr.Ultimo BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        Technisch schon, aber AMD unterbietet das ^^ Es gibt mindestens ein X370-Brett mit inoffiziellen 4.0-Support, und das war damals sogar recht verbreitet.
        ja das ist mir durchaus bewusst, aber was habe ich denn teilweise an anderen Dingen die mir der das veraltete Bios dann nicht bietet (Rezbar z.b.), unabhängig davon, ob ein so altes bios einen 5500 x3d überhaupt vernünftig supportet.

        Die CPU ist sicher toll und wäre richtig geil bei 120 euro im ek für nen normalen user, dazu ein 90 euro b550 board. alles schick, aber zum "aufrüsten" würde ich den nicht nutzen nein.
      • Von Elthy Software-Overclocker(in)
        Leider muss man davon ausgehen das die RAM-Krise noch lange anhält, ist die Frage ob man in 2-3 Jahren immernoch glücklich ist mit nem 6-Kerner oder bereut nicht doch die acht Kerne genommen zu haben...
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