AMD Ryzen 4000G: Japanische Kunden reißen sich um Renoir für den Desktop
In Japan finden AMDs Renoir-Desktop-APUs reißenden Absatz. Laut dortigen Händlern seien verfügbare Retail-Kontingente bereits innerhalb von wenigen Stunden ausverkauft gewesen.
AMDs Renoir-APUs für den Desktop-Markt feierten bereits im vergangenen Monat ihren Launch im, waren vorerst jedoch ausschließlich für den OEMs und ODMs vorgesehen. Endverbraucher schauten zunächst in die Röhre. In einigen Teilen der Welt sind die Chips nun auch im normalen Handel angelangt. So hätten einige asiatische Händler bereits Zugriff auf die Retail-Kontingente und die seien rasch vergriffen, da sich die dortigen Kunden um die Renoir-APUs reißen.
So seien etwa sämtliche Bestände der japanischen Händler auf dem Akihabara-Markt laut Berichten bereits binnen weniger Stunden nach Verkaufsstart restlos ausverkauft gewesen (via wccftech.com). Besonders großer Beliebtheit erfreuten sich dabei die beiden leistungsstärksten Varianten in Form von Ryzen 7 Pro 4750G und Ryzen 5 Pro 4650G. Die Verkaufspreise lagen laut Berichten umgerechnet über den von AMD zuvor genannten unverbindlichen Preisempfehlungen, die vor geraumer Zeit kursierten.
Der rasche Ausverkauf am ersten Verkaufstag war gemäß Händleraussagen zunächst auch auf zahlreiche Reservierungen zurückzuführen. Doch auch die Bestände am Folgetag fanden schnell Abnehmer und waren ebenfalls innerhalb weniger Stunden ausverkauft. Zeitgleich zogen auch die Verkäufe im Mainboard-Segment an. Besonders gefragt seien in Japan aktuell B550-Hauptplatinen, die dort bevorzugt im Mini-ITX- oder mATX-Format gekauft werden. Insbesondere die Hersteller ASrock, Gigabyte und MSI dürfen sich dabei über die größten Umsätze freuen.
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Hierzulande bieten einige Händler bereits seit Ende Juli erste Bestände an Renoir-Desktop-APUs an. Konkret können derzeit der AMD Ryzen 5 Pro 4650G sowie Ryzen 3 4350G als Tray-Varianten ohne Kühler zu annehmbaren Preisen erstanden werden. Im Falle des Ryzen 7 Pro 4750G lässt sich bislang nur ein hochpreisiges Angebot aus Österreich in der Tray-Variante mit Kühler in unserem PCGH-Preisvergleich aufspüren. Die Non-Pro-Modelle für den Consumer-Bedarf sind bislang noch nicht verfügbar.


"While AMD doesn’t break out revenue numbers to specific divisions, on the subject of ASPs they note that GPU ASPs are down on both a year-over-year and quarterly basis, due to lower channel sales. On their earnings call, AMD has noted that while mobile GPU sales are up by double digits, this was more than offset by declines in desktop GPU sales."
Kannst du hier nachlesen und widerspricht deiner falschen Aussage, dass eine hohe Anzahl der Umsatzerlöse von den GPUs kommt, was nachweislich nicht der Fall ist. Der CPU Part ist hier deutlich größer.
AMD Reports Q2 2020 Earnings: Notebook and Server Sales Drive a Record Quarter
Ergänzung:
Und zufällig kommt dann noch ein Artikel bei CB, der meine Aussage belegt, dass die Umsätze mit dGPUs gesunken ist:
Diskrete Grafikkarten: Nvidia saugt AMDs Marktanteile auf - ComputerBase
Zugpferd ist aktuell einfach Ryzen und Epyc. Ob Navi2 was ändern wird, wird sich herausstellen müssen.
AMD macht Fortschritte und ist erfolgreich, was man an deren Bilanzen auch offenkundig ablesen kann, das ändert aktuell aber nur mäßig viel an deren Verhältnis zu Intel. Und wenn man sich die prognostizierten Entwicklungen der beiden Unternehmen für die nächsten zwei Jahre ansieht, wird sich da gesamtwirtschaftlich auch nicht allzu viel an den Verhältnissen ändern.
Und "wieder ziemlich falsch" ist lediglich deine Unterstellung, deren Ursprung bzw. Beweggrund du ja am Ende auch recht offenkundig darlegst. Wenn du mit belastbareren Zahlen aufwarten kannst, immer her damit. Du kannst ja mal gerne versuchen zu erklären, dass AMDs GPU-Markt in diesem Jahr komplett eingebrochen ist, sodass deren Umsatz in dem betreffenden Segment vollständig den CPUs und Chipsätzen anzurechnen ist ... wird dir nur leider nicht gelingen, da die GPU-Statistiken hier etwas anderes sagen. Konkret schrieb man hier im Quartalsergebnis: "We delivered strong second quarter results, led by record notebook and server processor sales as Ryzen and EPYC revenue more than doubled from a year ago" Dass das in erster Linie jedoch eine rein relative Aussage zu AMDs eigenen Ergebnisse ist, sollte spätestens klar sein, wenn man sich das Segment Enterprise, Embedded and Semi-Custom ansieht. Du kannst natürlich gerne versuchen meinen Post als "Kleinreden" darzustellen, dagegen deiner und die Posts manch anderer sehen im gleichen Kontext nur aus etwas anderer Perspektive dagegen wie eine künstliche Überhöhung der tatsächlichen Gegebenheiten aus. Welche Sichtweise hier wohl näher am tatsächlichen Marktgeschehen dran ist, soll jeder für sich selbst entscheiden ...
Aber dafür müsste man sich die Zahlen ja auch mal direkt anschauen...
Von daher nicht immer AMD grundlos klein reden, sondern auch mal die Fortschritte anerkennen