Intel Rocket Lake: Core i5-11600K im Geekbench, Muster schon bei Testern

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Intel Rocket Lake: Core i5-11600K im Geekbench, Muster schon bei Testern
Quelle: Intel

Im Geekbench ist ein Benchmark-Eintrag zu Intels Rocket-Lake-Prozessor Core i5-11600K aufgetaucht. Gleichzeitig haben die ersten Tester angeblich ihre Review-Kits erhalten, sodass die Arbeit an offiziellen Benchmarks beginnen kann.

Der Release von Intels Rocket-Lake-Prozessoren kommt schnell näher; im März will Intel die neue Generation vorstellen. Selbst im schlechtesten Fall muss man sich also nur noch fünfeinhalb Wochen gedulden. Dementsprechend dürften auch die finalen Spezifikationen der CPUs inzwischen feststehen, und geleakte Benchmarks könnten bereits die finalen Leistungswerte wiedergeben.

i5-11600K im Benchmark, i9-11900K bei den Reviewern

Ein frisch in der Geekbench-Datenbank aufgetauchtes Benchmark-Ergebnis zum Intel Core i5-11600K könnte somit schon die tatsächlichen Spezifikationen und Leistungswerte der CPU zeigen, sofern der Prozessor nicht doch in einer veralteten Konfiguration getestet wurde. Absolut belastbar wäre das Benchmark-Ergebnis aber auch dann nicht, denn das für den Benchmark verwendete System nutzte nur DDR4-RAM mit 2.133 MHz und hatte dadurch einen künstlichen Flaschenhals.

Der besagte Core i5-11600K kombiniert laut dem Eintrag sechs Kerne mit einem Basistakt von 3,90 GHz und einem Boosttakt von 4,90 GHz. Im Geekbench reicht das für 1.565 Punkte im Singlecore-Score und 6.220 Punkte im Multicore-Score. Dadurch könnte sich der Prozessor bei der Singlecore-Performance deutlich vor seinen Vorgänger setzen, würde aber bei Mehrkernszenarien hinter diesem bleiben. Das spricht für einen Fehler bei der Durchführung, wie beispielsweise eine unterdimensionierte Kühlung, die die CPU zum drosseln zwingt.

CPU Singlecore Multicore
Ryzen 5 5600X 1.614 8.151
Core i5-11600K 1.565 6.220
Core i5-10600K 1.313 7.007

Auch spannend: Intel Core i9-11900K: Neues Flaggschiff hat aufwendige Verpackung

Was der i5 und andere Rocket-Lake-Modelle am Ende wirklich leisten, können nur offizielle Benchmark-Ergebnisse zeigen - und diese sind angeblich nicht mehr weit entfernt. Laut einem Video des Youtube-Kanals eTeknix haben erste Tester bereits die Review-Kits mitsamt einem Intel Core i9-11900K erhalten, sodass die Benchmark-Arbeiten beginnen können. Das würde zu einen verhältnismäßig nahen Release passen, Gerüchte aus Asien sprachen zuletzt vom 15. März.

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Quellen: via Videocardz (1), via Videocardz (2)

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    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von gerX7a BIOS-Overclocker(in)
        Gerade bzgl. des Gamings kann man schon grob abschätzen, dass es keine große Rolle spielen wird ob ein Zen3 oder RKL unter der Haube steckt. Und absehbar wird auch der RKL weiter auszureizen sein als der Zen3, wie es auch schon bei CML der Fall ist, den man ggü. den @Stock-Benchmarks zuweilen auch schon recht nah an Zen3-Gamingergebnisse heranbringen kann.
        Und natürlich darfst du spekulieren auf Teufel komm raus, nur macht es wenig Sinn weitaus weniger wahrscheinliche oder gar unwahrscheinliche Spekulationen breitzutreten ... das Thema könnte man beliebig erweitern und damit das Forum zuspammen, so dass RKL gar langsamer als KBL wird oder gar doppelt so schnell wie Zen3 ... das geht natürlich alles.
        Das hier Clicks generierende und absehbar sehr "schräge" Multithread-Ergebnis dagegen bedarf zweifellos einer expliziten Erklärung, denn dass die CPU in dem Falle gar noch 11,2 % langsamer als der CML ist, lässt sich architektonisch nicht erklären, also bleiben hier nur ein ES-Sample, ein Test unter sonstigen, schrängen Bedingungen oder aber eine komplett andere TDP-Klasse der CPU.
        Das vermeintliche "sparsamer" ist eine Fehlinterpretation. Nur weil Intel diese CPU möglicherweise mit offiziellen 95 W auf den Markt bringt, heißt das nicht, dass die sparsamer wird, sondern lediglich, dass die @Stock in einem beschränkteren Energiekorsett platziert wurde, was sich bspw. insbesondere im Multithreading bemerkbar machen wird (da es ein K-Modell ist, spielt das aber möglicherweise nur eine geringere Rolle für den, der auf OC aus ist; möglicherweise eine Marketingentscheidung, wenn das zutreffen sollte).
        Es wird hier weiterhin der (wenn auch hochoptimierte) 14nm-Prozess verwendet und wie grundsätzlich zwangsweise erforderlich bei einem höheren Instruktionsdurchsatz, wird die leistungsstärkere Architektur auch etwas mehr verbrauchen. Die Kernbeschränkung auf maximal 8 Kerne kommt nicht von ungefähr. Platztechnisch hätte Intel kein Problem auch 10 Kerne zu implementieren, denn bereits der 10-Kern-CML brauchten nur so viel Wafer-Fläche wie ein Zen2/3-Achtkerner (und das inkl. der iGPU und trotz 14nm), jedoch wollte man voraussichtlich nicht erneut die TDP anheben müssen und zudem handelt es sich bei RKL grundsätzlich nur um eine Art "Übergangsprodukt".
        Es ist verwunderlich, wie du mit derartiger Sicherheit auf verlängerte Boost-Taktraten kommst. Aktuell weiß man dazu einfach absolut gar nichts. Der mit großem Abstand wahrscheinlichere Fakt ist eher die deutlich durchsatzstärkere Architektur. (Sunny Cove war schon in 2019 IPC-technisch besser als Zen2.)
        Und im SC, wie schon gesagt, spielen TDP-Limits nur eine geringe Rolle, denn hier beschränkt weitestgehend die Taktfähigkeit des Designs, da ein Kern nicht einmal anseitsweise in die Nähe dessen kommt, was dem kompletten Chip zugestanden wird.
        Beispielsweise einen 9900K kannst du problemlos auf 5GHz AllCore fixieren und in den meisten Spielen bleibt der dennoch unter 100 W, teilweise gar deutlich, d. h. hier spielt die vermeitliche Boostdauer ebenso keine Rolle, weil der Takt dauerhaft anliegt. Es ist lediglich eine Frage der Kernauslastung.
        Und dass die CPU mindestens so attraktiv wird wie ihr direkter Vorgänger sollte natürlicherweise so sein, da Intel andernfalls kein Update veröffentlichen müsste, den PCIe 4 wird nur wenige hinter dem Ofen hervorholen, insbesondere mit Blick auf einen etwaigen Plattformneukauf (denn das ist derzeit bei beiden Herstellern eine endliche Angelegenheit). Absehbar werden selbst im unteren Segment die CML-Refreshmodelle minimal attraktiver werden aufgrund geringfügig mehr Takt (andernfalls wäre es nur ein Rebranding, was in vereinzelten Fällen aber auch möglich wäre).
        ADL wird absehbar die interessanter CPU/Plattform, da stimme ich dir zu, hier gleich aus mehreren Gründen.
        Das mit der möglichen Preissenkung bei Zen3 ist (zumindest signifikant) unter die UVP voraussichtlich eher weniger wahrscheinlich, da AMD die Preise nicht umsonst explizit angehoben hat um mehr Gewinn und Marge zu erwirtschaften, insbesondere, da sie die Kosnolen-SoCs hier kompensieren müssen, die deutlich auf die Marge drücken. Der Spielraum bei AMD dürfte hier deutlich kleiner sein und bei Intel stellt sich die Frage wie weit die preislich "angreifen" wollen. Das was man aktuell bei CML sieht, dürfte eher dem Abverkauf der Lagerbestände dienen. Zudem hat Intel im Retailmarkt weitaus weniger Druck, weil die den Großteil ihres Umsatzes über die OEMs machen, d. h. die könnten es sich vermutlich eher leisten weniger die "Schnäppchenjäger" anzusprechen. Andererseits sind jedoch bereits relativ viele Informationen zum absehbar nochmals leistungsfähigeren Nachfolger mit der deutlich moderneren Plattform im Umlauf und dessen Release soll auch noch in diesem Jahr stattfinden, d. h. das wird auf jeden Fall einen EInfluss auf RKL-Neukäufer/Upgrader haben und das macht es schwer Intels Preisstrategie abzuschätzen. Hier wird man schlicht abwarten müssen.
      • Von gerX7a BIOS-Overclocker(in)
        Gerade bzgl. des Gamings kann man schon grob abschätzen, dass es keine große Rolle spielen wird ob ein Zen3 oder RKL unter der Haube steckt. Und absehbar wird auch der RKL weiter auszureizen sein als der Zen3, wie es auch schon bei CML der Fall ist, den man ggü. den @Stock-Benchmarks zuweilen auch schon recht nah an Zen3-Gamingergebnisse heranbringen kann.
        Und natürlich darfst du spekulieren auf Teufel komm raus, nur macht es wenig Sinn weitaus weniger wahrscheinliche oder gar unwahrscheinliche Spekulationen breitzutreten ... das Thema könnte man beliebig erweitern und damit das Forum zuspammen, so dass RKL gar langsamer als KBL wird oder gar doppelt so schnell wie Zen3 ... das geht natürlich alles.
        Das hier Clicks generierende und absehbar sehr "schräge" Multithread-Ergebnis dagegen bedarf zweifellos einer expliziten Erklärung, denn dass die CPU in dem Falle gar noch 11,2 % langsamer als der CML ist, lässt sich architektonisch nicht erklären, also bleiben hier nur ein ES-Sample, ein Test unter sonstigen, schrängen Bedingungen oder aber eine komplett andere TDP-Klasse der CPU.
        Das vermeintliche "sparsamer" ist eine Fehlinterpretation. Nur weil Intel diese CPU möglicherweise mit offiziellen 95 W auf den Markt bringt, heißt das nicht, dass die sparsamer wird, sondern lediglich, dass die @Stock in einem beschränkteren Energiekorsett platziert wurde, was sich bspw. insbesondere im Multithreading bemerkbar machen wird (da es ein K-Modell ist, spielt das aber möglicherweise nur eine geringere Rolle für den, der auf OC aus ist; möglicherweise eine Marketingentscheidung, wenn das zutreffen sollte).
        Es wird hier weiterhin der (wenn auch hochoptimierte) 14nm-Prozess verwendet und wie grundsätzlich zwangsweise erforderlich bei einem höheren Instruktionsdurchsatz, wird die leistungsstärkere Architektur auch etwas mehr verbrauchen. Die Kernbeschränkung auf maximal 8 Kerne kommt nicht von ungefähr. Platztechnisch hätte Intel kein Problem auch 10 Kerne zu implementieren, denn bereits der 10-Kern-CML brauchten nur so viel Wafer-Fläche wie ein Zen2/3-Achtkerner (und das inkl. der iGPU und trotz 14nm), jedoch wollte man voraussichtlich nicht erneut die TDP anheben müssen und zudem handelt es sich bei RKL grundsätzlich nur um eine Art "Übergangsprodukt".
        Es ist verwunderlich, wie du mit derartiger Sicherheit auf verlängerte Boost-Taktraten kommst. Aktuell weiß man dazu einfach absolut gar nichts. Der mit großem Abstand wahrscheinlichere Fakt ist eher die deutlich durchsatzstärkere Architektur. (Sunny Cove war schon in 2019 IPC-technisch besser als Zen2.)
        Und im SC, wie schon gesagt, spielen TDP-Limits nur eine geringe Rolle, denn hier beschränkt weitestgehend die Taktfähigkeit des Designs, da ein Kern nicht einmal anseitsweise in die Nähe dessen kommt, was dem kompletten Chip zugestanden wird.
        Beispielsweise einen 9900K kannst du problemlos auf 5GHz AllCore fixieren und in den meisten Spielen bleibt der dennoch unter 100 W, teilweise gar deutlich, d. h. hier spielt die vermeitliche Boostdauer ebenso keine Rolle, weil der Takt dauerhaft anliegt. Es ist lediglich eine Frage der Kernauslastung.
        Und dass die CPU mindestens so attraktiv wird wie ihr direkter Vorgänger sollte natürlicherweise so sein, da Intel andernfalls kein Update veröffentlichen müsste, den PCIe 4 wird nur wenige hinter dem Ofen hervorholen, insbesondere mit Blick auf einen etwaigen Plattformneukauf (denn das ist derzeit bei beiden Herstellern eine endliche Angelegenheit). Absehbar werden selbst im unteren Segment die CML-Refreshmodelle minimal attraktiver werden aufgrund geringfügig mehr Takt (andernfalls wäre es nur ein Rebranding, was in vereinzelten Fällen aber auch möglich wäre).
        ADL wird absehbar die interessanter CPU/Plattform, da stimme ich dir zu, hier gleich aus mehreren Gründen.
        Das mit der möglichen Preissenkung bei Zen3 ist (zumindest signifikant) unter die UVP voraussichtlich eher weniger wahrscheinlich, da AMD die Preise nicht umsonst explizit angehoben hat um mehr Gewinn und Marge zu erwirtschaften, insbesondere, da sie die Kosnolen-SoCs hier kompensieren müssen, die deutlich auf die Marge drücken. Der Spielraum bei AMD dürfte hier deutlich kleiner sein und bei Intel stellt sich die Frage wie weit die preislich "angreifen" wollen. Das was man aktuell bei CML sieht, dürfte eher dem Abverkauf der Lagerbestände dienen. Zudem hat Intel im Retailmarkt weitaus weniger Druck, weil die den Großteil ihres Umsatzes über die OEMs machen, d. h. die könnten es sich vermutlich eher leisten weniger die "Schnäppchenjäger" anzusprechen. Andererseits sind jedoch bereits relativ viele Informationen zum absehbar nochmals leistungsfähigeren Nachfolger mit der deutlich moderneren Plattform im Umlauf und dessen Release soll auch noch in diesem Jahr stattfinden, d. h. das wird auf jeden Fall einen EInfluss auf RKL-Neukäufer/Upgrader haben und das macht es schwer Intels Preisstrategie abzuschätzen. Hier wird man schlicht abwarten müssen.
      • Von Mahoy Volt-Modder(in)
        Zitat von gerX7a
        a) Geekbench hat du selbst schon einsortiert, was deine Aussagen eigentlich überflüssig macht.
        Jain. Geekbench ist für die Praxis unerheblich, aber Geekbench-Ergebnisse untereinander sind durchaus zu einem gewissen Grad vergleichbar. Insbesondere dann, wenn sie sich mit dem decken, was bereits zum Taktverhalten verlautbart wurde.

        Was am Ende - insbesondere in Sachen Gaming - dabei herumkommt, weiß man tatsächlich nicht. Ich kann mir aber vorstellen, dass viele Spiele gar nicht mal so schlecht darauf reagieren , denn viele Titel parallelisieren zwar inzwischen ausgesprochen gut, aber die Hauptlast liegt selbst bei diesen auf deutlich weniger Threads, als insgesamt beschäftigt werden können.

        Zitat von gerX7a
        und ebensowenig wie Intel den neuen Sechskerner platziert. Beispielsweise der 10600K ist eine 125W-CPU. Intel könnte diesen RKL auf offizielle 95 W oder gar auf 65 W runtergezogen haben.
        Und darüber darfst du ebenso frei und offen spekulieren wie ich über die zu erwartende Leistungssteigerung gegenüber der Vorgängergeneration.

        Ich bezweifle übrigens, dass die CPU tatsächlich sparsamer zu Werke gehen wird. Ja, Intel kann die nominelle TDP senken und die damit definierte Kühlkapazität sicherlich auch einhalten, aber die Leistungsaufnahme (Bekanntlich nicht gleich TDP ...) in diversen Lastszenarien wird nicht sinken; nicht ohne Shrink oder eine grundsätzlich neue Architektur. Irgendwo her müssen die erhöhten und ggf. länger anliegenden Boost-Taktraten ja kommen, und während sie anliegen, genehmigt sich die CPU mit ziemlicher Sicherheit so viel, wie so ein Refresh halt dafür benötigt.
        Mit der TDP hat das allerdings erst zu tun, wenn der Boost deutlich länger gehalten werden muss, die Cores nicht zur Ruhe kommen und mehr Abwärme nicht hübsch sachte abgeführt werden kann.

        Kurz gesagt, ich rechne damit, dass die CPU mindestens so attraktiv werden wird wie der 10600K; Pluspunkte für etwas mehr Leistung bei identischer Preisgestaltung. Mehr muss auch gar nicht sein als Lückenfüller bis Alder Lake.
        Richtig gefährlich würde es werden, wenn die Preise für Zen 3 kurzfristig sinken, und das ist dann doch eher unwahrscheinlich ...
      • Von Xzellenz Software-Overclocker(in)
        Inwiefern ist der Prozessor jetzt relevant? Warum produziert Intel sowas, wenn man sich nur an den Zahlen orientiert im Vergleich zum 10600K und 5600X?
      • Von BaMichi Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von XXTREME
        Ermüdendes Produkt.
        Ermüdender Kommentar.
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von gerX7a
        Heißt alles vorerst herzlich wenig, sprich ist reichlich irrelevant, außer irgendwelchen Fanboys und Hatern Zündstoff für ihre jeweilige Sichtweise zu liefern oder auch nicht.
        a) Geekbench hat du selbst schon einsortiert, was deine Aussagen eigenltich überflüssig macht.
        b) "Multiscore dichter am Vorgänger" heißt auch erst mal nichts, da man die Testbedingungen nicht kennt und ebensowenig wie Intel den neuen Sechskerner platziert. Beispielsweise der 10600K ist eine 125W-CPU. Intel könnte diesen RKL auf offizielle 95 W oder gar auf 65 W runtergezogen haben. Hier wird man einfach abwarten müssen, was kommt, denn dass diese RKL-CPU ebenfalls ein 125 W-Modell ist, kann man schon nahezu gesichert ausschließen (oder aber es ist ein vollkommen unbrauchbarer Testdurchlauf, denn RKL wird unter gleichen Bedingungen aller Voraussicht nach auch grundsätzlich schneller als CML sein, d. h. hier passt offensichtich etwas nicht).
        c) Die SingleCore-Steigerung sagt rein gar nichts zum Boost-Takt aus, denn bereits der 10600K taktet mit hohen 4,8 GHz vollkommen regulär und beim SC spielt das TDP-Limit keine Rolle, weil das nicht einmal ansatzweise erreicht wird.
        Zudem gibt der Geekbench für diesen RKL gerade mal 100 MHz mehr an, d. h. der Zugewinn an Benchmarkpunkten von dort immerhin +19,2 % ist weitestgehend auf die Architektur zurückzuführen. (Die +100 MHz Takt machen gerade mal +2,1 % aus.)

        Und dazu kommt dann noch der extrem langsame DRAM in dem Testdurchlauf, der grunsätzlich alles verzerrt. (RKL soll offiziell für DDR4-2933 ausgelegt sein, was aber auch nur Augenwischerei ist, da die Intel-CPUs schon seit min. 2 Generationen weit jenseits von DDR4-3200 betrieben werden können.)

        Einfach noch ein paar wenige Wochen abwarten und dann kann man tatsächlich ein paar brauchbare Aussagen treffen.

        Darf man auch durchaus sein, denke ich, denn das hier verwendete Cypress Cove ist aller Voraussicht nach nur ein Sunny Cove-Backport, d. h. eine Architektur aus 2019, die nun dennoch bereits recht gut mit Zen3 mithält und anscheinend nur wenig mehr Takt benötigt.
        In etwas über einem halben Jahr wird es Alder Lake mit Golden Cove-Kernen geben, die bereits zwei Generationen weiter sind (und auch eine nochmals überarbeitete Fertigung verwenden werden), d. h. die werden Zen3 gesichert hinter sich lassen und man darf gleichermaßen gespannt sein, was ein Zen3-Refresh werden wird (und ob es auch bei AMD möglicherweise schon dieses Jahr ein (teilweises?) Plattformupdate geben wird).

        Einen ersten SneakPeek erhält man möglicherweise schon in zwei, drei Monaten mit den Tiger Lake H35/45-Modellen, die Willow Cove verwenden und mit dem 10nm-Prozess bereits bei einigen Modellen angeblich bis zu 5,0 GHz-SC-Boost erreichen können sollen, d. h. hier könnte man schon einmal mit einem entsprechend möglichst vergleichbaren Testsetup einen ersten Blick auf das werfen, was man mit ADL möglicherweise erwarten kann.
        Nach Jahren der Stagnation tut sich bei Intel in letzter Zeit wieder so einiges. Für AMD war es gut und wichtig, dass Intel genau um die Zeit der Zen Einführung (was den Prozess betrifft) ins Straucheln geriet. (Man hätte es 2017 sonst schon mit Ice Lake zu tun bekommen)
        Tiger Lake, Alder Lake, auch die kommenden Architekturen samt modernerer Fertigung lässt auf vieles hoffen.
        Und auf AMDs Seite gabs ja zu Zen 4 und 5 auch erst kürzlich wieder hochtrabende Gerüchte, die schon fast zu gut klingen um wahr zu sein.
        Endlich ists mal wieder spannene im CPU Markt
      Direkt zum Diskussionsende
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