Benchmarks des Core i9-11900K: Gemischte Ergebnisse im Vergleich zum Vorgänger
So langsam geht es rund um Intels neues Gaming-Flaggschiff in die heiße Phase. Nachdem frühere Benchmarks zum Core i9-11900K noch auf Grundlage von Engineering Samples entstanden sind, ist ein chinesischer Youtuber nun angeblich in den Besitz eines Qualification Sample (QS) gekommen. Auf Basis dieser neuen Benchmarks soll die neue CPU im Vergleich zu ihrem Vorgänger durchaus Schwächen offenbaren.
Der Core i9-11900K wirft seine Schatten voraus, und wie gewohnt lässt es sich nicht vermeiden, dass zu solch heißerwarteten Produkten vorab immer wieder neue Benchmarks geleakt werden. Zuletzt hatte Intel auf der CES betont, dass man mit der neuen Rocket Lake-Speerspitze im Hinblick auf die Konkurrenz in Form der Ryzen-CPUs wieder zurückschlagen will. Der i9-11900K soll bei der Singecore-Leistung gar einen Ryzen 9 5950X schlagen. Doch für die meisten PCGH-Leser dürfte viel wichtiger sein: Wie sieht es bei der Gaming-Leistung aus?
In Spielen teilweise langsamer als Core i9-10900K
Ein chinesischer Youtube-Kanal möchte in den Besitz eines QS-Exemplars der neuen CPU gekommen sein und hat dieses durch eine Reihe an Benchmarks gejagt. Wccftech hat die Ergebnisse des Videos zusammengefasst: In CPU-Z kann die Rocket Lake-CPU sich beim Singlecore-Test noch um 11 Prozent vom Vorgäner absetzen, beim Multicore-Pendant ist der 10900K jedoch 12 Prozent fixer. Im Cinebench R20 und R23 das gleiche Bild: Bei der Single-Thread-Performance kann der 11900K davonziehen, beim Multi-Thread-Durchlauf bleibt er klar zurück.
Bildergalerie
Gehen wir in Richtung Gaming: Beim 3DMark kann der 11900K seinen Vorgänger in keinem Test das Wasser reichen. Und in realen Spielen soll sich dieses Bild dahingehend bestätigen, dass die neue Rocket Lake-CPU meist nur minimal schneller arbeitet und in manchen Spielen sogar langsamer ist, etwa in Cyberpunk 2077.
Natürlich können diese Benchmarks derzeit nicht verifiziert werden. Sollte es sich wirklich um ein Qualification Sample halten, dürfte der Leistungsunterschied zum Retail-Chip jedoch kaum vorhanden sein. Da unklar ist, wie lange das besagte Youtube-Video noch online geschaltet ist, verzichten wir an dieser Stelle auf eine Einbettung und servieren stattdessen einen klassischen Link zur Videoplattform.

Von Rocket Lake erwarte ich nix, aber falls Intel mit Alder Lake wieder vorlegt, muss AMD nachziehen und so weiter und so fort.
Zeigt allerdings auch genau das, was ich schrieb: Auf Knack optimiert kommt Intel an Zen 3 ran, braucht dafür jedoch eine teurere Basis und beträchtlichen Optimierungsaufwand.
Neugierig gefragt: Durch welche Veränderung welcher Faktoren/Parameter?
Generell wäre ein Nachtest/-bericht gut, wenn die Änderungen signifikant sind.
Bei diesem könnte dann auch der R9 etwas mehr bekommen als nur schnelleres RAM. Im AMD-Laberthread gibt es inzwischen ja genug Beispiele, wie man Zen 3 sowohl über PBO als auch manuell auch taktseitig durchaus noch die Sporen geben kann. Dabei geht es weniger darum, den Maximaltakt zu erhöhen als darum, wie lange und stabil Taktraten gehalten werden können.
Interessant wäre natürlich auch, ob diese Ergebnisse 1:1 auf die kleineren Modelle übertragbar sind oder ob dort der Optimierungsspielraum größer bzw. kleiner ausfällt.
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Zeigt allerdings auch genau das, was ich schrieb: Auf Knack optimiert kommt Intel an Zen 3 ran, braucht dafür jedoch eine teurere Basis und beträchtlichen Optimierungsaufwand.
Generell wäre ein Nachtest/-bericht gut, wenn die Änderungen signifikant sind.
Bei diesem könnte dann auch der R9 etwas mehr bekommen als nur schnelleres RAM. Im AMD-Laberthread gibt es inzwischen ja genug Beispiele, wie man Zen 3 sowohl über PBO als auch manuell auch taktseitig durchaus noch die Sporen geben kann. Dabei geht es weniger darum, den Maximaltakt zu erhöhen als darum, wie lange und stabil Taktraten gehalten werden können.
Interessant wäre natürlich auch, ob diese Ergebnisse 1:1 auf die kleineren Modelle übertragbar sind oder ob dort der Optimierungsspielraum größer bzw. kleiner ausfällt.